Scotch Bonnet dosieren
Die Chili kann ganz oder entkernt verwendet werden. Das Entkernen mildert die Schärfe, verändert aber auch die Schärfewirkung der Marinade.
Jerk vom Holzkohlegrill
Ungeformte Rinder-Sirloin-Steaks werden mit einer kräftigen Jerk-Paste aus Scotch Bonnet, Piment, Escallion, Thymian, Limette und Sojasauce mariniert, direkt über Holzkohle gegrillt und indirekt fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Jamaikanisches Jerk-Sirloin-Steak Jerk steht für eine jamaikanische Art, Fleisch mit Scotch Bonnet, Piment, Escallion und Thymian kräftig zu würzen und über Hitze zu garen. Hier trifft die aromatische Paste auf ungeformte Rinder-Sirloin-Steaks vom Holzkohlegrill. Die direkte Hitze gibt der Oberfläche Röstaromen; anschließend gart das Fleisch indirekt bis zur gewünschten Kerntemperatur. So bleibt die Kruste würzig und das Innere saftig.
Außen würzig und kräftig geröstet, innen saftig und je nach Kerntemperatur rosa bis durchgegart. Scotch Bonnet bringt deutliche Schärfe, Limette Frische, Piment warme Würze und Thymian eine herbe Kräuternote.
Schritt für Schritt
Pimentkörner im Mörser grob zerstoßen. Frühlingszwiebeln, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Scotch Bonnet, Piment, eine der beiden Thymianvarianten, Pfeffer, Zucker, Limettensaft, Sojasauce, 30 ml Öl, Wasser und Salz in einem Mixer oder hohen Gefäß zu einer groben, streichfähigen Paste verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob verarbeitet und streichfähig.
Die Sirloin-Steaks in eine flache Schale legen und rundum mit der Jerk-Paste bedecken. Abdecken und 4–12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die Steaks etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind rundum mit Paste bedeckt und durchgehend gekühlt mariniert.
Wichtig: Die Steaks bis zum Vorbereiten des Grills im Kühlschrank aufbewahren.
Einen Holzkohlegrill für zwei Zonen vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite verteilen und auf der anderen Seite eine indirekte Zone lassen. Bei geschlossenem Deckel soll die direkte Zone etwa 250–300 °C erreichen. Den sauberen Rost mit dem zusätzlichen Öl dünn einreiben.
Daran erkennst du es: Eine deutlich heiße direkte Zone und eine kohlenfreie indirekte Zone sind eingerichtet.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und dem Grillrost hitzebeständige Hilfsmittel verwenden.
Überschüssige Marinade von den Steaks leicht abstreifen, damit sie über der direkten Hitze nicht zu schnell verbrennt. Die Steaks über der heißen Zone grillen, nach 2–3 Minuten wenden und weitere 2–3 Minuten grillen. Bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche zeigt deutliche Röstaromen, ohne dass die Marinade schwarz verbrennt.
Wichtig: Nicht unbeaufsichtigt grillen, wenn Fett in die Glut tropft.
Die Steaks in die indirekte Zone legen, den Deckel schließen und 2–5 Minuten weitergaren. Mit einem Thermometer an der dicksten Stelle prüfen: 54–56 °C ergeben ein rosa Ergebnis, 58–60 °C einen mittleren Gargrad. Für vollständiges Durchgaren bis 63 °C grillen und anschließend mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kerntemperatur entspricht dem gewünschten Gargrad: 54–56 °C rosa, 58–60 °C medium oder 63 °C vollständig durchgegart.
Wichtig: Für vollständiges Durchgaren bis 63 °C grillen und das Steak anschließend mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
Die Steaks vom Grill nehmen und 5–8 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen. Danach quer zur Faser in Scheiben schneiden und unmittelbar als Hauptgericht servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch hat geruht und lässt sich sauber quer zur Faser aufschneiden.
Gut zu wissen
Die Chili kann ganz oder entkernt verwendet werden. Das Entkernen mildert die Schärfe, verändert aber auch die Schärfewirkung der Marinade.
Piment, auch Jamaikapfeffer genannt, wird für die Marinade grob zerstoßen. Falls nur gemahlenes Piment verfügbar ist, etwa 1½ TL verwenden; die Marinade wird dann feiner und etwas weniger aromatisch.
Die Schärfe bleibt ähnlich, das Aroma wird etwas weniger fruchtig.
Die Scotch Bonnet im gleichen Mengenverhältnis durch eine Habanero ersetzen und je nach gewünschter Schärfe ganz lassen oder entkernen.
Die Marinade wird feiner und etwas weniger aromatisch.
Das gemahlene Piment direkt mit den übrigen Marinadezutaten mixen; das Zerstoßen im Mörser entfällt.
Überschüssige Marinade leicht abstreifen und die Steaks bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone ziehen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und das Steak in der indirekten Zone fertig garen.
An der dicksten Stelle mit dem Thermometer prüfen und den gewünschten Zielbereich beachten.
Das Steak ruhen lassen und quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden.
Die Steaks rundum bedecken und 4–12 Stunden gekühlt marinieren.
Das fertige Steak quer zur Faser schneiden und mit den vorhandenen Röstaromen servieren; zusätzliche rohe Marinade nicht ungegart verwenden.
Die Scotch Bonnet wird durch Habanero ersetzt. Die Schärfe bleibt ähnlich, während das Aroma etwas weniger fruchtig ausfällt.
Die Steaks können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mit der Jerk-Paste bedeckt und abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Häufig gefragt
Die Steaks sollten 4–12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
Ja. Habanero eignet sich als Alternative; die Schärfe bleibt ähnlich, das Aroma wird etwas weniger fruchtig. Für weniger Schärfe die Chili entkernen.
54–56 °C ergeben ein rosa Ergebnis, 58–60 °C einen mittleren Gargrad. Für vollständiges Durchgaren bis 63 °C grillen und anschließend mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
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