Makrut-Limettenblätter ersetzen
Frische oder tiefgekühlte Makrut-Limettenblätter sind geeignet. Als Ersatz kann die fein abgeriebene Schale von zwei Limetten pro sechs Blätter verwendet werden; das Aroma wird dann heller und weniger floral.
Rindfleischspieße aus Kalifornien
Marinierte Würfel vom Rinderbug werden mit Zitronengras, Makrut-Limettenblättern, Knoblauch, Fischsauce und Austernsauce gewürzt und direkt über hoher Grillhitze gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Angel-Cruz-Rindfleischspieße bringen eine kalifornische Grillvariante mit kambodschanisch geprägter Würzung auf den Rost. Kleine Würfel aus Rinderbug werden aromatisch mariniert, auf Spieße gesteckt und direkt über hoher Hitze kräftig gebräunt.
Außen kräftig gebräunt und leicht karamellisiert, innen saftig und zart: Die Spieße schmecken würzig, herzhaft und leicht süß mit frischen Zitrusnoten von Zitronengras und Makrut-Limettenblättern.
Schritt für Schritt
Holzspieße mindestens 30 Minuten vollständig in Wasser einweichen. Bei Metallspießen entfällt dieser Schritt.
Zitronengras, Makrut-Limettenblätter, Knoblauch, Schalotten, Ingwer und Kurkuma in einen Food-Prozessor geben und zu einer groben, aromatischen Paste zerkleinern.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind grob zerkleinert und zu einer feuchten Paste verbunden.
Honig, Öl, Fischsauce, Austernsauce und Paprikapulver in einer großen Schüssel mit der Paste verrühren. Die Rinderbugwürfel dazugeben und gründlich mit der Marinade vermengen. Abgedeckt mindestens 3 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Rohes Fleisch bis zum Grillen gekühlt und abgedeckt aufbewahren.
Das Fleisch etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Grill für direkte, hohe Hitze auf etwa 230–250 °C vorbereiten. Bei einem Holzkohlegrill die Glut gleichmäßig verteilen; die Grillroste müssen sauber und gut vorgeheizt sein.
Wichtig: Heiße Grillroste und Glut nur mit geeignetem Grillwerkzeug handhaben.
Die marinierten Rinderwürfel locker auf die vorbereiteten Spieße stecken. Zwischen den Stücken nur kleine Abstände lassen, damit sie gleichmäßig garen, aber nicht dampfen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sitzen mit kleinen Zwischenräumen stabil auf den Spießen.
Die Spieße direkt über der Hitze grillen und alle 1–2 Minuten wenden. Nach insgesamt etwa 8–10 Minuten sollen die Würfel kräftig gebräunt und vollständig gegart sein. Mit einem Einstichthermometer an einem dicken Stück prüfen: mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen und anschließend 3 Minuten ruhen lassen. Für vollständig durchgegartes Fleisch bis etwa 70 °C grillen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind kräftig gebräunt und erreichen an der dicksten Stelle mindestens 63 °C; für vollständig durchgegartes Fleisch etwa 70 °C.
Wichtig: Das Fleisch erst nach Erreichen der angegebenen Kerntemperatur servieren.
Die Spieße kurz ruhen lassen und heiß direkt vom Spieß servieren.
Daran erkennst du es: Die Spieße sind heiß und die Fleischsäfte haben sich kurz gesetzt.
Gut zu wissen
Frische oder tiefgekühlte Makrut-Limettenblätter sind geeignet. Als Ersatz kann die fein abgeriebene Schale von zwei Limetten pro sechs Blätter verwendet werden; das Aroma wird dann heller und weniger floral.
Frische Zitronengrasstangen liegen häufig im Gemüsebereich asiatischer Supermärkte. Tiefgekühltes, bereits geschnittenes Zitronengras funktioniert ebenfalls, schmeckt aber meist etwas milder.
Fischsauce und Austernsauce geben der Marinade eine ausgeprägte herzhafte Tiefe. Beide Zutaten sind bereits dosiert und sollten nicht zusätzlich mit Salz ergänzt werden.
Das Aroma wird heller und weniger floral.
Die Limetten fein abreiben und anstelle der gehackten Makrut-Limettenblätter in die Marinadenpaste geben.
Das Aroma ist meist etwas milder.
Das tiefgekühlte Zitronengras direkt für die Marinadenpaste verwenden.
Zwischen den Stücken nur kleine Abstände lassen, damit die Hitze zirkulieren kann.
Die Würfel bei Bedarf auf zusätzliche Spieße verteilen und portionsweise weitergrillen.
Den Grill auf direkte, hohe Hitze von etwa 230–250 °C bringen und den Rost gut vorheizen.
Die Spieße erst bei wiederhergestellter hoher Hitze weitergrillen.
Die Spieße alle 1–2 Minuten wenden und die Würfel nicht unbeaufsichtigt lassen.
An weniger aggressiver Stelle des Grills fertig garen und die Kerntemperatur prüfen.
An einem dicken Stück mit dem Einstichthermometer prüfen.
Die Spieße weitergrillen, bis die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Metallspieße ersetzen die Holzspieße. Dadurch entfällt das Einweichen vor dem Grillen.
Häufig gefragt
Ja. Tiefgekühltes, bereits geschnittenes Zitronengras funktioniert ebenfalls, schmeckt aber meist etwas milder als frische Stangen.
Ja. Bei Metallspießen entfällt das mindestens 30-minütige Einweichen in Wasser.
Den Grill für direkte, hohe Hitze auf etwa 230–250 °C vorbereiten. Die Spieße insgesamt etwa 8–10 Minuten grillen und regelmäßig wenden.
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