Orange vollständig nutzen
Saft und fein abgeriebene Schale stammen aus den Bio-Orangen und geben der Glasur gleichzeitig Fruchtigkeit und frische Zitrusnoten.
Internationale Grillvariante
Schweine-Baby-Back-Rippchen werden langsam indirekt gegrillt, mit einer eingekochten Balsamico-Orangen-Glasur bestrichen und zum Schluss über direkter Hitze leicht karamellisiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Balsamico-Orangen-Baby-Back-Rippchen verbinden zart gegrilltes Schweinefleisch mit einer glänzenden, süß-säuerlichen Glasur. Orange, Balsamico, Knoblauch, Ingwer und Chili geben dem Rack ein fruchtig-würziges Profil, während die abschließende direkte Hitze für eine leicht karamellisierte Oberfläche sorgt.
Die Rippchen sind außen glänzend und leicht karamellisiert, innen saftig und zart. Die Glasur schmeckt fruchtig, süß-säuerlich und würzig; Ingwer, Knoblauch und Chiliflocken geben ihr Wärme und Tiefe.
Schritt für Schritt
Die Silberhaut auf der Knochenseite der Racks mit einem stumpfen Messer anheben, mit Küchenpapier greifen und vollständig abziehen. Lose Fett- oder Fleischstücke entfernen und die Rippchen trocken tupfen.
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und Chiliflocken vermischen. Die Racks rundum damit einreiben und während des Vorheizens 30 Minuten ruhen lassen.
Den Grill für indirekte Hitze vorbereiten und die Temperatur am Rost auf 150 bis 160 °C einregeln. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben und eine Auffangschale unter die indirekte Zone stellen. Beim Gasgrill nur die Brenner unter einer Seite einschalten. Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten über die indirekte Zone legen und den Deckel schließen.
Wichtig: Beim Wechsel zwischen indirekter und direkter Zone vorsichtig mit heißem Grillrost und Grillzange arbeiten.
Während die Rippchen grillen, Orangensaft, Orangenschale, Balsamico-Essig, braunen Zucker, Knoblauch, Ingwer und Sojasauce in einem kleinen Topf verrühren. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten offen einkochen lassen, bis die Flüssigkeit leicht sirupartig ist. Die Glasur vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht sirupartig und haftet am Löffel.
Wichtig: Die Glasur vor dem Bestreichen abkühlen lassen.
Die Rippchen 2 Stunden indirekt grillen. Nach etwa 70 Minuten die Position der Racks prüfen und sie bei ungleichmäßiger Hitze drehen. Anschließend mit einem Holzspieß zwischen zwei Knochen prüfen: Die Rippchen sind bereit für die Glasur, wenn der Spieß mit wenig Widerstand hineingleitet und sich das Fleisch an mehreren Stellen etwa 8 bis 12 mm von den Knochen zurückgezogen hat. Falls sie noch zäh sind, in 15-Minuten-Schritten indirekt weitergrillen.
Daran erkennst du es: Der Holzspieß gleitet mit wenig Widerstand hinein und das Fleisch hat sich an mehreren Stellen etwa 8 bis 12 mm von den Knochen zurückgezogen.
Etwa 60 ml der abgekühlten Glasur in ein sauberes Schälchen für das Servieren geben. Den Grill auf direkte mittlere bis hohe Hitze mit etwa 200 bis 220 °C bringen. Die Racks auf die direkte Zone legen, die Fleischseite mit der übrigen Glasur bestreichen und 2 bis 3 Minuten grillen. Wenden, erneut bestreichen und weitere 2 bis 3 Minuten grillen. Noch einmal wenden und glasieren, bis die Oberfläche glänzt und leicht karamellisiert ist. Die Glasur darf dabei nicht dunkel verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche glänzt und ist leicht karamellisiert, ohne dunkel zu verbrennen.
Wichtig: Zuckerhaltige Glasur kann bei direkter Hitze schnell verbrennen; die Racks bei zu starker Flammenbildung sofort an den Rand der direkten Zone ziehen.
Die Rippchen vom Grill nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit der zurückbehaltenen Balsamico-Orangen-Glasur servieren.
Gut zu wissen
Saft und fein abgeriebene Schale stammen aus den Bio-Orangen und geben der Glasur gleichzeitig Fruchtigkeit und frische Zitrusnoten.
Balsamico-Essig bringt die fruchtige Säure, während brauner Zucker die Glasur abrundet und beim abschließenden Grillen für Glanz sorgt.
Geräuchertes Paprikapulver und Chiliflocken verstärken das würzige Profil der Rippchen, ohne eine zusätzliche Rauchbehandlung vorauszusetzen.
Die Glasur erst am Ende verwenden, dünn auftragen und die Racks während der direkten Phase aufmerksam beobachten.
Verbrannte Stellen nicht weiter glasieren. Die Racks aus der direkten Hitze nehmen und nur unbeschädigte Bereiche mit der zurückbehaltenen Glasur ergänzen.
Den Garzustand mit dem Holzspieß prüfen und nicht allein nach der Grundzeit entscheiden.
Die Rippchen in weiteren 15-Minuten-Schritten indirekt grillen und anschließend erneut prüfen.
Nach etwa 70 Minuten die Position der Racks prüfen und sie bei Bedarf drehen.
Die Racks in den kühleren Bereich drehen und die indirekte Garphase verlängern, bis der Garzustand gleichmäßig passt.
Die Silberhaut an einer Ecke mit dem stumpfen Messer lösen, mit Küchenpapier greifen und vollständig abziehen.
Eine verbliebene Schicht lässt sich nach dem Garen nur schwer entfernen; die Stücke möglichst entlang der Knochen aufschneiden und die zähe Haut beim Servieren auslösen.
Häufig gefragt
Ja. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben und eine Auffangschale unter die indirekte Zone stellen. Beim Gasgrill nur die Brenner unter einer Seite einschalten.
Ein Holzspieß sollte mit wenig Widerstand zwischen zwei Knochen gleiten. Außerdem hat sich das Fleisch an mehreren Stellen etwa 8 bis 12 mm von den Knochen zurückgezogen.
Die Glasur enthält braunen Zucker und würde bei der langen indirekten Grillzeit leichter verbrennen. Sie wird deshalb erst auf der direkten Zone aufgetragen und kurz karamellisiert.
Die Rippchen ruhen 10 Minuten, bevor sie zwischen den Knochen geteilt und mit der zurückbehaltenen Glasur serviert werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …