Kuli-Kuli
Kuli-Kuli bringt eine trockene, nussige Würze in die Mischung. Falls es nicht erhältlich ist, kann die angegebene Menge durch fein gemahlene ungesalzene, trocken geröstete Erdnüsse ersetzt werden.
Nigeria-inspiriertes Grillbrot
Weiche Weizenfladen mit einer nussig-würzigen Yaji-Stil-Mischung aus Kuli-KuliEin knuspriger nigerianischer Erdnusssnack, der aus verarbeiteter Erdnussmasse geformt und meist gebacken oder frittiert wird., Ingwer, Chili und Paprika, direkt auf dem Grill gebacken und zum Schluss mit der Würzmischung bestreut.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses moderne, Nigeria-inspirierte Grillbrot verbindet einen weich-elastischen Hefeteig mit der nussigen Schärfe von Kuli-Kuli und einer Yaji-Stil-Mischung. Die Fladen werden direkt über der heißen Zone gegrillt und bei Bedarf in der kühleren Zone fertig gegart. Das Rezept ist eine eigenständige internationale Grillzubereitung und keine traditionelle nigerianische Brotsorte.
Außen zeigen die Fladen dunkle Roststellen und leichte Knusprigkeit, innen bleiben sie weich und elastisch. Kuli-Kuli sorgt für eine trockene, nussige Note, ergänzt von warmer Ingwerschärfe, Chili und mild-süßlicher Paprika.
Schritt für Schritt
Wasser, Instanthefe und Zucker in der großen Schüssel verrühren und 5 Minuten stehen lassen. Mehl, Teigsalz und 25 ml Öl dazugeben und alles zu einem weichen Teig vermengen.
Den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Er darf noch leicht kleben, sollte sich aber zu einer geschmeidigen Kugel formen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer geschmeidigen Kugel formen.
Eine Schüssel dünn mit dem Teigöl ölen, den Teig hineinlegen und abdecken. Bei Raumtemperatur 60 bis 75 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist deutlich aufgegangen.
Während der Teig geht, Kuli-Kuli, Ingwer, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, schwarzen Pfeffer und das Würzmischungs-Salz in der kleinen Schüssel mischen. Das Erdnussöl oder neutrale Öl erst kurz vor dem Grillen unterrühren, sodass eine feuchte, krümelige Würzmischung entsteht.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig vermengt und feucht-krümelig.
Den aufgegangenen Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rundwirken, abdecken und 15 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge lassen sich anschließend leichter ausformen.
Für einen Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben, sodass eine heiße direkte Zone und eine kühlere indirekte Zone entstehen. Die Grilltemperatur am Rost sollte zunächst etwa 200 bis 220 °C betragen. Den Rost gründlich reinigen und dünn ölen. Beim Gasgrill eine direkte Zone auf mittlerer bis hoher Hitze und eine kühlere Zone einrichten.
Wichtig: Grillrost und Glut sind sehr heiß; hitzebeständige Grillwerkzeuge verwenden.
Jedes Teigstück mit den Händen zu einem etwa 15 cm großen und ungefähr 5 mm dicken Fladen drücken. Eine Seite dünn mit dem Öl zum Bestreichen bestreichen. Die Fladen mit der geölten Seite nach unten direkt über die heiße Zone legen und 2 bis 3 Minuten grillen, bis sich Blasen bilden und die Unterseite dunkle Roststellen bekommt.
Daran erkennst du es: Blasen bilden sich und die Unterseite zeigt dunkle Roststellen.
Wichtig: Flammen und heißes Fett können aufflammen; Fladen bei Bedarf mit der Grillzange versetzen.
Die Fladen wenden und weitere 1½ bis 2 Minuten grillen. Wenn die Oberfläche schon stark bräunt, der Teig innen aber noch weich wirkt, die Fladen in die kühlere Zone ziehen, den Deckel schließen und 1 bis 2 Minuten indirekt fertig garen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind durchgegart, weich und zeigen auf beiden Seiten Grillspuren.
Wichtig: Deckel und Grillrost können sehr heiß sein; beim Öffnen Abstand halten.
Die fertigen Fladen vom Rost nehmen, sofort dünn mit dem restlichen Öl bestreichen und die Yaji-Stil-Mischung darüberstreuen. Warm als eigenständiges Grillbrot zu gegrilltem Fleisch oder Gemüse servieren.
Daran erkennst du es: Die Würzmischung haftet an der warmen, leicht geölten Oberfläche.
Gut zu wissen
Kuli-Kuli bringt eine trockene, nussige Würze in die Mischung. Falls es nicht erhältlich ist, kann die angegebene Menge durch fein gemahlene ungesalzene, trocken geröstete Erdnüsse ersetzt werden.
Für die Würzmischung kannst du 15 ml Erdnussöl oder neutrales Öl verwenden. Mit neutralem Öl fällt die nussige Note etwas zurückhaltender aus.
Das Salz für den Teig und das Salz für die Yaji-Stil-Mischung bleiben als eigene Zutatenmengen erhalten.
Die Mischung wird etwas milder und weniger knusprig.
Ungesalzene Erdnüsse trocken rösten, vollständig abkühlen lassen und fein mahlen. Anschließend wie Kuli-Kuli in die Würzmischung geben.
Die nussige Note fällt etwas zurückhaltender aus.
Das neutrale Öl anstelle des Erdnussöls kurz vor dem Grillen unter die Gewürzmischung rühren.
Die Arbeitsfläche nur leicht ölen oder bemehlen und die leichte Klebrigkeit des Teigs akzeptieren.
Den Teigling vor dem Formen noch einige Minuten abgedeckt entspannen lassen; nicht weiter stark bemehlen.
Die Fladen nach dem Wenden in die kühlere Zone ziehen und dort bei geschlossenem Deckel fertig garen.
Sofort in die indirekte Zone wechseln und 1 bis 2 Minuten mit geschlossenem Deckel fertig garen.
Die Mischung erst nach dem Grillen auftragen und das Öl erst kurz vor dem Grillen einrühren.
Verbrannte Würzmischung abstreifen und die fertigen Fladen mit einer frischen kleinen Menge bestreuen.
Die rundgewirkten Teiglinge während der Entspannungszeit locker abdecken.
Die Teiglinge kurz abgedeckt nachruhen lassen, bevor sie geformt werden.
Eine weniger scharfe Variante mit zurückhaltenderer Chili-Note.
Häufig gefragt
Kuli-Kuli ist eine geröstete Erdnusszubereitung, die fein zerbröselt als nussige Würzkomponente in der Yaji-Stil-Mischung verwendet wird.
Du kannst 30 g ungesalzene, trocken geröstete Erdnüsse fein mahlen. Die Mischung wird dadurch etwas milder und weniger knusprig.
Ja. Richte eine direkte Zone auf mittlerer bis hoher Hitze und eine kühlere Zone ein. So kannst du die Fladen zunächst direkt grillen und bei Bedarf indirekt fertig garen.
Reduziere die Menge des Cayennepfeffers. Die übrigen Gewürze können unverändert bleiben.
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