Bezugsquelle für Meerforelle
Frische Meerforelle bekommst du meist an gut sortierten Fischtheken oder bei regionalen Fischereibetrieben. Lachs ist eine mögliche Ausweichzutat, ergibt dann aber keine Meerforellen-Variante.
Fischportion vom Grill
Meerforellenfilet wird drei Stunden mit Dill, Salz, Zucker und weißem Pfeffer gebeizt und anschließend bei indirekter Hitze mit Buchenrauch gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Meerforelle nach Graved- und Stremelart verbindet eine kurze Dillbeize mit heißem Rauch vom Grill. Die Zubereitung ist für die deutsche Ostseeküste, besonders für Rügen, beschrieben und bringt saftigen Fisch mit würziger Oberfläche und feinem Buchenaroma auf den Teller.
Saftiges, vollständig opakes Fischfleisch trifft auf eine würzige Dill-Pfeffer-Kruste, frische Zitronensäure und ein mildes, fein rauchiges Buchenaroma.
Schritt für Schritt
Das Meerforellenfilet in vier gleich große Portionen teilen und sorgfältig auf verbliebene Gräten prüfen. Den Dill fein hacken und mit Salz, Zucker und weißem Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
Die Würzmischung gleichmäßig auf der Fleischseite der Fischstücke verteilen. Die Filets mit der gewürzten Seite nach oben in eine flache Schale legen, abdecken und drei Stunden im Kühlschrank beizen.
Die Fischstücke aus dem Kühlschrank nehmen und überschüssige Beize mit Küchenpapier vorsichtig abnehmen. Die Filets nicht abwaschen. Den Grill für indirekte Hitze auf 100 bis 110 °C einregeln. Beim Kugelgrill liegen die Kohlen nur auf einer Seite; beim Gasgrill bleibt ein Brennerbereich ausgeschaltet.
Die Buchenholzchips in eine Räucherbox oder in ein kleines, gelochtes Stück Alufolie geben und über der Glut beziehungsweise dem eingeschalteten Brenner platzieren. Sobald Rauch entsteht, die Meerforellenstücke mit der Hautseite nach unten in den indirekten Bereich legen und den Deckel schließen.
Die Fischportionen räuchern und indirekt grillen, bis die dickste Stelle mindestens 63 °C erreicht, das Fleisch vollständig opak ist und sich leicht teilen lässt. Je nach Dicke dauert das etwa 15 bis 25 Minuten.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle erreicht mindestens 63 °C; das Fleisch ist vollständig opak und lässt sich leicht teilen.
Die Meerforelle vom Grill nehmen und fünf Minuten ruhen lassen. Die Zitrone in Spalten schneiden und den Fisch damit servieren.
Gut zu wissen
Frische Meerforelle bekommst du meist an gut sortierten Fischtheken oder bei regionalen Fischereibetrieben. Lachs ist eine mögliche Ausweichzutat, ergibt dann aber keine Meerforellen-Variante.
Buchenholzchips findest du im Grillfachhandel, in größeren Baumärkten oder bei Räucherbedarf. Grobe Buchenholzstücke können alternativ verwendet werden.
Der Fisch schmeckt fetter und die Zubereitung ist dann keine Meerforellen-Variante mehr.
Lachsfilet in gleicher Gesamtmenge verwenden, portionieren und nach denselben Beiz- und Grillanweisungen zubereiten.
Das Raucharoma bleibt mild und rund, kann je nach Holzgröße aber unterschiedlich intensiv ausfallen.
Grobe Buchenholzstücke anstelle der Chips in der Räucherbox oder in gelochter Aluminiumfolie verwenden.
Überschüssige Beize nur vorsichtig mit Küchenpapier abnehmen und die Filets nicht abwaschen.
Den Fisch vor dem Grillen erneut sparsam mit etwas von der vorhandenen Würzmischung bestreuen, sofern noch Würzmischung übrig ist.
Die Rauchquelle über der Glut beziehungsweise dem eingeschalteten Brenner platzieren und erst bei sichtbarem Rauch auflegen.
Die dickste Stelle mit dem Thermometer prüfen und den Fisch bei den beschriebenen Garzeichen vom Grill nehmen.
Grobe Buchenholzstücke ersetzen die Buchenholzchips als Rauchquelle.
Häufig gefragt
Ja. Lachsfilet kann in gleicher Gesamtmenge verwendet werden. Es schmeckt jedoch fetter und ergibt dann keine Meerforellen-Variante.
Die indirekte Hitze gart die Filets schonender. Gleichzeitig kann der Rauch das Fischfleisch erreichen, ohne dass die Stücke direkt über der stärksten Hitze liegen.
Die dickste Stelle sollte mindestens 63 °C erreichen. Das Fleisch ist dann vollständig opak und lässt sich leicht teilen.
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