Jalapeño-Schärfe anpassen
Frische Jalapeños geben der Salsa eine deutliche, aber gut dosierbare Schärfe. Für eine mildere Salsa eignen sich grüne milde Chilischoten; sie schmeckt dann weniger scharf und etwas weniger fruchtig.
Mexikanische Grillbällchen
Saftige Rinderhackbällchen mit Panko, Jalapeño, Koriander und Kreuzkümmel werden direkt über mittlerer bis hoher Hitze gegrillt und mit einer grob pürierten Salsa tatemada aus gerösteten Tomaten, Jalapeños und Zwiebel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Albóndigas gehören in Mexiko zu den beliebten Gerichten aus gewürzter Hackmasse. Diese Variante formt Rinderhack zu kleinen Bällchen und gart sie direkt auf dem Grill, statt sie in einer Sauce zu köcheln. Die dazugehörige Salsa tatemada verbindet geröstete Tomaten, Jalapeños, Zwiebel, Limettensaft und Knoblauch zu einem rauchigen, frischen Begleiter.
Die Bällchen schmecken herzhaft, saftig und würzig, mit dunklen Röstaromen vom Grill. Dazu kommen eine leicht rauchige Salsa, frische Limette, Koriander und eine angenehm pikante Schärfe.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze vor, etwa 200 bis 220 °C am Rost. Reinige den Rost und öle ihn dünn ein. Eine kleine indirekte Zone ist hilfreich, falls die Jalapeños oder die Bällchen bei Flammenbildung kurz aus der stärksten Hitze müssen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Grillhandschuhe und eine Grillzange verwenden.
Lege Tomaten, Jalapeños und Zwiebelscheiben direkt auf den heißen Rost. Grille sie unter Wenden, bis sie deutliche dunkle Röststellen haben und die Tomaten weich werden. Das dauert je nach Größe etwa 6 bis 10 Minuten. Nimm das Gemüse herunter und lasse es kurz abkühlen.
Daran erkennst du es: Deutliche dunkle Röststellen; die Tomaten sind weich.
Wichtig: Heißes Gemüse vorsichtig vom Rost nehmen.
Gib das geröstete Gemüse mit der übrigen Knoblauchzehe, 5 g Salz und dem Limettensaft in einen Mixer. Püriere alles nur grob, damit die Salsa Struktur behält. Stelle sie beiseite.
Daran erkennst du es: Die Salsa ist grob püriert und noch sichtbar strukturiert.
Vermische Rinderhack, Panko, Ei, geriebene Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, 15 g Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und 9 g Salz gründlich, bis eine gebundene Masse entsteht. Decke die Schüssel ab und stelle sie 30 Minuten kalt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig gebunden und nach dem Kühlen formstabil.
Wichtig: Rohes Hackfleisch nach dem Mischen umgehend kalt stellen.
Teile die Masse in 16 Portionen und forme daraus mit leicht geölten Händen runde Bällchen. Drücke sie nur so fest zusammen, dass sie geschlossen bleiben, aber nicht kompakt und trocken werden.
Daran erkennst du es: Alle Bällchen sind geschlossen geformt, aber nicht stark verdichtet.
Lege die Bällchen direkt über die mittlere bis hohe Hitze. Grille sie bei geschlossenem Deckel insgesamt etwa 12 bis 15 Minuten und wende sie alle 3 bis 4 Minuten, damit sie rundum bräunen. Bei starken Flammen ziehst du sie kurz in die indirekte Zone und grillst sie anschließend über direkter Hitze fertig.
Daran erkennst du es: Die Bällchen sind rundum gebräunt und vollständig durchgegart.
Wichtig: Bei starker Flammenbildung die Bällchen vorübergehend in die indirekte Zone ziehen.
Prüfe das größte Bällchen mit einem Thermometer. Die Mitte sollte mindestens 71 °C erreichen. Nimm die Albóndigas vom Grill und lasse sie 2 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Das größte Bällchen erreicht in der Mitte mindestens 71 °C.
Wichtig: Die Mitte des größten Bällchens muss mindestens 71 °C erreichen.
Verteile die Bällchen auf Tellern, gib die Salsa tatemada darüber oder reiche sie daneben und streue den restlichen Koriander darüber.
Gut zu wissen
Frische Jalapeños geben der Salsa eine deutliche, aber gut dosierbare Schärfe. Für eine mildere Salsa eignen sich grüne milde Chilischoten; sie schmeckt dann weniger scharf und etwas weniger fruchtig.
Rinderhack mit etwa 20 Prozent Fett unterstützt ein saftiges Ergebnis auf dem Grill.
Panko oder feine Semmelbrösel und Ei geben der Masse Halt, damit die Bällchen beim Wenden geschlossen bleiben.
Die Salsa wird weniger scharf und etwas weniger fruchtig.
Die Jalapeños im gleichen Arbeitsschritt durch grüne milde Chilischoten ersetzen und ebenfalls direkt auf dem Grill rösten.
Die Bindung bleibt erhalten; die Textur kann etwas feiner und weniger locker ausfallen.
Panko im gleichen Mengenverhältnis durch feine Semmelbrösel ersetzen.
Die Bällchen nur so fest schließen, dass sie ihre Form behalten.
Die bereits geformten Bällchen nicht weiter verdichten und sie nur bis zum sicheren Durchgaren grillen.
Den Grill beobachten, regelmäßig wenden und bei starken Flammen kurz in die indirekte Zone wechseln.
Verkohlte Stellen vorsichtig entfernen und die Bällchen in der indirekten Zone fertig garen.
Nur kurz und grob mixen.
Einige fein gehackte geröstete Tomaten oder Zwiebelstücke unterheben, falls vorhanden.
Das größte Bällchen mit dem Thermometer prüfen und mindestens 71 °C in der Mitte erreichen.
Die Bällchen zurück auf den Grill legen und bei moderaterer Hitze fertig garen.
Eine mildere Version der Salsa entsteht, wenn die frischen Jalapeños durch grüne milde Chilischoten ersetzt werden.
Häufig gefragt
Für eine mildere Salsa die Jalapeños durch grüne milde Chilischoten ersetzen. Die Salsa wird dadurch weniger scharf und etwas weniger fruchtig.
Durch kurzes, grobes Pürieren bleiben geröstete Gemüse-Stückchen erhalten. Dadurch bekommt die Salsa mehr Struktur und einen frischeren Biss.
Rinderhack mit etwa 20 Prozent Fett verwenden, die Masse nur bis zur Bindung mischen und die Bällchen nicht zu fest zusammendrücken.
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