Blauer Bockshornklee
Blauer Bockshornklee wird häufig unter der Bezeichnung Utskho Suneli angeboten. Gewöhnliches Bockshornkleepulver schmeckt kräftiger und bitterer und sollte daher sparsamer dosiert werden.
Georgische Chilisauce
Rohe georgische Chilipaste aus roter Paprika, roten Chilis, Knoblauch, frischen Kräutern und georgischen Gewürzen. Die grobe, ungekochte Adjika wird als kräftiger Dip und würziger Begleiter zu Mtsvadi und anderem Grillfleisch serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rote Adjika bringt die Schärfe roter Chilis, die frische Süße von Spitzpaprika und intensive Kräuter- und Gewürznoten zusammen. Die Zutaten werden nicht gekocht, sondern grob gemahlen und anschließend im Kühlschrank ziehen gelassen. So bleibt die Paste lebendig, körnig und aromatisch. Ein bis zwei Teelöffel genügen als kalte Sauce zu gegrilltem Mtsvadi, Schweinefleisch oder Geflügel.
Leuchtend rot, dick und leicht körnig. Die Adjika schmeckt zunächst fruchtig und kräuterfrisch, danach deutlich scharf und würzig. Knoblauch, Koriander und Basilikum bleiben präsent; der blaue Bockshornklee und die Ringelblumenblüten ergänzen eine warme, leicht florale Tiefe.
Schritt für Schritt
Paprika, Chilischoten, Koriander und Basilikum gründlich waschen und vollständig trocken tupfen. Die Paprika entkernen und die Chilischoten entstielen. Bei der Hälfte der Chilischoten die Kerne entfernen, damit die Adjika deutlich scharf bleibt, ohne maximal scharf zu werden.
Daran erkennst du es: Alle frischen Zutaten sind sauber und vollständig trocken; die Paprika und Chilis sind vorbereitet.
Wichtig: Für die rohe Zubereitung eine saubere Schüssel verwenden und die Hände nach dem Kontakt mit Chilis gründlich waschen.
Koriandersaat, blauen Bockshornklee und Ringelblumenblüten in einem Mörser kurz zerreiben. Nicht erhitzen, damit die frischen Gewürznoten erhalten bleiben.
Daran erkennst du es: Die Gewürze sind gleichmäßig aufgebrochen und duften aromatisch, aber nicht geröstet.
Paprika, Chilischoten, Knoblauch, Koriander und Basilikum in den Food-Prozessor geben. Mehrfach kurz pulsieren, bis eine grobe, körnige Paste entsteht. Nicht zu einem glatten Püree verarbeiten. Alternativ die Zutaten portionsweise im großen Mörser zerstoßen.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob, körnig und zusammenhängend; einzelne Farb- und Kräuteranteile bleiben erkennbar.
Wichtig: Beim Arbeiten mit rohen Chilis Gesicht und Augen nicht berühren.
Die Gewürzmischung und das Salz zur Paprikapaste geben. Weitere 30 bis 60 Sekunden pulsieren oder gründlich von Hand verrühren, bis die Mischung gleichmäßig rot, dick und leicht körnig ist.
Daran erkennst du es: Salz und Gewürze sind gleichmäßig verteilt; die Paste bleibt dick und leicht körnig.
Die Adjika in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Nach etwa einer Stunde einmal umrühren, damit sich Salz und Gewürze gleichmäßig verteilen.
Daran erkennst du es: Die Paste ist durchgezogen und gleichmäßig gewürzt.
Wichtig: Die rohe Adjika während der Ziehzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren nochmals umrühren. Je nach gewünschter Schärfe 1 bis 2 Teelöffel pro Person zu gegrilltem Mtsvadi, anderem Schweinefleisch vom Holzkohlegrill oder gegrilltem Geflügel reichen. Die Adjika als kalte Sauce beziehungsweise Dip neben dem Grillgut servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist kalt, gleichmäßig vermengt und lässt sich mit dem Löffel dosieren.
Gut zu wissen
Blauer Bockshornklee wird häufig unter der Bezeichnung Utskho Suneli angeboten. Gewöhnliches Bockshornkleepulver schmeckt kräftiger und bitterer und sollte daher sparsamer dosiert werden.
Getrocknete Ringelblumenblüten geben der Adjika eine florale Note. Sie können entfallen; die Paste bleibt dann würzig und scharf, schmeckt aber weniger floral.
Violetter Basilikum oder Thai-Basilikum passt zur frischen, kräuterbetonten Aromatik der Adjika.
Der Geschmack wird kräftiger und bitterer als mit blauem Bockshornklee.
Das gewöhnliche Bockshornkleepulver anstelle des blauen Bockshornklees verwenden und die geringere Menge einhalten.
Die Adjika wird weniger floral, bleibt aber würzig und scharf.
Die Ringelblumenblüten einfach weglassen und die übrigen Zutaten unverändert verarbeiten.
Mehrfach kurz pulsieren und die Konsistenz nach jedem Durchgang prüfen.
Falls die Paste bereits zu glatt ist, beim nächsten Ansatz kürzer pulsieren; die fertige Konsistenz lässt sich nicht vollständig zurückgewinnen.
Die frischen Zutaten vor dem Zerkleinern gründlich waschen und vollständig trocknen.
Die Paste länger gekühlt ziehen lassen und beim Servieren portionsweise dosieren.
Die Gewürze nur kurz kalt im Mörser zerreiben.
Bei der Hälfte der Chilischoten die Kerne entfernen und die Schärfe vor dem Servieren mit kleinen Portionen testen.
Die Adjika vorsichtig portionsweise zu mehr Paprikabasis geben; die Schärfe lässt sich in der fertigen Menge nur begrenzt reduzieren.
Die Adjika mindestens 2 Stunden vor dem Servieren zubereiten, abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen und nach etwa einer Stunde einmal umrühren.
Häufig gefragt
Sie bleibt deutlich scharf, aber nicht maximal scharf, weil bei der Hälfte der Chilischoten die Kerne entfernt werden. Für die gewünschte Schärfe portionsweise servieren.
Nein. Die Zutaten sollen nur kurz pulsieren, damit eine grobe, körnige Paste entsteht.
Gewöhnliches Bockshornkleepulver ist möglich, schmeckt aber kräftiger und bitterer. Dafür etwa 5 g verwenden.
Ja. Die Adjika wird dann weniger floral, bleibt aber würzig und scharf.
Sie wird kalt als Sauce oder Dip zu Mtsvadi, anderem Schweinefleisch vom Holzkohlegrill und gegrilltem Geflügel serviert.
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