Amerikanische Geflügelgewürzmischung
Poultry seasoning ist eine trockene Kräutermischung, meist mit Salbei und Thymian. Sie ist in gut sortierten Supermärkten, Gewürzfachgeschäften oder US-Lebensmittelshops erhältlich.
USA · Maryland
Saftige Hähnchenviertel mit Haut und Knochen werden in einer tomatig-zitronischen Marinade mit Knoblauch, Thymian und amerikanischer Geflügelgewürzmischung mariniert, zunächst indirekt und zum Schluss direkt über Holzkohle gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Baltimore-Hähnchen verbindet saftige Hähnchenviertel mit einer würzigen, tomatig-zitronigen Marinade. Zitronensaft, Zitronenschale, Knoblauch, Thymian und amerikanische Geflügelgewürzmischung geben dem Grillhähnchen ein kräftiges, frisches Aroma. Auf dem Holzkohlegrill gart das Fleisch zunächst bei indirekter Hitze, wird wiederholt mit unbenutzter Marinade bestrichen und erhält zum Schluss über der Glut eine gebräunte Haut.
Die Haut wird zum Schluss goldbraun und leicht knusprig, während das Fleisch saftig und zart bleibt. Die Marinade schmeckt tomatig, zitronig und würzig, mit deutlichen Kräuternoten von Thymian und Geflügelgewürz.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenviertel mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Lose Haut- und Fettstücke mit einem Küchenmesser entfernen, die Haut aber auf dem Fleisch lassen.
Wichtig: Rohes Hähnchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Tomatensauce, Zitronensaft, Zitronenschale, Knoblauch, Thymian, Geflügelgewürz, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Etwa die Hälfte der Marinade in einen sauberen, verschließbaren Behälter füllen und abgedeckt kalt stellen. Die übrige Marinade mit den Hähnchenvierteln in eine flache Schale geben, das Fleisch rundum benetzen und abgedeckt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Marinade, die mit dem rohen Hähnchen in Kontakt war, später nicht weiterverwenden.
Einen Holzkohlegrill für indirekte und direkte Hitze vorbereiten. Die Kohlen auf einer Seite verteilen und den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 180 bis 200 °C bringen. Den Rost sauber bürsten und mit dem neutralen Öl dünn einreiben.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und dem geölten Rost vorsichtig arbeiten.
Die Hähnchenviertel aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade abtropfen lassen. Die benutzte Marinade entsorgen. Die Stücke mit der Hautseite nach oben auf die indirekte Seite des Grills legen und den Deckel schließen.
Wichtig: Die benutzte Marinade vollständig entsorgen und nicht mit der unbenutzten Marinade vermischen.
Das Hähnchen 25 bis 35 Minuten indirekt grillen. Nach etwa 15 Minuten einmal wenden. Während der letzten 15 Minuten alle 8 bis 10 Minuten mit der beiseitegestellten, unbenutzten Marinade bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist heiß und die Stücke beginnen sichtbar zu bräunen.
Wichtig: Nur die zuvor zurückgestellte, nicht mit rohem Hähnchen in Kontakt gekommene Marinade verwenden.
Die Hähnchenviertel zum Schluss auf die direkte Seite der Glut legen und je Seite etwa 2 bis 4 Minuten grillen, bis die Haut gebräunt ist. Bei aufflammendem Fett die Stücke sofort zurück in den indirekten Bereich legen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt, ohne schwarz zu werden.
Wichtig: Bei Flammen das Hähnchen sofort aus der direkten Hitze nehmen und den Deckel bei Bedarf schließen.
An der dicksten Stelle eines Stücks, ohne den Knochen zu berühren, die Kerntemperatur prüfen. Bei 74 °C ist das Fleisch durchgegart. Falls die Temperatur noch nicht erreicht ist, das Hähnchen weitere Minuten indirekt grillen und erneut messen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch erreicht an der dicksten Stelle 74 °C.
Wichtig: Das Hähnchen erst servieren, wenn die erforderliche Kerntemperatur erreicht ist.
Das fertige Hähnchen 5 Minuten ruhen lassen und anschließend heiß servieren.
Daran erkennst du es: Der Fleischsaft verteilt sich während der kurzen Ruhezeit gleichmäßiger.
Gut zu wissen
Poultry seasoning ist eine trockene Kräutermischung, meist mit Salbei und Thymian. Sie ist in gut sortierten Supermärkten, Gewürzfachgeschäften oder US-Lebensmittelshops erhältlich.
Für die Marinade werden sowohl frisch gepresster Zitronensaft als auch fein abgeriebene Zitronenschale verwendet. Die Schale sollte nur von einer unbehandelten Bio-Zitrone stammen.
Die Marinade wird etwas herber und schmeckt weniger typisch amerikanisch.
Die drei getrockneten Kräuter miteinander vermischen und anstelle der Geflügelgewürzmischung in die Marinade geben.
Vor dem Marinieren etwa die Hälfte der fertigen Marinade in einen sauberen Behälter füllen und kalt stellen.
Die benutzte Marinade entsorgen und nur die zurückgestellte Hälfte verwenden.
Die Stücke zunächst vollständig in der indirekten Zone garen und die direkte Hitze nur zum abschließenden Bräunen verwenden.
Das Hähnchen in den indirekten Bereich zurücklegen und dort bis zur erforderlichen Kerntemperatur weitergaren.
Das Hähnchen bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone zurücklegen.
Das Fleisch aus der direkten Hitze nehmen, Flammen abklingen lassen und anschließend indirekt weitergrillen.
Vor dem Servieren die Kerntemperatur an der dicksten Stelle jedes größeren Stücks prüfen.
Das Hähnchen weiter indirekt grillen und die Temperatur erneut messen.
Das Hähnchen kann 4 bis 12 Stunden vor dem Grillen in der Marinade liegen. Die unbenutzte Marinade abgedeckt kalt stellen und erst während der Grillzeit zum Bestreichen verwenden.
Häufig gefragt
Eine Hälfte kommt mit dem rohen Hähnchen in Kontakt und wird anschließend entsorgt. Die andere Hälfte bleibt sauber und wird während der letzten Grillphase zum Bestreichen verwendet.
Die indirekte Zone gart die großen Hähnchenviertel gleichmäßiger. Die direkte Glut sorgt am Ende für gebräunte Haut und kräftige Röstaromen.
Die Hähnchenviertel sofort in den indirekten Bereich zurücklegen. Dort weitergrillen, bis die Flammen abgeklungen sind, und die Stücke anschließend bei Bedarf kurz erneut direkt bräunen.
Das Thermometer an der dicksten Stelle eines Hähnchenviertels einführen, ohne den Knochen zu berühren. Bei 74 °C ist das Fleisch durchgegart.
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