Sherry-Essig
Sherry-Essig steht meist bei den Essigen im Supermarkt oder in gut sortierten Feinkostläden. Er bringt eine mild nussige Säure in die Marinade.
Hawaiianische Grillmarinade
Eine süß-salzige, fruchtig-würzige Marinade aus Ananassaft, Sojasauce, braunem Zucker, Ketchup, Ingwer und Knoblauch für 1,5 kg Hähnchenoberkeulen vom Grill.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Huli-Huli-Marinade verbindet ungesüßten Ananassaft, Sojasauce, braunen Zucker, Ketchup, Sherry-Essig, Sesamöl, Worcestersauce, Ingwer und Knoblauch zu einer kräftigen hawaiianisch inspirierten Würzbasis. Ein Teil bleibt nach dem Kochen sauber getrennt und wird erst während des Grillens zum Bestreichen verwendet. Die Hähnchenoberkeulen ziehen 4–12 Stunden in der Marinade und werden anschließend über direkter und indirekter Hitze gegrillt.
Die Marinade schmeckt süß-salzig, fruchtig und würzig mit einer milden Säure. Beim Grillen entwickelt sie eine glänzende, kräftig gebräunte Oberfläche; das Hähnchen bleibt innen saftig und erhält durch Ingwer, Knoblauch und Sesamöl eine warme, aromatische Tiefe.
Schritt für Schritt
Ananassaft, Sojasauce, braunen Zucker, Ketchup, Sherry-Essig, Sesamöl und Worcestersauce in einen Topf geben. Ingwer und Knoblauch einrühren.
Die Mischung bei mittlerer Hitze unter Rühren langsam erhitzen und 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Die Marinade nicht stark einkochen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst, die Marinade bleibt fließfähig und ist nicht stark reduziert.
Die Marinade vollständig abkühlen lassen. 150 ml davon in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Dieser Anteil bleibt unberührt und wird später zum Bestreichen verwendet.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist vollständig abgekühlt, bevor sie mit dem rohen Hähnchen in Kontakt kommt.
Wichtig: Die zum Bestreichen bestimmte Portion darf nicht mit rohem Hähnchen oder benutzter Marinade in Kontakt kommen.
Die Hähnchenoberkeulen in einen verschließbaren Beutel oder eine flache Schale legen. Die übrige Marinade darübergießen, alles wenden und abgedeckt 4–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Wichtig: Das marinierte Hähnchen durchgehend gekühlt aufbewahren.
Einen Grill für zwei Zonen vorbereiten: direkte mittlere Hitze von etwa 175–180 °C auf einer Seite und eine indirekte, kühlere Zone auf der anderen Seite.
Die Hähnchenoberkeulen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Die benutzte Marinade entsorgen und das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist abgetropft und trocken getupft.
Wichtig: Benutzte Marinade, die rohes Hähnchen berührt hat, nicht weiterverwenden.
Die Hähnchenoberkeulen zunächst mit der Hautseite nach unten über direkter Hitze 5–6 Minuten grillen. Wenden und weitere 5–6 Minuten grillen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt, ohne zu verbrennen.
Sobald die Haut kräftig gebräunt ist, das Fleisch in die indirekte Zone legen und weitergrillen. Die zurückbehaltene Marinade in den letzten 10 Minuten dünn auf die Hähnchenoberkeulen pinseln und das Fleisch dabei einmal wenden. Je nach Größe dauert die gesamte Grillzeit etwa 35–45 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn mit der sauberen Bestreichportion überzogen und das Fleisch gart gleichmäßig weiter.
Wichtig: Keine Flüssigkeit, die rohes Hähnchen berührt hat, erneut zum Bestreichen verwenden.
Die Hähnchenoberkeulen an der dicksten Stelle mit einem Thermometer prüfen. Sie sind fertig, sobald mindestens 74 °C Kerntemperatur erreicht sind.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt an der dicksten Stelle mindestens 74 °C an.
Wichtig: Hähnchen erst vom Grill nehmen, wenn die erforderliche Kerntemperatur erreicht ist.
Die fertigen Hähnchenoberkeulen auf eine Servierplatte legen und vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist abgeschlossen und die Hähnchenoberkeulen können serviert werden.
Gut zu wissen
Sherry-Essig steht meist bei den Essigen im Supermarkt oder in gut sortierten Feinkostläden. Er bringt eine mild nussige Säure in die Marinade.
Ungesüßter Reisessig kann anstelle von Sherry-Essig verwendet werden. Die Marinade schmeckt damit etwas milder und weniger nussig.
Ungesüßter Ananassaft hält die Balance aus Fruchtsäure und braunem Zucker kontrollierbar.
Sojasauce oder Shoyu liefert die salzige Würztiefe der Marinade. Beide Varianten werden in derselben Menge verwendet.
Die Marinade schmeckt etwas milder und weniger nussig.
Den Sherry-Essig im gleichen Volumen durch ungesüßten Reisessig ersetzen.
150 ml Marinade vor dem Kontakt mit dem rohen Hähnchen in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen.
Die benutzte Marinade entsorgen und ausschließlich die getrennt aufbewahrte Portion verwenden.
Die Marinade nur 5 Minuten sanft köcheln lassen und nicht stark einkochen.
Die Marinade vor der weiteren Verwendung vollständig abkühlen lassen; eine zu stark eingekochte Marinade nicht durch zusätzliches Wasser eigenmächtig umdeuten.
Die Hähnchenoberkeulen nach der ersten Bräunung in die indirekte Zone legen.
Das Fleisch sofort in die indirekte Zone umsetzen und dort bis zur erforderlichen Kerntemperatur fertig garen.
An der dicksten Stelle mit einem Thermometer prüfen und mindestens 74 °C erreichen.
Das Hähnchen weiter in der indirekten Zone grillen und erneut messen.
Häufig gefragt
Die Hähnchenoberkeulen sollten mindestens 4 und höchstens 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Am besten ungesüßter Ananassaft, damit die Süße der Marinade durch braunen Zucker und Ketchup nicht zu dominant wird.
Ja. Ungesüßter Reisessig passt als Ersatz. Die Marinade schmeckt damit etwas milder und weniger nussig.
Die direkte Zone sorgt zunächst für kräftige Bräunung der Haut. In der indirekten Zone gart das Hähnchen anschließend kontrollierter fertig.
Die Hähnchenoberkeulen sind fertig, sobald sie an der dicksten Stelle mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen. Die gesamte Grillzeit beträgt je nach Größe etwa 35–45 Minuten.
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