Kabab Meygoo

Iranische Garnelenspieße

Große Garnelen werden kurz in SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma., Zwiebel, Zitrone und Olivenöl mariniert, auf Doppelspieße gesteckt und bei direkter starker Hitze gegrillt.

Zum Rezept
Kabab Meygoo: iranische Garnelenspieße
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 6 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 42 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Spießgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Krebstiere, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen, Ziehenlassen und Aufgießen
Würzanwendung Marinieren
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die kurze Marinierzeit aromatisiert die Garnelen, ohne ihre zarte Struktur unnötig lange der Säure auszusetzen.
  • Safran, Zitronensaft und Zwiebelsaft verbinden sich mit Olivenöl zu einer aromatischen, dünnflüssigen Marinade.
  • Zwei parallele Spieße halten die Garnelen flach, erleichtern das Wenden und fördern eine gleichmäßige Röstung.
  • Direkte starke Hitze sorgt für eine leichte Bräunung bei kurzer Garzeit.

Kabab Meygoo sind große Garnelen auf Spießen, die direkt über heißer Glut oder auf dem Grill gegart werden. Safran, Zitrone und Zwiebel geben der kurzen Marinade ein klares iranisches Profil. Die Garnelen werden außen leicht geröstet und bleiben innen saftig.

Saftige, undurchsichtige Garnelen mit leicht gerösteten Rändern, zartem Safranaroma, frischer Zitronensäure und würziger Zwiebelnote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung und Grillen

  1. Safran aufgießen

    Safranfäden fein zerreiben, mit dem heißen Wasser verrühren und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen.

    10 Minuten 85 °C
    • Das Gefäß abdecken, damit das Safranaroma in der Flüssigkeit bleibt.

    Wichtig: Heißes Wasser vorsichtig handhaben.

  2. Garnelen vorbereiten

    Die Garnelen vollständig von der Schale befreien, den Darmfaden entfernen und die Schwanzflosse nach Wunsch dranlassen. Mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen.

    • Trockene Garnelen bräunen auf dem Grill besser und rutschen weniger in der Marinade.

    Wichtig: Rohe Garnelen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsflächen danach gründlich reinigen.

  3. Zwiebelsaft gewinnen

    Die Zwiebel fein reiben, in ein feines Sieb oder ein Tuch geben und kräftig ausdrücken. Für die Marinade 45 ml Zwiebelsaft abmessen; die festen Zwiebelreste nicht verwenden, da sie auf dem Grill verbrennen können.

    • Nur den klaren beziehungsweise fein abgeseihten Saft verwenden.
  4. Marinade anrühren

    Zwiebelsaft, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und den aufgegossenen Safran verrühren. Die Garnelen dazugeben und gleichmäßig mit der Marinade überziehen.

    • Die Garnelen vorsichtig wenden, damit sie vollständig überzogen sind, aber nicht zerdrückt werden.

    Wichtig: Die Marinade hat rohen Garnelenkontakt und darf später nicht ungegart als Sauce verwendet werden.

  5. Garnelen marinieren

    Die Schüssel abdecken und die Garnelen 30 Minuten im Kühlschrank marinieren, höchstens 45 Minuten. Eine längere Marinierzeit kann die zarte Struktur durch Säure und Zwiebelsaft beeinträchtigen.

    30 Minuten 4 °C
    • Während der Marinierzeit kann der Grill vorbereitet werden, sofern die Garnelen bis zum Auflegen gekühlt bleiben.

    Wichtig: Die Garnelen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.

  6. Grill vorbereiten

    Einen Gasgrill auf 230–260 °C vorheizen. Für Holzkohle warten, bis die Kohlen glühen und eine leichte Ascheschicht tragen. Den sauberen Rost mit dem neutralen Öl dünn einreiben. Bei Bambusspießen diese vorher 30 Minuten wässern.

    245 °C
    • Ein sauberer, dünn geölter Rost reduziert das Anhaften.

    Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost, glühender Kohle und Öl vorsichtig arbeiten.

  7. Garnelen aufspießen

    Die Garnelen auf Metallspieße oder gewässerte Bambusspieße stecken. Am besten zwei parallele Spieße verwenden und jede Garnele zweimal durchstechen, damit sie flach liegt und sich leicht wenden lässt.

    • Die Garnelen nicht zu eng aneinanderreihen, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann.

    Wichtig: Bei Bambusspießen nur vollständig gewässerte Spieße auf dem Grill verwenden.

  8. Garnelenspieße grillen

    Die Spieße bei direkter, starker Hitze 2–3 Minuten pro Seite grillen. Einmal wenden und grillen, bis die Garnelen undurchsichtig, leicht gebräunt und an den Rändern etwas geröstet sind. Bei Verwendung eines Thermometers sollte die dickste Stelle etwa 63 °C erreichen.

    6 Minuten 245 °C

    Daran erkennst du es: Undurchsichtig, leicht gebräunt, an den Rändern etwas geröstet; bei Thermometermessung etwa 63 °C an der dicksten Stelle.

    • Nur einmal wenden und die Spieße nicht unnötig lange auf dem Grill lassen.

    Wichtig: Garnelen vollständig durchgaren und nicht roh oder glasig servieren.

  9. Kurz ruhen lassen und servieren

    Die Spieße vom Grill nehmen und 2 Minuten ruhen lassen. Sofort servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Garnelen bleiben saftig und sind vollständig undurchsichtig.

    • Nicht lange nachgaren lassen, da Garnelen schnell trocken werden.

    Wichtig: Gegarte Garnelen nach dem Grillen zeitnah servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Warum zwei Spieße?: Zwei parallele Spieße halten die Garnelen flach und machen das einmalige Wenden auf dem Grill deutlich einfacher.
  • Marinierzeit begrenzen: Die Garnelen 30 Minuten und höchstens 45 Minuten marinieren. Säure und Zwiebelsaft können die zarte Struktur bei längerer Einwirkzeit beeinträchtigen.
  • Holzkohlegrill: Bei Holzkohle grillen, sobald die Kohlen glühen und eine leichte Ascheschicht tragen.

Zutatenwissen

Safranfäden verwenden

Safranfäden fein zerreiben, mit 30 ml heißem Wasser verrühren und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Alternativ 0,5 TL gemahlenen Safran direkt mit dem heißen Wasser verrühren; sein Aroma wirkt meist etwas weniger fein.

Nur den Zwiebelsaft verwenden

Die geriebene Zwiebel kräftig ausdrücken und 45 ml Saft abmessen. Die festen Reste bleiben draußen, damit sie auf dem Grill nicht verbrennen.

Garnelen trocken tupfen

Gründlich trocken getupfte Garnelen bräunen besser und behalten beim kurzen Grillen eine angenehm saftige Struktur.

Sinnvolle Alternativen

Gemahlener Safran

Das Aroma wirkt meist etwas weniger fein als bei Safranfäden.

Den gemahlenen Safran direkt mit dem heißen Wasser verrühren und wie den aufgegossenen Safran verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Garnelen bräunen kaum und geben viel Flüssigkeit ab.

Die Garnelen vor dem Marinieren mit Küchenpapier sehr gründlich trocknen.

Auf dem Grill weitergaren, bis die Garnelen undurchsichtig sind, aber die Garzeit eng überwachen, damit sie nicht austrocknen.

Die Garnelen wirken weich oder beginnen an der Oberfläche fest zu werden.

Einen Timer auf 30 Minuten stellen und die Höchstzeit von 45 Minuten einhalten.

Sofort aufspießen und grillen; die Oberfläche vorsichtig von überschüssiger Marinade abtropfen lassen.

Auf dem Grill entstehen verbrannte Stückchen und bitterer Geschmack.

Nur 45 ml Zwiebelsaft durch ein feines Sieb oder Tuch abmessen.

Verbrannte Rückstände vorsichtig vom Rost entfernen und die Spieße auf einen sauberen Bereich legen.

Die Garnelen sind fest und trocken.

Nur 2–3 Minuten pro Seite grillen und den Gargrad an Opazität, Röstung und gegebenenfalls etwa 63 °C prüfen.

Varianten

Über Holzkohle gegrillt

Die Garnelenspieße werden über glühenden Kohlen mit leichter Ascheschicht zubereitet.

Variante mit gemahlenem Safran

Safranfäden werden durch gemahlenen Safran ersetzt, wenn Fäden nicht verfügbar sind.

Servieren und kombinieren

  • Sofort vom Grill servieren: Die Garnelenspieße nach der zweiminütigen Ruhezeit sofort servieren, damit sie saftig bleiben und ihre leichte Röstung erhalten.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Für die beste Textur die marinierten und gegrillten Garnelen nicht auf Vorrat einfrieren.

Allergene und Nährwerte

  • Krebstiere: enthält · Garnelen gehören zur Allergenfamilie der Krebstiere.

Lebensmittelsicherheit

  • Umgang mit rohen Garnelen: Rohe Garnelen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten, Marinade mit Rohkontakt nicht ungegart als Sauce verwenden und die Garnelen vollständig durchgaren. Bei Verwendung eines Thermometers sollte die dickste Stelle etwa 63 °C erreichen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich gemahlenen Safran verwenden?

Ja. Verwende 0,5 TL gemahlenen Safran statt 0,25 TL Safranfäden und verrühre ihn direkt mit dem heißen Wasser. Das Aroma wirkt meist etwas weniger fein als bei Safranfäden.

Müssen Bambusspieße gewässert werden?

Ja. Bambusspieße vor dem Aufspießen 30 Minuten wässern, damit sie auf dem heißen Grill weniger leicht verkohlen.

Wie lange dürfen die Garnelen marinieren?

30 Minuten sind vorgesehen, höchstens 45 Minuten. Eine längere Marinierzeit kann die zarte Struktur durch Säure und Zwiebelsaft beeinträchtigen.

Woran erkenne ich, dass die Garnelen gar sind?

Sie sollen undurchsichtig, leicht gebräunt und an den Rändern etwas geröstet sein. Bei Verwendung eines Thermometers sollte die dickste Stelle etwa 63 °C erreichen.

Aus unserer Küche

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