Galgant einkaufen
Frischer Galgant ist meist im Asia-Laden oder in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Er schmeckt pfeffriger und weniger warm als Ingwer.
Malaysische Rindfleischspieße
Würzige malaysische Rindfleischspieße mit Zitronengras, Galgant, Kurkuma und Koriander, direkt gegrillt und mit sämiger Erdnusssauce, Gurke und roter Zwiebel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Satay Daging ist eine malaysische Variante kleiner Satay-Spieße: Gleichmäßige Würfel aus Rindfleisch werden mit Zitronengras, Knoblauch, Ingwer, Galgant, Kurkuma und Koriander mariniert und anschließend über direkter Hitze gegrillt. Die würzige Erdnusssauce, knackige Gurke und rote Zwiebel ergänzen die kräftigen Röstaromen. Diese Fassung ist eine Rindfleischvariante innerhalb der vielfältigen Satay-Tradition.
Außen zeigen die Spieße kräftige Röststellen, während das Rindfleisch saftig und würzig bleibt. Zitronengras, Galgant und Koriander wirken aromatisch und leicht pfeffrig, die Erdnusssauce ist sämig, nussig und angenehm süß-salzig. Gurke und rote Zwiebel setzen frische, knackige Kontraste.
Schritt für Schritt
Die Bambusspieße mindestens 30 Minuten vollständig mit Wasser bedecken. Währenddessen die Rinderhüfte parieren und in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm schneiden.
Wichtig: Rohes Rindfleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Zitronengras, Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Galgant und Wasser in einem Mixer zu einer möglichst glatten Paste verarbeiten. Kurkuma, Koriander, Palmzucker, Salz und Öl unterrühren.
Die Marinade gründlich mit den Rindfleischwürfeln vermengen. Abgedeckt 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor dem Aufspießen überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit sie auf dem Grill nicht sofort verbrennt. Jeweils 4 bis 5 Fleischstücke eng aneinander auf einen Spieß stecken.
Wichtig: Das Fleisch während der Marinierzeit durchgehend gekühlt halten. Marinade, die rohes Fleisch berührt hat, nicht ungekocht als Sauce verwenden.
Die eingeweichten Chilischoten abtropfen lassen und mit Schalotten, Knoblauch, Zitronengras, Galgant und etwa 100 ml des Wassers pürieren. Das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, die Paste hineingeben und 5 bis 7 Minuten unter Rühren braten, bis sie duftet und etwas dunkler wird. Erdnüsse, restliches Wasser, Palmzucker und Salz einrühren. Die Sauce 20 bis 25 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sämig ist. Bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und haftet leicht am Löffel.
Wichtig: Heiße Sauce vorsichtig pürieren und beim Umrühren auf Spritzer achten.
Den Grill für direkte hohe Hitze auf etwa 230 bis 250 °C vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Spieße über vollständig durchgeglühten, gleichmäßig verteilten Kohlen grillen. Das Öl mit dem angedrückten Zitronengras verrühren. Die Spieße 8 bis 12 Minuten grillen, dabei alle 1 bis 2 Minuten wenden und ab dem ersten Wenden sparsam mit dem Zitronengrasöl bestreichen. Bei aufflammendem Fett die Spieße kurz an eine kühlere Stelle ziehen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gebräunt und das Fleisch erreicht im Kern mindestens 70 °C.
Wichtig: Heiße Grillroste und Bambusspieße nur mit hitzefesten Werkzeugen handhaben. Die angegebene Kerntemperatur im dicksten Fleischstück prüfen.
Die fertigen Spieße 3 Minuten ruhen lassen. Mit warmer Erdnusssauce, Gurke und roter Zwiebel auf einer Servierplatte anrichten.
Gut zu wissen
Frischer Galgant ist meist im Asia-Laden oder in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Er schmeckt pfeffriger und weniger warm als Ingwer.
Palmzucker liegt häufig als Block oder kleine Scheibe vor und sollte vor der Verwendung fein gehackt werden. Brauner Zucker ist eine mögliche Alternative mit etwas weniger karamelliger Tiefe.
Getrocknete rote Chilischoten sind im Asia-Laden und oft im Gewürzregal größerer Supermärkte erhältlich. Je nach Sorte kann die Schärfe deutlich variieren.
Die Marinade und Sauce schmecken wärmer und weniger pfeffrig als mit Galgant.
Galgant in beiden Zubereitungen durch die gleiche Menge geschälten, grob gehackten Ingwer ersetzen.
Die Süße bleibt erhalten, die karamellige Tiefe fällt etwas geringer aus.
Palmzucker in Marinade und Sauce durch die gleiche Menge braunen Zucker ersetzen und diesen bei Bedarf fein hacken oder zerdrücken.
Die Sauce erhält eine hellere und frischere Schärfe.
Frische rote Chilischoten entstielen, fein schneiden und ohne Einweichen mit den übrigen Saucenzutaten pürieren. Die Menge nach Schärfe der verwendeten Sorte wählen.
Marinade vor dem Aufspießen leicht abstreifen, häufig wenden und bei Flammen kurz in eine kühlere Grillzone ziehen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Spieße bei etwas weniger direkter Hitze fertig garen.
Gleichmäßige Würfel schneiden, die Spieße regelmäßig wenden und die Kerntemperatur im dicksten Stück prüfen.
Die Spieße sofort vom Grill nehmen und mit warmer Erdnusssauce servieren.
Die Sauce 20 bis 25 Minuten sanft köcheln lassen und zusätzliches Wasser nur sparsam einrühren.
Die Sauce ohne Deckel einige Minuten weiterköcheln lassen, bis sie sämiger wird.
Die Paste bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren braten und die Hitze rechtzeitig reduzieren.
Die Sauce in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz mitzunehmen, und mit etwas Wasser sowie Erdnusssauce aus dem oberen Bereich ausgleichen.
Das Rindfleisch kann 6 bis 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Die Bambusspieße lassen sich ebenfalls vor dem Grillen einweichen.
Häufig gefragt
Die Bambusspieße werden mindestens 30 Minuten vollständig mit Wasser bedeckt, damit sie auf dem heißen Grill weniger schnell austrocknen und verkohlen.
Ja. Ingwer funktioniert in gleicher Menge, schmeckt aber wärmer und weniger pfeffrig als Galgant.
Die Sauce sollte sämig sein und leicht am Löffel haften. Falls sie zu dick wird, mit wenig Wasser verdünnen; falls sie zu dünn bleibt, kurz weiterköcheln lassen.
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