Nam Jim Seafood

Thai-Dip für gegrillte Meeresfrüchte

Nam Jim Seafood ist ein ungekochter thailändischer Tischdip aus Vogelaugenchilis, Knoblauch, Korianderwurzeln, Limettensaft, Fischsauce und Palmzucker. Er wird frisch zu gegrillten Garnelen, Tintenfisch, Muscheln oder Fisch serviert.

Zum Rezept
Nam Jim Seafood für gegrillte Meeresfrüchte
Vorbereitung 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Menge etwa 300 ml, ausreichend für 6 bis 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Fisch, Kräuter und Gewürze, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Ziehenlassen und Aufgießen
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Zerstoßen im Mörser löst die würzigen Aromen von Korianderwurzeln, Chilis und Knoblauch und bewahrt zugleich eine leicht stückige Struktur.
  • Limettensaft, Fischsauce, Palmzucker und Wasser verbinden Säure, Salz und Süße zu einem ausgewogenen Dip.
  • Die 20-minütige Ziehzeit gibt den Aromen Gelegenheit, sich zu verbinden, ohne die frischen Zutaten zu kochen.
  • Die Korianderblätter werden erst am Ende untergerührt und behalten dadurch ihren frischen, grünen Charakter.

Nam Jim Seafood bringt frische Säure, deutliche Schärfe, salzige Würze und eine milde Karamellnote auf den Teller. Die Chili-Knoblauch-Paste wird im Mörser grob zerstoßen, anschließend mit den übrigen Zutaten verrührt und kurz ziehen gelassen. Korianderblätter kommen erst kurz vor dem Servieren dazu, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.

Frisch, säuerlich und deutlich pikant mit grober Chili-Knoblauch-Struktur, salziger Würze, leichter karamelliger Süße und einem grünen Korianderaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Korianderwurzeln und Salz zerstoßen

    Die Korianderwurzeln gründlich waschen und fein schneiden, falls sie noch nicht vorbereitet sind. Korianderwurzeln und Salz in den Mörser geben und zu einer groben Paste zerstoßen. Dadurch lösen sich die würzigen Aromen der Wurzeln.

    Daran erkennst du es: Die Wurzeln sind grob zerstoßen und mit dem Salz zu einer Paste verbunden.

  2. Chilis und Knoblauch einarbeiten

    Chilis und Knoblauch portionsweise hinzufügen und weiter zerstoßen, bis eine grobe, noch leicht stückige Paste entsteht. Nicht vollständig glatt pürieren, denn etwas Struktur gehört zu diesem Dip.

    Daran erkennst du es: Die Paste ist grob, aromatisch und noch leicht stückig.

    • Portionsweises Arbeiten erleichtert das Zerstoßen im Mörser.
  3. Palmzucker auflösen

    Palmzucker und Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Bei sehr festem Palmzucker die Mischung kurz lauwarm erwärmen und anschließend wieder abkühlen lassen.

    Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist weitgehend aufgelöst und die Mischung wieder abgekühlt.

  4. Dip verrühren

    Limettensaft, Fischsauce und die Palmzuckerlösung zur Chili-Knoblauch-Paste geben. Alles gründlich verrühren, bis sich die Flüssigkeit gleichmäßig verteilt.

    Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist gleichmäßig in der groben Paste verteilt.

  5. Ziehen lassen

    Den Dip 20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen. So verbinden sich Schärfe, Säure, Salz und Süße, ohne dass die frischen Aromen gekocht werden.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Aromen sind miteinander verbunden und der Dip bleibt frisch und ungekocht.

    • Während der Ziehzeit können die gegrillten Meeresfrüchte fertiggestellt werden.
  6. Korianderblätter unterrühren und servieren

    Die Korianderblätter erst kurz vor dem Servieren unterrühren. Nam Jim Seafood zu direkt gegrillten Garnelen, Tintenfisch, Muscheln oder Fisch reichen.

    Daran erkennst du es: Die Korianderblätter sind frisch untergerührt und gleichmäßig verteilt.

    • Die Blätter möglichst spät einarbeiten, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nicht glatt pürieren: Eine grobe, leicht stückige Chili-Knoblauch-Paste gehört zur charakteristischen Struktur des Dips.
  • Koriander erst zum Schluss: Die Korianderblätter erst kurz vor dem Servieren unterrühren, damit sie frisch und aromatisch bleiben.
  • Ziehzeit einplanen: Die 20-minütige Ziehzeit verbindet Schärfe, Säure, Salz und Süße, ohne den Dip zu kochen.

Zutatenwissen

Thai-Vogelaugenchilis finden

Thai-Vogelaugenchilis sind meist im Asia-Markt erhältlich, frisch in der Kühlung oder tiefgekühlt.

Palmzucker finden

Palmzucker wird im Asia-Markt als fester Block oder bereits portioniert angeboten.

Korianderwurzeln finden

Korianderwurzeln sind vor allem in gut sortierten Asia-Märkten erhältlich.

Sinnvolle Alternativen

kleine rote Chilischoten

Der Dip wird oft etwas milder und weniger pointiert scharf.

Die Thai-Vogelaugenchilis durch kleine rote Chilischoten ersetzen und wie im Rezept verarbeiten.

brauner Zucker

Die Süße wirkt geradliniger und bringt weniger karamellige Tiefe mit.

Den Palmzucker durch braunen Zucker ersetzen und mit dem Wasser verrühren, bis er sich weitgehend aufgelöst hat.

25 g fein geschnittene Korianderstiele

Der Dip bleibt frisch, verliert aber etwas von seiner erdigen Würze.

Die Korianderwurzeln durch fein geschnittene Korianderstiele ersetzen und im ersten Schritt mit dem Salz zerstoßen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Paste wird vollständig glatt püriert.

Die Zutaten nur zu einer groben, leicht stückigen Paste zerstoßen.

Die Korianderblätter verlieren ihr frisches Aroma.

Die Korianderblätter erst unmittelbar vor dem Servieren unterrühren.

Die einzelnen Geschmacksrichtungen wirken noch nicht verbunden.

Den Dip die vorgesehenen 20 Minuten ziehen lassen.

Den Dip noch einige Minuten ruhen lassen und anschließend erneut probieren.

Varianten

Mildere Chili-Variante

Für eine oft mildere und weniger pointiert scharfe Version kleine rote Chilischoten statt Thai-Vogelaugenchilis verwenden.

Korianderstiel-Variante

Wenn keine Korianderwurzeln erhältlich sind, den Dip mit fein geschnittenen Korianderstielen zubereiten.

Variante mit braunem Zucker

Brauner Zucker ersetzt Palmzucker, wenn eine geradliniger süße Version gewünscht ist.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrillten Meeresfrüchten: Nam Jim Seafood als Tischdip zu direkt gegrillten Garnelen, Tintenfisch, Muscheln oder Fisch reichen.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält · Fischsauce ist ein ausdrücklich verwendeter Bestandteil des Dips.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Ist Nam Jim Seafood dasselbe wie Nam Jim Jaew?

Nein. Dieses Rezept ist Nam Jim Seafood, ein frischer, ungekochter Dip zu gegrillten Meeresfrüchten und nicht Nam Jim Jaew.

Kann ich die Schärfe anpassen?

Ja. Die genaue Schärfe darf variieren. Kleine rote Chilischoten machen den Dip oft etwas milder und weniger pointiert scharf als Thai-Vogelaugenchilis.

Was kann ich statt Korianderwurzeln verwenden?

Ersetze 20 g Korianderwurzeln durch 25 g fein geschnittene Korianderstiele. Der Dip bleibt frisch, verliert aber etwas von seiner erdigen Würze.

Kann ich Palmzucker ersetzen?

Brauner Zucker ist eine mögliche Alternative. Er schmeckt geradliniger süß und bringt weniger karamellige Tiefe mit.

Aus unserer Küche

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