Mirin ersetzen
Falls Mirin nicht erhältlich ist, können 20 ml trockener Reiswein mit 10 g zusätzlichem Zucker verwendet werden. Die Glasur schmeckt dann etwas weniger rund und aromatisch.
Japanischer Grillklassiker
Vorgegarte Maiskolben werden direkt gegrillt und mehrfach mit einer süß-salzigen Glasur aus japanischer SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet. und Zucker bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Yaki tōmorokoshi ist gegrillter Mais mit glänzender Sojaglasur. Die vorgegarten Kolben werden über direkter Hitze geröstet und während des Grillens wiederholt bestrichen, bis die Glasur stellenweise dunkel karamellisiert ist. Serviert wird der Mais warm direkt vom Kolben.
Saftige Maiskörner treffen auf dunkle Röstaromen und eine glänzende, süß-salzige Sojaglasur mit leicht karamellisierten Stellen.
Schritt für Schritt
Einen Gas- oder Holzkohlegrill auf 200–220 °C direkte mittlere Hitze vorheizen. Bei Holzkohle eine gleichmäßige Glutschicht bilden und eine kühlere Zone freilassen. Den Grillrost später dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Umgang mit heißem Grillrost und Glut vorsichtig arbeiten.
Maiskolben schälen, Fäden entfernen und abspülen. Wasser mit Salz aufkochen, die Kolben hineinlegen und 5 Minuten garen. Herausnehmen, gut abtropfen lassen und trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Kolben sind vorgegart, aber noch stabil genug zum Wenden auf dem Grill.
Wichtig: Das Kochwasser und die Maiskolben sind sehr heiß; beim Herausnehmen Spritzwasser vermeiden.
Sojasauce, Mirin und Zucker in einer kleinen Schale verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig verbunden und der Zucker weitgehend gelöst.
Den Grillrost mit dem Öl bestreichen. Die vorgegarten Maiskolben über direkter Hitze auflegen und rundum jeweils 2–3 Minuten grillen. Alle 30–60 Sekunden drehen, bis die Körner erste dunkle Röststellen zeigen. Das dauert insgesamt etwa 8–10 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Körner zeigen rundum erste dunkle Röststellen, ohne bereits stark zu verbrennen.
Wichtig: Die Kolben regelmäßig drehen, damit einzelne Stellen nicht zu stark verkohlen.
Die Maiskolben dünn mit der Glasur bestreichen und sofort weiterdrehen. Nach jeweils 30–45 Sekunden erneut glasieren. Dies 3–4 Mal wiederholen, bis die Oberfläche glänzt, aromatisch duftet und stellenweise dunkel karamellisiert ist. Wegen des Zuckers die Kolben bei zu starker Bräunung kurz in die kühlere Grillzone legen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist glänzend, duftet aromatisch und weist stellenweise dunkle karamellisierte Stellen auf.
Wichtig: Zuckerhaltige Glasur kann schnell verbrennen; bei zu starker Bräunung in die kühlere Zone wechseln.
Die fertigen Maiskolben 1–2 Minuten ruhen lassen und warm direkt vom Kolben servieren.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet am Kolben und die Oberfläche ist nicht mehr tropfend heiß.
Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da Kolben und Glasur sehr heiß sein können.
Gut zu wissen
Falls Mirin nicht erhältlich ist, können 20 ml trockener Reiswein mit 10 g zusätzlichem Zucker verwendet werden. Die Glasur schmeckt dann etwas weniger rund und aromatisch.
Japanische helle oder klassische Sojasauce eignet sich für die Glasur. Gewöhnliche Sojasauce funktioniert ebenfalls, kann je nach Produkt aber kräftiger oder salziger schmecken.
Die Glasur wird etwas weniger rund und aromatisch als mit Mirin.
Den trockenen Reiswein zusammen mit dem Zucker und der Sojasauce verrühren. Die ursprünglichen 30 ml Mirin nicht zusätzlich verwenden.
Die Glasur kann kräftiger oder salziger schmecken.
Die gewöhnliche Sojasauce im gleichen Volumen verwenden und die Glasur vor dem Auftragen abschmecken, ohne zusätzliches Salz in die Glasur zu geben.
Den Mais zuerst ohne Glasur anrösten, anschließend nur dünne Schichten auftragen und regelmäßig drehen.
Verbrannte Stellen vorsichtig abreiben oder abschneiden und die Kolben kurz in der kühleren Grillzone weitergrillen.
Nach dem Vorgaren gründlich abtropfen lassen und die Oberfläche vor dem Grillen trocken tupfen.
Die Kolben zunächst ohne weitere Glasur länger anrösten, bis die Oberfläche trockener ist, und erst dann erneut dünn glasieren.
Alle 30–60 Sekunden drehen und die Kolben rundum auf dem Rost bewegen.
Stark gebräunte Kolben in die kühlere Zone legen und dort langsam fertigstellen.
Für eine mildere Röstnote die Kolben nur bis zu ersten goldbraunen Stellen grillen und die Glasur kürzer karamellisieren lassen.
Eine intensivere, dunklere Glasur entsteht durch mehrere sehr dünne Schichten am Ende der Grillzeit.
Häufig gefragt
Verwende 20 ml trockenen Reiswein mit 10 g zusätzlichem Zucker. Die Glasur wird dann etwas weniger rund und aromatisch.
Ja. Gewöhnliche Sojasauce funktioniert ebenfalls, kann je nach Produkt aber kräftiger oder salziger schmecken.
Lege die Maiskolben kurz in die kühlere Grillzone und trage die Glasur anschließend weiter in dünnen Schichten auf.
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