Perillablätter finden
Perillablätter, auch Kkaennip genannt, sind frisch oder tiefgekühlt im koreanischen und gut sortierten asiatischen Supermarkt erhältlich.
Koreanisches Grillgericht
Dicke Schweinenackensteaks werden mit grobem SalzPflanzliches Speiseöl aus Sesamsamen, erhältlich als mildes helles oder aromatisches geröstetes Öl. und schwarzem Pfeffer gewürzt, direkt über Holzkohle gegrillt und mit Salat, Perillablättern, SsamjangKoreanische, würzige Paste aus fermentierten Sojabohnen- und Chilipasten, die häufig zu in Blätter gewickelten Speisen gereicht wird. sowie geröstetem Knoblauch und Zwiebeln als Ssam serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Moksal-gui (목살구이) ist ein koreanisches Grillgericht aus dicken Steaks vom Schweinenacken. Für dieses Rezept werden die etwa 2 cm dicken Steaks schlicht mit grobem Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt und über Holzkohle gegrillt. Dazu kommen Blattgemüse, Perilla, Ssamjang sowie gegrillter Knoblauch und Zwiebeln.
Außen kräftig gebräunt und leicht rauchig, innen saftig und herzhaft. Grobes Salz und Pfeffer sorgen für klare Würze, während gerösteter Knoblauch, süßlich gebräunte Zwiebeln, frische Perilla und der pikant-fermentierte Ssamjang für Kontrast sorgen.
Schritt für Schritt
Den Holzkohlegrill für direkte mittlere bis kräftige Hitze vorbereiten. Die Glut ist bereit, wenn der Grillrost etwa 220–250 °C erreicht. Eine kleine kühlere Zone freilassen, damit die Steaks bei aufflammender Glut umgesetzt werden können.
Daran erkennst du es: Die Glut ist gleichmäßig durchgeglüht und der Grillrost erreicht etwa 220–250 °C.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und dem Grillrost hitzefeste Handschuhe verwenden.
Schweinenackensteaks mit Küchenpapier trocken tupfen. Beide Seiten gleichmäßig mit grobem Salz und schwarzem Pfeffer würzen und 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Sesamöl und feines Salz in einer kleinen Schale verrühren. Salat- und Perillablätter waschen und sorgfältig trocknen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche der Steaks ist trocken und die Blätter sind sorgfältig abgetrocknet.
Die Steaks direkt über der Glut auflegen. Knoblauchscheiben und Zwiebelringe danebenlegen. Das Fleisch 3–4 Minuten grillen, wenden und weitere 3–4 Minuten grillen. Knoblauch und Zwiebel dabei häufiger wenden, damit sie bräunen, aber nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind auf beiden Seiten deutlich gebräunt; Knoblauch und Zwiebeln sind goldbraun, aber nicht verbrannt.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch und Gemüse mit getrennten oder gereinigten Utensilien handhaben.
Die Steaks weiter direkt grillen und nach Bedarf nochmals wenden, bis sie an der dicksten Stelle mindestens 70 °C Kerntemperatur erreichen. Bei zu starken Flammen die Steaks in die kühlere Zone schieben und dort fertig garen. Die gesamte Grillzeit beträgt je nach Hitze und Dicke etwa 12–16 Minuten.
Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle werden mindestens 70 °C Kerntemperatur erreicht.
Wichtig: Das Schweinefleisch erst vom Grill nehmen, wenn die im Rezept angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Das Fleisch auf einen sauberen Teller legen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Steaks auf einem sauberen Schneidebrett in mundgerechte Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind kurz geruht und lassen sich sauber in Streifen schneiden.
Wichtig: Gegartes Fleisch ausschließlich auf sauberem Geschirr und mit sauberem Schneidewerkzeug weiterverarbeiten.
Je ein Salat- oder Perillablatt mit etwas Ssamjang, einem Stück Schweinenacken, gegrilltem Knoblauch, Zwiebel und einem Chili-Ring füllen. Nach Geschmack mit dem Sesamöl-Dip beträufeln und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind gefüllt und das Fleisch wird noch warm serviert.
Gut zu wissen
Perillablätter, auch Kkaennip genannt, sind frisch oder tiefgekühlt im koreanischen und gut sortierten asiatischen Supermarkt erhältlich.
Ssamjang ist eine kräftig gewürzte koreanische Würzpaste. Eine kleine Menge genügt pro Ssam, damit sie das Fleisch ergänzt und nicht überdeckt.
Geröstetes Sesamöl und feines Salz werden separat verrührt. Diese feste Salzmenge bleibt von der Würzung der Steaks mit grobem Salz getrennt.
Die leicht anisartige Kräuternote der Perilla fehlt; der Ssam bleibt frisch und knackig.
Die Perillablätter durch zusätzliche große, gewaschene und sorgfältig getrocknete Salatblätter ersetzen.
Der Ersatz schmeckt kräftiger und weniger rund als fertiger Ssamjang.
Doenjang und Gochujang zu einer streichfähigen Paste verrühren und zum Servieren verwenden.
Die Textur kann etwas fester und der Fettanteil abweichend sein.
Steaks möglichst ähnlich dick schneiden und den Garzustand weiterhin über die Kerntemperatur prüfen.
Steaks mit Küchenpapier trocknen und erst bei etwa 220–250 °C Grillrosttemperatur auflegen.
Die Steaks vorsichtig lösen und in der direkten Zone weitergrillen, sobald der Rost ausreichend heiß ist.
Knoblauch und Zwiebel neben dem Fleisch platzieren und häufiger wenden.
Verbrannte Scheiben entfernen und nur die gebräunten Stücke servieren.
Eine kühlere Zone freilassen und die Steaks bei starken Flammen dorthin umsetzen.
In der kühleren Zone fertig garen und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Das Fleisch 5 Minuten ruhen lassen und die Kerntemperatur kontrollieren.
Die Streifen mit Ssamjang, Sesamöl-Dip und den gegrillten Aromaten in Blätter füllen, damit die Würze die trockenere Textur ausgleicht.
Eine unkomplizierte Variante ohne Perilla, bei der das Fleisch ausschließlich in grünen Salatblättern serviert wird.
Die Schärfe wird beim Servieren reduziert, während die rauchigen Röstaromen erhalten bleiben.
Knoblauch und Zwiebeln werden stärker betont und großzügiger in den Ssam gegeben.
Salat- und Perillablätter sowie Knoblauch, Zwiebel und Chili können bis zu 4 Stunden vorher vorbereitet und abgedeckt gekühlt werden. Das Fleisch bis zum Grillen gekühlt halten und erst kurz vor dem Grillen würzen.
Übrig gebliebenes gegartes Fleisch und gegrillte Aromaten abkühlen lassen, innerhalb von 2 Stunden kalt stellen und getrennt von den frischen Blättern in einem dicht schließenden Behälter aufbewahren.
Frische Salat- und Perillablätter getrennt lagern und vor dem Servieren auf Frische prüfen.
Das gegrillte Fleisch kann durch Einfrieren und Auftauen an Saftigkeit verlieren; frisch gegrillt schmeckt es am besten.
Häufig gefragt
Moksal-gui ist ein koreanisches Grillgericht aus dicken Steaks vom Schweinenacken, die typischerweise schlicht gewürzt und über Grillhitze gegart werden.
Große grüne Salatblätter sind die naheliegende Alternative. Sie liefern die nötige Hülle für den Ssam, aber nicht die leicht anisartige Kräuternote der Perilla.
Das grobe Meersalz würzt die Steaks vor dem Grillen. Das separat aufgeführte feine Salz wird mit geröstetem Sesamöl zu einem Dip verrührt und soll deshalb nicht mit dem groben Salz zusammengelegt werden.
Für dieses Rezept sind Steaks von etwa 2 cm Dicke vorgesehen. So können sie außen kräftig bräunen und innen saftig bleiben.
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