Lavash finden
Lavash ist ein sehr dünnes armenisches Fladenbrot. Es findet sich häufig in armenischen, türkischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Supermärkten.
Armenisches Grillgericht
Ganze Hähnchenflügel werden mit Orange, Knoblauch, Rosmarin, Paprika und Sojasauce mariniert, zunächst indirekt und anschließend direkt über Holzkohle gegrillt. Dazu werden warmes Lavash, Petersilie und Frühlingszwiebeln serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Armenische Hähnchenflügel nach Khorovats-Art sind eine moderne Auslegung des armenischen Grillbegriffs Khorovats. Die Flügel garen zuerst schonend in der indirekten Zone und bekommen zum Schluss direkt über der Glut ihre röstige Haut. Orange, Knoblauch, Rosmarin und Paprika geben der Marinade ein würzig-fruchtiges Aroma.
Saftige, kräftig gewürzte Hähnchenflügel mit gebräunter, leicht knuspriger Haut, fruchtigen Orangennoten und dem rauchigen Aroma der Holzkohle. Das warme Lavash wirkt weich und saugfähig, Petersilie und Frühlingszwiebeln bringen frische, grüne Akzente.
Schritt für Schritt
Die Flügel an den Gelenken in Ober- und Mittelstücke teilen. Die Spitzen entfernen und anderweitig verwenden. So garen die Stücke gleichmäßiger und liegen stabil auf dem Grillrost.
Wichtig: Nach dem Umgang mit rohem Geflügel Hände, Messer und Schneidebrett gründlich reinigen.
Sojasauce, Olivenöl, Orangensaft, Knoblauch, Rosmarin, Paprikapulver, Pfeffer und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Die Hähnchenflügel gründlich mit der Marinade vermengen, abdecken und 3 bis 8 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Rohe Hähnchenflügel während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Einen Holzkohlegrill für indirektes Grillen mit zwei Zonen vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite verteilen und den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 180 bis 200 °C einregeln. Es sollen keine offenen Flammen mehr aufsteigen.
Daran erkennst du es: Die Kohlen glühen, ohne dass offene Flammen aufsteigen.
Wichtig: Den Grill standsicher und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufstellen.
Die Flügel aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abstreifen. Die Stücke mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und 20 Minuten grillen.
Daran erkennst du es: Die Flügel beginnen zu garen, ohne dass die Haut stark verbrennt.
Wichtig: Marinade, die mit rohem Geflügel in Kontakt war, nicht ungegart als Sauce verwenden.
Die Flügel wenden und weitere 10 bis 15 Minuten indirekt grillen. Anschließend die Stücke vorsichtig über die direkte Glut legen und auf jeder Seite 1 bis 2 Minuten kräftig rösten. Bei aufflammendem Fett sofort zurück in die indirekte Zone wechseln.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und die Flügel zeigen deutliche Röstspuren.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Flügel sofort aus der direkten Hitze nehmen.
Die Flügel sind fertig, wenn die Haut gebräunt ist und ein Thermometer an der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 75 °C anzeigt. Die Stücke vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Mindestens 75 °C im dicksten Fleischbereich, ohne den Knochen zu berühren.
Wichtig: Geflügel erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Lavash kurz in der warmen Grillzone erwärmen. Petersilie grob zupfen und Frühlingszwiebeln längs halbieren. Die Hähnchenflügel auf dem Lavash mit Kräutern und Frühlingszwiebeln servieren.
Daran erkennst du es: Das Lavash ist warm und biegsam, ohne trocken zu werden.
Gut zu wissen
Lavash ist ein sehr dünnes armenisches Fladenbrot. Es findet sich häufig in armenischen, türkischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Supermärkten.
Als Ersatz eignet sich dünnes Weizenfladenbrot. Es ist meist etwas dicker und nimmt weniger austretenden Fleischsaft auf.
Da die Orangengröße schwanken kann, den frisch ausgepressten Saft für die Marinade abmessen und auf etwa 60 ml einstellen.
Das Brot ist meist etwas dicker und nimmt weniger Fleischsaft auf als Lavash.
Die Fladen kurz erwärmen und bei Bedarf in kleinere Stücke teilen.
Der Geschmack bleibt würzig und umami-reich; je nach Produkt kann Tamari kräftiger oder salziger schmecken.
Tamari im gleichen Volumen verwenden und bei Bedarf die Salzmenge der Marinade an das Produkt anpassen.
Das Aroma wird etwas erdiger und weniger harzig, bleibt aber kräuterbetont.
Thymian direkt mit den übrigen Marinadenzutaten verrühren.
Die Flügel zuerst indirekt garen und bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone wechseln.
Verbrannte Hautstellen entfernen und die Flügel indirekt fertig garen, bis die Kerntemperatur erreicht ist.
Die Flügel aus der Marinade nehmen und die Oberfläche vor dem Grillen leicht abstreifen.
Die Flügel kurz in die indirekte Zone zurücklegen und erst danach erneut kurz direkt rösten.
Das dickste Stück mit dem Thermometer prüfen, ohne den Knochen zu berühren.
Die noch nicht fertigen Stücke in der indirekten Zone weitergrillen und erneut messen.
Lavash nur kurz in der warmen Grillzone erwärmen.
Das Brot mit etwas Feuchtigkeit abdecken und kurz nachwärmen; bei starker Austrocknung frisches Lavash verwenden.
Die Marinade erhält zusätzlich eine pikante Schärfe, ohne den Grillablauf zu verändern.
Die fertigen Flügel werden mit zusätzlichen frischen Kräutern serviert.
Die Flügel können bis zu 8 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Grill und Beilagen erst kurz vor dem Servieren vorbereiten.
Übrig gebliebene gegarte Flügel innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Rohe und gegarte Flügel getrennt lagern; die rohe Marinade nicht als Aufbewahrungssauce weiterverwenden.
Häufig gefragt
Ja. Ganze Flügel werden an den Gelenken in Ober- und Mittelstücke geteilt; die Spitzen werden entfernt und anderweitig verwendet.
Die Marinierzeit beträgt 3 bis 8 Stunden im Kühlschrank.
Die indirekte Zone gart die Flügel gleichmäßig und reduziert das Risiko von Flammen. Die kurze direkte Phase sorgt anschließend für gebräunte, röstige Haut.
Die Flügel sofort zurück in die indirekte Zone legen. Die direkte Phase erst fortsetzen, wenn keine offenen Flammen mehr aufsteigen.
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