Root Beer einkaufen
Root Beer ist häufig in größeren Supermärkten mit US-Sortiment, in American-Food-Läden oder im Versandhandel erhältlich.
Amerikanische Grillvariante
Saftige Hähnchenoberkeulen und Drumsticks werden auf dem Zweizonengrill angeröstet, indirekt gegart und mehrfach mit einer süß-würzigen Root-Beer-Barbecue-Glasur bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Root-Beer-Barbecue-Hähnchen verbindet saftige Hähnchenoberkeulen und Drumsticks mit einer glänzenden Glasur aus Root Beer, Ketchup, Essig, Worcestershire-Sauce und Gewürzen. Das Geflügel bekommt zuerst direkte Hitze für kräftige Grillspuren, gart anschließend sanft im indirekten Bereich und wird zum Schluss mehrfach glasiert.
Die Haut wird würzig, leicht knusprig und glänzend, während das Fleisch saftig bleibt. Die Glasur schmeckt süß, rauchig-würzig und säuerlich ausbalanciert; Root Beer steuert eine charakteristische Kräuternote bei.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenteile mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver und Knoblauchpulver vermischen und Haut sowie Fleischseiten gleichmäßig damit einreiben. Das Geflügel während der Saucenzubereitung beiseitestellen.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Root Beer, Ketchup, Apfelessig, braunen Zucker, Worcestershire-Sauce, Dijon-Senf, geräuchertes Paprikapulver, Chilipulver, Zwiebelpulver, den fein geriebenen Knoblauch und das Glasur-Salz in einem kleinen Topf verrühren. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 12–15 Minuten offen köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Etwa 80 ml in eine saubere Schale füllen und zum Servieren zurückbehalten. Den Rest warm halten.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht eingedickt und haftet dünn am Löffel.
Wichtig: Die zum Servieren zurückbehaltene Sauce nur mit sauberem Besteck und einem sauberen Schälchen abfüllen.
Einen Grill mit Deckel für indirektes Zweizonengrillen auf etwa 180 °C vorbereiten. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, bei einem Gasgrill nur einen Teil der Brenner einschalten. Den Rost dünn mit dem neutralen Öl einreiben.
Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und offener Grillhitze vorsichtig arbeiten.
Die Hähnchenteile zuerst mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze legen und 2–3 Minuten pro Seite anrösten, bis deutliche Grillspuren entstanden sind.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren sind sichtbar, die Haut ist aber noch nicht verbrannt.
Wichtig: Rohes Geflügel nicht mit demselben sauberen Pinsel oder Besteck wie die fertige Sauce berühren.
Die Hähnchenteile mit der Hautseite nach oben in den indirekten Bereich legen und den Deckel schließen. 30–40 Minuten indirekt grillen. Nach etwa 20 Minuten einmal drehen, damit Oberkeulen und Drumsticks gleichmäßig garen. Die Haut soll Fett verlieren und knuspriger werden, ohne zu verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Haut wird knuspriger, ohne an den Rändern zu verbrennen.
Wichtig: Den Deckel nur kurz zum Wenden öffnen, damit die Grilltemperatur möglichst stabil bleibt.
In den letzten 10–12 Minuten die warme Glasur mit einem sauberen Pinsel dünn auftragen. Alle 4–5 Minuten erneut glasieren und die Stücke dabei einmal wenden. Die Glasur darf anziehen und glänzen, soll aber nicht über der stärksten Hitze verbrennen. Für zusätzliche Röstaromen die Stücke am Ende noch 1–2 Minuten über direkte Hitze legen.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet glänzend an der Haut, ohne schwarz zu werden.
Wichtig: Für die Glasur während des Garens einen sauberen Pinsel verwenden und keine mit rohem Geflügel in Kontakt gekommene Sauce zum Servieren einsetzen.
Die dickste Stelle einer Oberkeule und eines Drumsticks mit einem Thermometer prüfen. Das Geflügel ist fertig, wenn mindestens 74 °C erreicht sind und der austretende Fleischsaft klar ist. Die Hähnchenteile 5–10 Minuten ruhen lassen und mit der zurückbehaltenen Root-Beer-Barbecue-Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C an der dicksten Stelle und klarer austretender Fleischsaft.
Wichtig: Geflügel erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Gut zu wissen
Root Beer ist häufig in größeren Supermärkten mit US-Sortiment, in American-Food-Läden oder im Versandhandel erhältlich.
Worcestershire-Sauce kann je nach Produkt unterschiedliche Zutaten enthalten. Bei Allergien die Kennzeichnung des verwendeten Produkts prüfen.
Oberkeulen und Drumsticks können unterschiedlich groß sein. Die Garzeit deshalb an der Kerntemperatur und nicht nur an der Uhr orientieren.
Die Glasur wird karamelliger und verliert die charakteristischen kräuterig-würzigen Root-Beer-Noten.
Root Beer im gleichen Volumen durch Cola ersetzen und die Glasur wie beschrieben einköcheln.
In den letzten 10–12 Minuten nur dünne Schichten auftragen und die Stücke überwiegend im indirekten Bereich glasieren.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig entfernen und mit der zurückbehaltenen, nicht verbrannten Sauce servieren.
Nach etwa 20 Minuten einmal drehen und die dickste Stelle der größeren Stücke mit dem Thermometer prüfen.
Noch nicht fertige Stücke im indirekten Bereich weitergaren, bis die Kerntemperatur erreicht ist.
Die Hähnchenteile gründlich trocknen und den Grill auf etwa 180 °C mit stabiler direkter und indirekter Zone bringen.
Die Stücke zum Schluss kurz über direkte Hitze legen und dabei eng beobachten.
Häufig gefragt
Ja. Dieselbe Menge Cola funktioniert ebenfalls. Die Glasur wird dadurch karamelliger und verliert die charakteristischen kräuterig-würzigen Root-Beer-Noten.
Die Glasur wird erst in den letzten 10–12 Minuten der Grillzeit aufgetragen. Dünne Schichten alle 4–5 Minuten ergeben eine glänzende Oberfläche, ohne dass die Sauce zu schnell verbrennt.
Die direkte Hitze erzeugt Grillspuren und Röstaromen. Im indirekten Bereich kann das Geflügel anschließend gleichmäßiger garen, ohne dass Haut und Glasur über der stärksten Hitze verbrennen.
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