Bananas al Oporto vom Grill

Argentinische Grillnachspeise

Warme Bananenstücke werden auf der heißen Grillplancha gebräunt, mit braunem Zucker und Zimt karamellisiert und mit PortweinZugelassene Namensvariante für den portugiesischen Wein Porto. zu einer glänzenden Sauce eingekocht. Geröstete Walnüsse und Vanilleeis ergänzen das Dessert.

Zum Rezept
Bananas al Oporto vom Grill
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Gesamtzeit ca. 26 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Nüsse und Samen, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Garen auf heißer Platte, Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte Hitze bräunt die Bananen schnell und konzentriert ihr süßes Aroma.
  • Brauner Zucker und Portwein bilden eine glänzende, leicht sirupartige Sauce mit warmer Würze.
  • Geröstete Walnüsse und kühles Vanilleeis setzen knusprige und cremige Kontraste zur weichen Banane.

Diese eigenständige argentinische Outdoor-Variante macht Banane zum Mittelpunkt eines warmen Grilldesserts. Auf der heißen Plancha verbinden sich gebräunte Banane, karamellisierter brauner Zucker, Portwein und Zimt zu einer aromatischen Sauce, während geröstete Walnüsse und Vanilleeis für Kontrast sorgen.

Warm, weich und saftig mit karamellisierter Oberfläche, fruchtiger Portweinnote und dezenter Zimtwürze. Die Walnüsse bringen Röstaromen und Biss, während das Vanilleeis kühl und cremig schmilzt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung auf der Grillplancha

  1. Plancha vorheizen und Walnüsse rösten

    Bereite den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze vor und heize die Grillplancha oder den Disco de Arado auf etwa 220–240 °C vor. Lege die Walnusshälften trocken auf die heiße Platte und röste sie 2–3 Minuten, bis sie duften. Nimm sie herunter und hacke sie grob.

    3 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Die Walnüsse duften deutlich, ohne dunkel zu werden.

    • Die Walnüsse nach dem Rösten sofort von der heißen Platte nehmen, damit sie nicht nachdunkeln.

    Wichtig: Die Plancha und die Walnüsse werden sehr heiß; beim Herunternehmen und Hacken vorsichtig arbeiten.

  2. Bananen in Butter bräunen

    Gib die Butter auf die heiße Plancha. Schäle die Bananen und schneide sie in etwa 5 cm lange Stücke. Lege sie in die schäumende Butter und bräune sie unter vorsichtigem Wenden rundum 3–4 Minuten.

    4 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Die Bananen sind rundum goldbraun, aber noch formstabil.

    • Die Bananen behutsam wenden, damit die weichen Stücke nicht zerfallen.

    Wichtig: Die Butter kann auf der heißen Platte spritzen.

  3. Zucker und Zimt karamellisieren

    Streue den braunen Zucker und den Zimt über die gebräunten Bananen. Wende die Stücke behutsam, bis der Zucker schmilzt und sich eine glänzende Schicht bildet.

    230 °C

    Daran erkennst du es: Der Zucker ist geschmolzen und haftet als glänzende Schicht an den Bananen.

    • Den Zucker nicht unbeaufsichtigt lassen, da er auf der heißen Platte schnell verbrennen kann.
  4. Mit Portwein ablöschen und einkochen

    Gieße den Portwein auf die heiße Platte. Schiebe die Bananen vorsichtig durch die entstehende Sauce und lasse den Portwein 2–3 Minuten direkt auf der Plancha einkochen, bis die Flüssigkeit leicht sirupartig wird.

    3 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht sirupartig und haftet an den Bananen.

    • Die Bananen vorsichtig durch die Sauce schieben, statt sie stark zu rühren.

    Wichtig: Portwein kann auf der heißen Platte aufflammen. Langsam zugießen, Abstand halten und keine zusätzliche offene Flamme in die Flüssigkeit bringen.

  5. Anrichten und sofort servieren

    Verteile die gerösteten Walnüsse über den Bananen. Serviere die Bananas al Oporto sofort mit je einer Kugel Vanilleeis und löffle die warme Portweinsauce darüber.

    Daran erkennst du es: Das Vanilleeis beginnt an den warmen Bananen leicht zu schmelzen.

    • Die Teller während des Einkochens bereitstellen, damit das Dessert ohne Wartezeit serviert wird.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Direkt servieren: Das Dessert schmeckt am besten unmittelbar nach dem Einkochen, wenn die Bananen warm, die Sauce glänzend und das Vanilleeis noch cremig ist.
  • Ablauf koordinieren: Die Dessertteller und das Vanilleeis vorbereiten, während die Sauce einkocht, damit die Bananen direkt serviert werden können.

Zutatenwissen

Geeigneter Reifegrad

Feste, reife Bananen behalten beim Wenden besser ihre Form und entwickeln auf der Plancha eine deutliche Bräunung.

Walnüsse trocken rösten

Die Walnüsse ohne zusätzliches Fett rösten und nach dem Dufttest sofort von der heißen Platte nehmen, damit sie nicht bitter werden.

Portwein einkochen

Der Portwein soll nicht vollständig verschwinden, sondern zu einer leicht sirupartigen Sauce reduziert werden, die an den Bananen haftet.

Sinnvolle Alternativen

neutrales Pflanzenöl

Die Bananen werden etwas weniger milchig-aromatisch, bleiben aber gut auf der Plancha bräunbar.

Das Öl auf der heißen Plancha erhitzen und die Bananen darin wie beschrieben bräunen.

Pekannüsse

Das Dessert wird milder und etwas süßer im Nussaroma.

Pekannüsse in gleicher Weise trocken rösten und grob hacken.

Traubensaft

Die Sauce wird alkoholfrei und fruchtiger; je nach Saft kann sie süßer ausfallen.

Traubensaft wie den Portwein auf die Plancha geben und bis zur leicht sirupartigen Konsistenz einkochen.

pflanzliches Vanilleeis

Die cremige, kalte Ergänzung bleibt erhalten, das Dessert wird milchfrei, abhängig vom verwendeten Produkt.

Pflanzliches Vanilleeis unmittelbar vor dem Servieren portionieren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Bananen zerfallen beim Wenden.

Feste, reife Bananen verwenden und sie mit einem breiten Wender vorsichtig wenden.

Zerfallene Stücke weiter karamellisieren und als warmes Bananenkompott mit Eis servieren.

Der Zucker wird dunkel und bitter.

Den Zucker erst nach dem Bräunen zufügen, die Bananen behutsam wenden und die Glanzbildung beobachten.

Bei stark verbranntem Zucker die Bananen von der Platte nehmen, die Oberfläche reinigen und mit frischer Butter, Zucker und Portwein neu ansetzen.

Die Portweinsauce bleibt wässrig.

Die Sauce 2–3 Minuten auf der heißen Plancha reduzieren, bis sie leicht sirupartig wird.

Die Bananen kurz herausnehmen und die Sauce allein weiter einkochen.

Die Walnüsse schmecken bitter oder verbrannt.

Nach dem Dufttest sofort von der Plancha nehmen und in eine Schale geben.

Die verbrannten Nüsse nicht verwenden und durch frisch geröstete ersetzen.

Varianten

Alkoholfrei mit Traubensaft

Portwein wird durch Traubensaft ersetzt, der zu einer fruchtigen, karamelligen Sauce eingekocht wird.

Pur mit Walnüssen

Die warmen Portweinbananen werden ohne Vanilleeis serviert, sodass die karamellisierte Banane und die Sauce im Vordergrund stehen.

Vegan mit pflanzlichem Eis

Butter und Vanilleeis werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Mit Vanilleeis: Die heißen Bananen mit je einer Kugel Vanilleeis anrichten und die warme Portweinsauce darüberlöffeln.
  • Pur mit gerösteten Walnüssen: Für eine konzentrierte Version das Dessert ohne Eis servieren und die Walnüsse als knusprigen Abschluss verwenden.
  • Als süßer Abschluss eines Grillmenüs: Die Bananen erst zubereiten, wenn die herzhaften Grillgänge beendet sind, und direkt von der Plancha servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Walnüsse können bis zu 2 Stunden vorher geröstet und gehackt werden. Bananen erst kurz vor dem Garen schneiden; das fertige Dessert nicht vorab zubereiten.

Aufbewahren

Übrig gebliebene Bananen und Sauce abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und das Eis getrennt aufbewahren. Die Textur der Bananen wird beim Lagern weicher.

Warme Speisereste nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Das Einfrieren wird wegen der weichen Bananentextur und der sich verändernden Sauce nicht empfohlen.

Aufwärmen

  • Grillplancha: Die Bananen mit der Sauce auf einer mäßig heißen Plancha vorsichtig erwärmen, bis sie wieder heiß sind. Nicht stark wenden.
  • Pfanne: Bananen und Sauce in einer kleinen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze vorsichtig erwärmen.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Walnüsse sind als Zutat enthalten.
  • Milch: enthält · Butter und Vanilleeis sind Milchprodukte; die konkrete Zusammensetzung des verwendeten Eises kann zusätzlich variieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Bananen eignen sich für Bananas al Oporto?

Feste, reife Bananen sind ideal. Sie sind süß genug, behalten beim Wenden aber noch ihre Form.

Kann der Portwein ersetzt werden?

Ja. Für eine alkoholfreie Variante eignet sich Traubensaft, der wie der Portwein zu einer leicht sirupartigen Sauce eingekocht wird.

Wann sollte das Dessert serviert werden?

Am besten sofort nach dem Einkochen, damit die Bananen warm bleiben und das Vanilleeis leicht anschmilzt.

Aus unserer Küche

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