Kashmiri-Chilipulver
Kashmiri-Chilipulver färbt die Marinade kräftig rot und bringt eine milde, fruchtige Schärfe. Es ist in indischen Lebensmittelgeschäften, Gewürzläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Indische Grillküche · Amritsar
Dünne Lammkoteletts werden in zwei aufeinanderfolgenden Marinaden mit Kashmiri-Chili, Ingwer-Knoblauch-Paste, Garam Masala und Kurkuma gewürzt und anschließend bei hoher direkter Hitze gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Amritsari-Lammkoteletts stehen für eine würzige Grillvariante aus dem indischen Punjab. Die Koteletts erhalten zuerst eine aromatische Marinade aus Ingwer, Knoblauch, Kashmiri-Chili, Öl und Salz. Eine zweite Schicht aus Tomatenmark und warmen Gewürzen sorgt anschließend für kräftige Farbe, Röstaromen und eine intensiv gewürzte Oberfläche.
Außen kräftig gebräunt und würzig-rot, mit warmen Aromen von Garam Masala, Kurkuma und schwarzem Pfeffer. Innen bleiben die Koteletts bei 63 °C Kerntemperatur saftig und zart; Limettensaft setzt einen frischen, säuerlichen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Lammkoteletts mit Küchenpapier trocken tupfen und, falls nötig, überstehendes Fett knapp zurückschneiden. Kashmiri-Chilipulver, Ingwer-Knoblauch-Paste, Pflanzenöl und Salz verrühren. Die Koteletts gründlich mit der ersten Marinade einreiben, abdecken und 2 bis 4 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das rohe Lamm bis zur weiteren Verarbeitung abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Tomatenmark, grob zerstoßenen schwarzen Pfeffer, Kashmiri-Chilipulver, Garam Masala und Kurkuma verrühren. Die Koteletts aus der ersten Marinade nehmen, in eine saubere Schüssel legen und rundum mit der zweiten Marinade bestreichen. Abgedeckt weitere 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Auch während der zweiten Marinierphase im Kühlschrank aufbewahren.
Die Koteletts etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Grill mit Deckel für direkte, hohe Hitze auf etwa 230 bis 250 °C vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, sodass zusätzlich eine indirekte Zone entsteht. Den Rost reinigen und leicht ölen.
Wichtig: Rohen Fleischsaft nicht mit fertigen Speisen oder sauberen Arbeitsflächen in Kontakt bringen.
Überschüssige Marinade vorsichtig von den Koteletts abstreifen, damit die Gewürze nicht verbrennen. Die Koteletts über der direkten Hitze auflegen, den Deckel schließen und etwa 4 Minuten grillen. Wenden und weitere 4 Minuten grillen. Bei aufflammendem Fett die Koteletts sofort in die indirekte Zone legen und dort mit geschlossenem Deckel fertig garen.
Daran erkennst du es: Kräftig gebräunte Oberfläche; bei aufflammendem Fett ohne Verkohlung in der indirekten Zone weitergaren.
Wichtig: Bei starkem Aufflammen die Koteletts sofort aus der direkten Hitze nehmen.
Die Koteletts sind fertig, wenn sie im dicksten Bereich mindestens 63 °C Kerntemperatur erreicht haben. Für stärker durchgegarte Koteletts bis etwa 70 °C weitergrillen. Danach 3 Minuten ruhen lassen und mit Limettenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Mindestens 63 °C im dicksten Bereich; für stärker durchgegart etwa 70 °C.
Wichtig: Das Fleisch erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Gut zu wissen
Kashmiri-Chilipulver färbt die Marinade kräftig rot und bringt eine milde, fruchtige Schärfe. Es ist in indischen Lebensmittelgeschäften, Gewürzläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Garam Masala liefert die warme, komplexe Gewürznote der zweiten Marinade. Eine beliebige Currymischung verändert das Aroma deutlich und ist deshalb kein gleichwertiger Ersatz.
Die Limettenspalten werden erst beim Servieren gereicht und sorgen für einen frischen säuerlichen Kontrast zur würzigen, gegrillten Oberfläche.
Die Farbe bleibt kräftig, das Aroma wird jedoch weniger typisch und die Schärfe muss vorsichtig angepasst werden.
Kashmiri-Chilipulver durch mildes Paprikapulver ersetzen und mit einer kleinen Prise Cayennepfeffer ergänzen. Die Menge nach gewünschter Schärfe anpassen.
Eine Pfanne oder ein Ofen würde die direkte Grillhitze und das beschriebene Grillaroma verändern.
Für das vorliegende Rezept die Koteletts auf einem Grill mit direkter und gegebenenfalls indirekter Zone zubereiten.
Überschüssige Marinade vor dem Grillen abstreifen und die Koteletts bei Aufflammen sofort in die indirekte Zone legen.
Verbrannte äußere Stellen vorsichtig entfernen und die Koteletts in der indirekten Zone bis zur gewünschten Kerntemperatur fertig garen.
Die Koteletts nach dem Wenden beobachten und die Kerntemperatur im dicksten Bereich messen.
Die Koteletts kurz ruhen lassen und mit Limettenspalten servieren; bereits übergartes Fleisch wird dadurch nicht wieder saftig.
Den Grill vollständig auf 230 bis 250 °C vorheizen und überschüssige Marinade abstreifen.
Die Koteletts kurz in die direkte Zone zurücklegen und dabei eng überwachen, damit die Gewürze nicht verbrennen.
Die Koteletts werden über die Mindesttemperatur hinaus bis etwa 70 °C gegart.
Die Schärfe wird reduziert, während die rote Farbe und die Gewürznoten weitgehend erhalten bleiben.
Die Koteletts können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen in der zweiten Marinade abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Die 30 Minuten zum Temperieren erst unmittelbar vor dem Grillen einplanen.
Häufig gefragt
Ja. Nach der ersten Marinade werden die Koteletts mit der zweiten Marinade bestrichen und können abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen.
Eine Mischung aus mildem Paprikapulver und einer kleinen Prise Cayennepfeffer ist als Ersatz möglich. Die Farbe bleibt kräftig, das Aroma wird jedoch weniger typisch.
Die indirekte Zone dient als Ausweichbereich, wenn Fett aufflammt oder die Gewürzkruste zu schnell bräunt. Die Koteletts können dort mit geschlossenem Deckel fertig garen.
Im dicksten Bereich sollten mindestens 63 °C erreicht werden. Für stärker durchgegarte Koteletts kann die Kerntemperatur bis etwa 70 °C steigen.
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