Loco Moco vom Grill

Hawaii · Reisgericht vom Grill

Hawaiianischer Teller mit weißem Reis, kräftig gegrilltem Rinderpatty, brauner Sauce, Spiegelei und Frühlingszwiebeln.

Zum Rezept
Loco Moco vom Grill
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Mehrkomponenten-Teller und -Platten
Prägende Zutatenfamilie Eier, Fleisch, Reis
Prägende Zubereitungsverfahren Garen auf heißer Platte, Grillen, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das saftige Rinderpatty bringt kräftige Röstaromen und bildet den herzhaften Mittelpunkt des Tellers.
  • Die braune Sauce verbindet Reis, Patty und Ei zu einer besonders sämigen Kombination.
  • Das Spiegelei ergänzt das Gericht mit cremigem Eigelb oder vollständig gegartem Eiweiß und Eigelb.
  • Frühlingszwiebeln setzen zum Schluss einen frischen, leicht würzigen Akzent.

Loco Moco ist ein lokales Gericht aus Hawaii und eng mit der modernen Plate-Lunch-Kultur verbunden. Klassisch treffen weißer Reis, ein Rinderpatty, braune Sauce und ein Spiegelei auf einem Teller zusammen. In dieser Grillfassung bekommt das Patty seine Kruste direkt auf der heißen Plancha.

Kräftig geröstetes Rinderpatty, weicher weißer Reis und eine sämige, würzige braune Sauce treffen auf zartes Ei und frische Frühlingszwiebeln. Bei flüssigem Eigelb wird die Sauce zusätzlich cremig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Reis garen

    Den Reis im Sieb spülen, bis das Wasser weitgehend klar bleibt. Mit dem Wasser nach Packungsangabe im Topf garen und anschließend 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

    Daran erkennst du es: Der Reis ist gar und die Körner sind weich, aber nicht zerfallen.

    • Den Reis während der Ruhezeit zugedeckt lassen.
  2. Patties formen

    Hackfleisch, geriebene Zwiebel, Knoblauch, Worcestersauce, Salz und Pfeffer nur so lange vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. In vier Portionen teilen und jeweils zu einem etwa 2 cm dicken Patty formen. Abgedeckt 20 Minuten kalt stellen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Patties sind fest gekühlt und behalten ihre Form.

    • Die Masse nicht länger als nötig kneten, damit die Patties locker bleiben.

    Wichtig: Rohes Hackfleisch nach dem Formen bis zum Grillen gekühlt halten.

  3. Braune Sauce kochen

    Butter im Topf schmelzen. Mehl einrühren und etwa 1 Minute unter ständigem Rühren anschwitzen. Den Rinderfond nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten, damit keine Klümpchen entstehen. Shoyu, Worcestersauce und Ketchup einrühren und die Sauce 5 bis 7 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sämig ist. Mit Pfeffer abschmecken und warm halten.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und überzieht den Löffel leicht.

    • Den Fond portionsweise einarbeiten und erst nach jeder Zugabe glatt rühren.
  4. Patties grillen

    Den Grill mit der gusseisernen Plancha über direkter mittlerer Hitze auf etwa 180 °C vorheizen. Die heiße Plancha dünn mit Öl bestreichen. Die Patties auflegen und bei geschlossenem Deckel etwa 5 bis 7 Minuten grillen. Wenden und weitere 5 bis 7 Minuten garen, bis sie eine kräftige Kruste haben und im Kern mindestens 71 °C erreichen. Anschließend kurz ruhen lassen.

    12 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Patties haben eine kräftige Kruste und erreichen im Kern mindestens 71 °C.

    • Die Patties erst wenden, wenn sich eine feste Kruste gebildet hat.

    Wichtig: Hackfleisch vollständig durchgaren; der Kern soll mindestens 71 °C erreichen.

  5. Spiegeleier garen

    Einen freien, sauberen Bereich der Plancha mit Butter bestreichen. Die Eier aufschlagen und 3 bis 4 Minuten garen, bis das Eiweiß fest ist und das Eigelb noch weich bleibt. Für vollständig gegarte Eier die Garzeit entsprechend verlängern.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist fest; das Eigelb bleibt weich oder wird nach Wunsch vollständig gegart.

    • Für flüssiges Eigelb die Eier nicht wenden und die Garzeit kurz halten.

    Wichtig: Für vollständig gegarte Eier die Garzeit verlängern, bis auch das Eigelb fest ist.

  6. Anrichten

    Den heißen Reis auf vier Teller verteilen. Je ein Rinderpatty daraufsetzen, großzügig mit der braunen Sauce überziehen und jeweils ein Spiegelei darauflegen. Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Alle Komponenten sind heiß angerichtet und die Frühlingszwiebeln liegen frisch darüber.

    • Die Sauce unmittelbar vor dem Servieren über die Patties geben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Patties kalt stellen: Die 20-minütige Kühlzeit hilft dabei, dass die geformten Patties beim Auflegen ihre Form behalten.
  • Sauce klümpchenfrei rühren: Den Rinderfond nach und nach einarbeiten und jede Zugabe glatt rühren, bevor mehr Flüssigkeit dazukommt.
  • Eigelb nach Wunsch: Für ein flüssiges Eigelb die Eier nur so lange garen, bis das Eiweiß fest ist. Für vollständig gegarte Eier die Garzeit verlängern.

Zutatenwissen

Shoyu finden

Shoyu findest du meist im Asia-Regal gut sortierter Supermärkte oder im Asia-Laden. Helle Sojasauce ist eine brauchbare Alternative und schmeckt meist etwas salziger und weniger rund.

Rinderhackfleisch

Rinderhackfleisch mit etwa 20 % Fett unterstützt eine saftige Textur und eine kräftige Kruste auf der Plancha.

Sinnvolle Alternativen

helle Sojasauce

Die Sauce schmeckt meist etwas salziger und weniger rund.

Shoyu im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen und die Sauce vor dem zusätzlichen Abschmecken probieren.

Rinderbrühe

Die Sauce bleibt kräftig, kann aber je nach Brühe unterschiedlich intensiv salzig schmecken.

Den Rinderfond im gleichen Volumen durch Rinderbrühe ersetzen und erst danach mit Pfeffer abschmecken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Patties werden fest und kompakt.

Die Zutaten nur so lange vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Die gegarten Patties mit ausreichend Sauce und Reis servieren, um die festere Textur auszugleichen.

Die braune Sauce enthält Klümpchen.

Den Fond nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten.

Die Sauce kräftig glatt rühren oder durch ein Sieb passieren, bevor sie warm gehalten wird.

Das Eigelb ist fester als gewünscht.

Die Eier nach 3 bis 4 Minuten prüfen und für flüssiges Eigelb nicht länger garen.

Das Gericht mit zusätzlicher warmer Sauce servieren.

Varianten

Loco Moco mit vollständig gegartem Ei

Das Spiegelei wird so lange gegart, bis sowohl Eiweiß als auch Eigelb fest sind.

Servieren und kombinieren

  • Mit flüssigem Eigelb: Das Spiegelei so garen, dass das Eiweiß fest und das Eigelb noch weich bleibt. Beim Anschneiden verbindet sich das Eigelb mit der braunen Sauce und dem Reis.
  • Mit vollständig gegartem Ei: Für eine festere Variante das Spiegelei länger garen, bis auch das Eigelb vollständig gestockt ist.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Butter ist in der Sauce und zum Garen der Eier enthalten.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält vier Eier.
  • Soja: enthält · Shoyu beziehungsweise helle Sojasauce ist Bestandteil der braunen Sauce.
  • Glutenhaltiges Getreide: uncertain · Die Getreideart des verwendeten Mehls ist nicht näher bezeichnet.

Lebensmittelsicherheit

  • Rinderhackfleisch vollständig garen: Die Patties vollständig durchgaren; im Rezeptschritt ist eine Kerntemperatur von mindestens 71 °C angegeben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Shoyu ersetzen?

Ja. Helle Sojasauce ist eine brauchbare Alternative. Sie schmeckt meist etwas salziger und weniger rund.

Wie wird das Eigelb flüssig?

Die Eier etwa 3 bis 4 Minuten garen, bis das Eiweiß fest ist und das Eigelb noch weich bleibt.

Kann ich das Ei vollständig durchgaren?

Ja. Die Eier einfach länger auf der Plancha lassen, bis auch das Eigelb fest ist.

Warum soll der Reis nach dem Garen ruhen?

Der Reis bleibt nach dem Garen 10 Minuten zugedeckt stehen, damit sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt.

Aus unserer Küche

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