Besan
Geröstetes Kichererbsenmehl gibt der Joghurtmarinade Halt und ein leicht nussiges Aroma. Es ist in indischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Asia-Abteilungen erhältlich.
Indische Gemüsespieße
Würzige Gemüsespieße mit stichfester Joghurt-Besan-Marinade, Tandoori-Masala und direkter Grillhitze. Paprika, Zucchini und rote Zwiebel werden mariniert, kräftig gebräunt und bei Bedarf in einer indirekten Grillzone fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tandoori-Gemüsespieße mit Paprika, Zucchini und roter Zwiebel bringen eine würzige Joghurtmarinade direkt auf den heißen Grill. Besan und Tandoori-Masala geben der Marinade Halt und Tiefe, während direkte Hitze für gebräunte Kanten und saftiges Gemüse sorgt.
Außen zeigen die Spieße kräftige Röststellen und leicht rauchige Grillnoten, während das Gemüse innen saftig und zart bleibt. Die Marinade schmeckt würzig, mild pikant, leicht säuerlich und aromatisch nach Tandoori-Gewürzen.
Schritt für Schritt
Die Holzspieße 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Bei Metallspießen entfällt dieser Schritt.
Wichtig: Eingeweichte Holzspieße entzünden sich auf dem Grill weniger leicht.
Das Besan in einer trockenen Pfanne bei niedriger Hitze 2–3 Minuten unter Rühren rösten, bis es leicht nussig duftet. Vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Besan duftet leicht nussig, ohne dunkel zu werden.
Joghurt, Zitronensaft, Senföl, geröstetes Besan, Ingwer-Knoblauch-Paste, Tandoori-Masala, gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Kashmiri-Chilipulver, Chaat-Masala und Salz glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist glatt und gleichmäßig gewürzt.
Die Zucchini in etwa 3 cm dicke Halbmonde schneiden. Paprika entkernen und in etwa 3 cm große Stücke teilen. Die roten Zwiebeln schälen, vierteln und in einzelne, etwa 3 cm große Schichten teilen.
Daran erkennst du es: Die Gemüsestücke sind ähnlich groß, damit sie gleichmäßig garen.
Das geschnittene Gemüse vollständig mit der Marinade vermengen. Abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Alle Gemüsestücke sind gleichmäßig mit Marinade überzogen.
Wichtig: Das marinierte Gemüse während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Den Grill auf 220–240 °C vorheizen und eine direkte sowie eine kühlere indirekte Zone einrichten. Bei einem Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben, beim Gasgrill eine Brennerseite stärker und die andere schwächer einstellen. Den Rost sauber bürsten und mit dem neutralen Öl einpinseln.
Wichtig: Den Grillrost nur bei geeigneter Hitze und mit einem hitzebeständigen Pinsel einölen.
Das marinierte Gemüse dicht, aber nicht gepresst auf die vorbereiteten Spieße stecken. Überschüssige Marinade abtropfen lassen, damit sie auf dem Grill nicht unnötig verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Gemüsestücke sitzen stabil auf den Spießen und behalten etwas Abstand für die Hitzezirkulation.
Die Spieße über direkter Hitze 12–16 Minuten grillen und alle 2–3 Minuten wenden. Sobald die Oberfläche kräftig gebräunt ist, das Gemüse aber noch nicht weich genug ist, die Spieße in die indirekte Zone legen und dort fertig garen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist zart und zeigt an den Kanten deutliche Röststellen.
Wichtig: Die Spieße mit Grillzange oder hitzebeständigen Handschuhen wenden.
Die Spieße 3 Minuten ruhen lassen. Mit frischem Koriander bestreuen und mit Zitronenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Die Spieße sind servierbereit und die Röststellen bleiben sichtbar.
Gut zu wissen
Geröstetes Kichererbsenmehl gibt der Joghurtmarinade Halt und ein leicht nussiges Aroma. Es ist in indischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Asia-Abteilungen erhältlich.
Tandoori-Masala liefert die charakteristische Gewürzbasis. Die Mischung ist im indischen Lebensmittelhandel oder im Gewürzregal größerer Supermärkte erhältlich.
Chaat-Masala bringt eine säuerlich-würzige, leicht herbe Tiefe in die Marinade. Bei Bedarf kann es durch eine kleine Prise Salz und etwas fein abgeriebene Zitronenschale ersetzt werden.
Senföl prägt die Marinade mit einem charakteristischen, kräftigen Aroma. Rapsöl funktioniert ebenfalls, schmeckt aber deutlich milder.
Die Marinade bleibt funktionsfähig, schmeckt aber etwas weniger nussig.
Kichererbsenmehl wie das Besan in der trockenen Pfanne rösten, vollständig abkühlen lassen und anschließend in die Marinade rühren.
Das Aroma wird etwas weniger rauchig und komplex.
Tandoori-Masala durch eine Mischung aus Garam Masala und mildem Paprikapulver ersetzen und die Marinade anschließend wie beschrieben anrühren.
Die typische herbe Tiefe des Chaat-Masala fällt milder aus.
Chaat-Masala durch eine kleine Prise Salz und etwas fein abgeriebene Zitronenschale ersetzen.
Die Marinade schmeckt deutlich milder und weniger charakteristisch.
Das Senföl im gleichen Volumen durch Rapsöl ersetzen.
Die Marinade vor dem Aufspießen abtropfen lassen und die Spieße regelmäßig wenden.
Die Spieße in die indirekte Zone legen und dort fertig garen, sobald die Oberfläche kräftig gebräunt ist.
Zucchini, Paprika und Zwiebel in annähernd 3 cm große Stücke schneiden und nicht zu eng aufspießen.
Festere Spieße länger in der indirekten Zone garen.
Das Besan vollständig abkühlen lassen, bevor die Marinade angerührt wird.
Die Marinade gründlich glatt rühren und vor dem Marinieren kurz kühlen.
Holzspieße 30 Minuten vollständig in kaltem Wasser einweichen oder Metallspieße verwenden.
Verkohlte Enden vom Grill nehmen und die Spieße in einer kühleren Zone fertig garen.
Für wiederholtes Grillen oder eine besonders stabile Handhabung Metallspieße verwenden.
Das Gemüse kann bis zu 1 Stunde vor dem Grillen mit der Marinade vermengt und abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden.
Häufig gefragt
Ja. Bei Metallspießen entfällt das 30-minütige Einweichen. Das Gemüse anschließend wie beschrieben aufspießen und grillen.
Besan ist geröstetes Kichererbsenmehl. Es ist in indischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Asia-Abteilungen erhältlich; Kichererbsenmehl ist eine passende Alternative.
Tandoori-Masala gibt es meist im indischen Lebensmittelhandel oder im Gewürzregal größerer Supermärkte. Alternativ kann Garam Masala mit mildem Paprikapulver verwendet werden.
Die direkte Zone sorgt für kräftige Röststellen. In der indirekten Zone kann das Gemüse fertig garen, wenn die Oberfläche bereits gebräunt, das Innere aber noch nicht weich genug ist.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …