Thai-Vogelaugenchilis finden
Thai-Vogelaugenchilis sind meist im Asia-Markt erhältlich, frisch in der Kühlung oder tiefgekühlt.
Thai-Dip für gegrillte Meeresfrüchte
Nam Jim Seafood ist ein ungekochter thailändischer Tischdip aus Vogelaugenchilis, Knoblauch, Korianderwurzeln, Limettensaft, Fischsauce und Palmzucker. Er wird frisch zu gegrillten Garnelen, Tintenfisch, Muscheln oder Fisch serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Nam Jim Seafood bringt frische Säure, deutliche Schärfe, salzige Würze und eine milde Karamellnote auf den Teller. Die Chili-Knoblauch-Paste wird im Mörser grob zerstoßen, anschließend mit den übrigen Zutaten verrührt und kurz ziehen gelassen. Korianderblätter kommen erst kurz vor dem Servieren dazu, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.
Frisch, säuerlich und deutlich pikant mit grober Chili-Knoblauch-Struktur, salziger Würze, leichter karamelliger Süße und einem grünen Korianderaroma.
Schritt für Schritt
Die Korianderwurzeln gründlich waschen und fein schneiden, falls sie noch nicht vorbereitet sind. Korianderwurzeln und Salz in den Mörser geben und zu einer groben Paste zerstoßen. Dadurch lösen sich die würzigen Aromen der Wurzeln.
Daran erkennst du es: Die Wurzeln sind grob zerstoßen und mit dem Salz zu einer Paste verbunden.
Chilis und Knoblauch portionsweise hinzufügen und weiter zerstoßen, bis eine grobe, noch leicht stückige Paste entsteht. Nicht vollständig glatt pürieren, denn etwas Struktur gehört zu diesem Dip.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob, aromatisch und noch leicht stückig.
Palmzucker und Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Bei sehr festem Palmzucker die Mischung kurz lauwarm erwärmen und anschließend wieder abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist weitgehend aufgelöst und die Mischung wieder abgekühlt.
Limettensaft, Fischsauce und die Palmzuckerlösung zur Chili-Knoblauch-Paste geben. Alles gründlich verrühren, bis sich die Flüssigkeit gleichmäßig verteilt.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist gleichmäßig in der groben Paste verteilt.
Den Dip 20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen. So verbinden sich Schärfe, Säure, Salz und Süße, ohne dass die frischen Aromen gekocht werden.
Daran erkennst du es: Die Aromen sind miteinander verbunden und der Dip bleibt frisch und ungekocht.
Die Korianderblätter erst kurz vor dem Servieren unterrühren. Nam Jim Seafood zu direkt gegrillten Garnelen, Tintenfisch, Muscheln oder Fisch reichen.
Daran erkennst du es: Die Korianderblätter sind frisch untergerührt und gleichmäßig verteilt.
Gut zu wissen
Thai-Vogelaugenchilis sind meist im Asia-Markt erhältlich, frisch in der Kühlung oder tiefgekühlt.
Palmzucker wird im Asia-Markt als fester Block oder bereits portioniert angeboten.
Korianderwurzeln sind vor allem in gut sortierten Asia-Märkten erhältlich.
Der Dip wird oft etwas milder und weniger pointiert scharf.
Die Thai-Vogelaugenchilis durch kleine rote Chilischoten ersetzen und wie im Rezept verarbeiten.
Die Süße wirkt geradliniger und bringt weniger karamellige Tiefe mit.
Den Palmzucker durch braunen Zucker ersetzen und mit dem Wasser verrühren, bis er sich weitgehend aufgelöst hat.
Der Dip bleibt frisch, verliert aber etwas von seiner erdigen Würze.
Die Korianderwurzeln durch fein geschnittene Korianderstiele ersetzen und im ersten Schritt mit dem Salz zerstoßen.
Die Zutaten nur zu einer groben, leicht stückigen Paste zerstoßen.
Die Korianderblätter erst unmittelbar vor dem Servieren unterrühren.
Den Dip die vorgesehenen 20 Minuten ziehen lassen.
Den Dip noch einige Minuten ruhen lassen und anschließend erneut probieren.
Für eine oft mildere und weniger pointiert scharfe Version kleine rote Chilischoten statt Thai-Vogelaugenchilis verwenden.
Wenn keine Korianderwurzeln erhältlich sind, den Dip mit fein geschnittenen Korianderstielen zubereiten.
Brauner Zucker ersetzt Palmzucker, wenn eine geradliniger süße Version gewünscht ist.
Häufig gefragt
Nein. Dieses Rezept ist Nam Jim Seafood, ein frischer, ungekochter Dip zu gegrillten Meeresfrüchten und nicht Nam Jim Jaew.
Ja. Die genaue Schärfe darf variieren. Kleine rote Chilischoten machen den Dip oft etwas milder und weniger pointiert scharf als Thai-Vogelaugenchilis.
Ersetze 20 g Korianderwurzeln durch 25 g fein geschnittene Korianderstiele. Der Dip bleibt frisch, verliert aber etwas von seiner erdigen Würze.
Brauner Zucker ist eine mögliche Alternative. Er schmeckt geradliniger süß und bringt weniger karamellige Tiefe mit.
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