Geeigneter Reifegrad
Feste, reife Bananen behalten beim Wenden besser ihre Form und entwickeln auf der Plancha eine deutliche Bräunung.
Argentinische Grillnachspeise
Warme Bananenstücke werden auf der heißen Grillplancha gebräunt, mit braunem Zucker und Zimt karamellisiert und mit PortweinZugelassene Namensvariante für den portugiesischen Wein Porto. zu einer glänzenden Sauce eingekocht. Geröstete Walnüsse und Vanilleeis ergänzen das Dessert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese eigenständige argentinische Outdoor-Variante macht Banane zum Mittelpunkt eines warmen Grilldesserts. Auf der heißen Plancha verbinden sich gebräunte Banane, karamellisierter brauner Zucker, Portwein und Zimt zu einer aromatischen Sauce, während geröstete Walnüsse und Vanilleeis für Kontrast sorgen.
Warm, weich und saftig mit karamellisierter Oberfläche, fruchtiger Portweinnote und dezenter Zimtwürze. Die Walnüsse bringen Röstaromen und Biss, während das Vanilleeis kühl und cremig schmilzt.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze vor und heize die Grillplancha oder den Disco de Arado auf etwa 220–240 °C vor. Lege die Walnusshälften trocken auf die heiße Platte und röste sie 2–3 Minuten, bis sie duften. Nimm sie herunter und hacke sie grob.
Daran erkennst du es: Die Walnüsse duften deutlich, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Die Plancha und die Walnüsse werden sehr heiß; beim Herunternehmen und Hacken vorsichtig arbeiten.
Gib die Butter auf die heiße Plancha. Schäle die Bananen und schneide sie in etwa 5 cm lange Stücke. Lege sie in die schäumende Butter und bräune sie unter vorsichtigem Wenden rundum 3–4 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Bananen sind rundum goldbraun, aber noch formstabil.
Wichtig: Die Butter kann auf der heißen Platte spritzen.
Streue den braunen Zucker und den Zimt über die gebräunten Bananen. Wende die Stücke behutsam, bis der Zucker schmilzt und sich eine glänzende Schicht bildet.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist geschmolzen und haftet als glänzende Schicht an den Bananen.
Gieße den Portwein auf die heiße Platte. Schiebe die Bananen vorsichtig durch die entstehende Sauce und lasse den Portwein 2–3 Minuten direkt auf der Plancha einkochen, bis die Flüssigkeit leicht sirupartig wird.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht sirupartig und haftet an den Bananen.
Wichtig: Portwein kann auf der heißen Platte aufflammen. Langsam zugießen, Abstand halten und keine zusätzliche offene Flamme in die Flüssigkeit bringen.
Verteile die gerösteten Walnüsse über den Bananen. Serviere die Bananas al Oporto sofort mit je einer Kugel Vanilleeis und löffle die warme Portweinsauce darüber.
Daran erkennst du es: Das Vanilleeis beginnt an den warmen Bananen leicht zu schmelzen.
Gut zu wissen
Feste, reife Bananen behalten beim Wenden besser ihre Form und entwickeln auf der Plancha eine deutliche Bräunung.
Die Walnüsse ohne zusätzliches Fett rösten und nach dem Dufttest sofort von der heißen Platte nehmen, damit sie nicht bitter werden.
Der Portwein soll nicht vollständig verschwinden, sondern zu einer leicht sirupartigen Sauce reduziert werden, die an den Bananen haftet.
Die Bananen werden etwas weniger milchig-aromatisch, bleiben aber gut auf der Plancha bräunbar.
Das Öl auf der heißen Plancha erhitzen und die Bananen darin wie beschrieben bräunen.
Das Dessert wird milder und etwas süßer im Nussaroma.
Pekannüsse in gleicher Weise trocken rösten und grob hacken.
Die Sauce wird alkoholfrei und fruchtiger; je nach Saft kann sie süßer ausfallen.
Traubensaft wie den Portwein auf die Plancha geben und bis zur leicht sirupartigen Konsistenz einkochen.
Die cremige, kalte Ergänzung bleibt erhalten, das Dessert wird milchfrei, abhängig vom verwendeten Produkt.
Pflanzliches Vanilleeis unmittelbar vor dem Servieren portionieren.
Feste, reife Bananen verwenden und sie mit einem breiten Wender vorsichtig wenden.
Zerfallene Stücke weiter karamellisieren und als warmes Bananenkompott mit Eis servieren.
Den Zucker erst nach dem Bräunen zufügen, die Bananen behutsam wenden und die Glanzbildung beobachten.
Bei stark verbranntem Zucker die Bananen von der Platte nehmen, die Oberfläche reinigen und mit frischer Butter, Zucker und Portwein neu ansetzen.
Die Sauce 2–3 Minuten auf der heißen Plancha reduzieren, bis sie leicht sirupartig wird.
Die Bananen kurz herausnehmen und die Sauce allein weiter einkochen.
Nach dem Dufttest sofort von der Plancha nehmen und in eine Schale geben.
Die verbrannten Nüsse nicht verwenden und durch frisch geröstete ersetzen.
Portwein wird durch Traubensaft ersetzt, der zu einer fruchtigen, karamelligen Sauce eingekocht wird.
Die warmen Portweinbananen werden ohne Vanilleeis serviert, sodass die karamellisierte Banane und die Sauce im Vordergrund stehen.
Butter und Vanilleeis werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt.
Walnüsse können bis zu 2 Stunden vorher geröstet und gehackt werden. Bananen erst kurz vor dem Garen schneiden; das fertige Dessert nicht vorab zubereiten.
Übrig gebliebene Bananen und Sauce abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und das Eis getrennt aufbewahren. Die Textur der Bananen wird beim Lagern weicher.
Warme Speisereste nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Einfrieren wird wegen der weichen Bananentextur und der sich verändernden Sauce nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Feste, reife Bananen sind ideal. Sie sind süß genug, behalten beim Wenden aber noch ihre Form.
Ja. Für eine alkoholfreie Variante eignet sich Traubensaft, der wie der Portwein zu einer leicht sirupartigen Sauce eingekocht wird.
Am besten sofort nach dem Einkochen, damit die Bananen warm bleiben und das Vanilleeis leicht anschmilzt.
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