Rohe grüne Papaya
Rohe grüne Papaya bekommst du meist in Asia-Märkten oder gut sortierten Obstabteilungen. Sie bringt die für Bihari Boti typische zarte Textur; reife Papaya ist dafür kein gleichwertiger Ersatz.
Pakistanische Grillmarinade
Feuchte pakistanische Marinade aus stichfestem Joghurt, Senföl, roher grüner Papaya, Mohn und gerösteten Gewürzen für dünn geschnittenes Rindfleisch vom Holzkohlegrill.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese feuchte pakistanische Marinade verbindet stichfesten Joghurt, Senföl, rohe grüne Papaya und geröstete Gewürze. Sie ist für dünn geschnittene und flach geklopfte Rindfleischstreifen gedacht, die direkt über Holzkohle gegrillt werden.
Kräftig würzig und leicht scharf, mit nussigen Röstaromen, einer milden Säure und einer dichten, haftenden Textur. Beim Grillen entwickelt die Marinade dunkle, aromatische Röststellen.
Schritt für Schritt
Das Rindfleisch quer zur Faser in etwa 1 cm dicke und 8–10 cm lange Streifen schneiden. Jeden Streifen zwischen zwei Lagen Backpapier mit einem Fleischklopfer oder dem Boden eines schweren Topfes auf etwa 3–4 mm Dicke flach klopfen. Bis zur Verwendung kalt stellen.
Wichtig: Das rohe Rindfleisch bis zur weiteren Verarbeitung gekühlt halten.
Die Zwiebel mit 10 ml neutralem Öl bei mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen und vollständig abkühlen lassen. Kreuzkümmel, Koriandersamen, schwarzen Pfeffer, Schwarzkümmel oder Ajwain und die getrockneten roten Chilischoten in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie duften. Nicht dunkel werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist goldbraun; die Gewürze duften, ohne dunkel zu werden.
Die Mohnsamen mit dem Wasser fein pürieren. Geröstete Gewürze, die gebratene Zwiebel, Muskatblüte und Muskatnuss dazugeben und zu einer dicken Gewürzpaste verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Paste ist dick und möglichst gleichmäßig verarbeitet.
Rohe Papaya, Ingwer, Knoblauch, grüne Chilischoten und Zitronensaft zu einer groben Paste mixen. Die Paste mit den vorbereiteten Rindfleischstreifen vermengen und 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die frische Paste haftet gleichmäßig an den Fleischstreifen.
Wichtig: Das Fleisch während dieser Phase durchgehend gekühlt halten.
Joghurt, Senföl, Kichererbsenmehl, Salz und die Gewürzpaste gründlich verrühren. Die Mischung zu den Rindfleischstreifen geben und jedes Stück vollständig bedecken. Die Marinade ist damit hergestellt und zugleich am Grillgut angewendet.
Daran erkennst du es: Alle Fleischstreifen sind vollständig und gleichmäßig mit Marinade bedeckt.
Wichtig: Arbeitsgeräte und Hände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch reinigen.
Das marinierte Rindfleisch abgedeckt 4–6 Stunden bei höchstens 4 °C im Kühlschrank ziehen lassen. Eine Portion Marinade, die nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommt, kann vorher separat beiseitegestellt werden. Marinade, die rohes Rindfleisch berührt hat, nicht als Dip oder Sauce verwenden und nicht ungekocht wiederverwenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig mariniert und bleibt bis zum Grillen gekühlt.
Wichtig: Marinade mit Kontakt zu rohem Rindfleisch weder ungekocht probieren noch als Sauce servieren.
Einen Holzkohlegrill für direkte, starke Hitze vorbereiten. Den Rost mit den übrigen 5 ml Öl dünn einreiben. Die flachen Fleischstreifen auf breite Spieße fädeln oder in einem Grillkorb auslegen. Direkt über der heißen Glut grillen, einmal wenden und die Streifen je nach Dicke etwa 3–5 Minuten pro Seite garen. Das Fleisch muss im Kern mindestens 63 °C erreichen und anschließend 3 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch erreicht im Kern mindestens 63 °C und ruht danach 3 Minuten.
Wichtig: Nur Fleisch mit erreichter Kerntemperatur und anschließender Ruhezeit servieren.
Rindfleisch, das länger als zwei Stunden ungekühlt stand, nicht mehr verwenden. Arbeitsflächen, Hände, Schüsseln und Grillzubehör nach dem Kontakt mit der rohen Marinade gründlich reinigen.
Wichtig: Rohes Fleisch und gebrauchte Marinade strikt von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt halten.
Gut zu wissen
Rohe grüne Papaya bekommst du meist in Asia-Märkten oder gut sortierten Obstabteilungen. Sie bringt die für Bihari Boti typische zarte Textur; reife Papaya ist dafür kein gleichwertiger Ersatz.
Senföl findest du vor allem in indischen, pakistanischen und größeren asiatischen Lebensmittelgeschäften. Sein kräftiger, leicht scharfer Geschmack wird beim Grillen milder; neutrales Öl verändert die Marinade deutlich.
Weiße Mohnsamen und Kichererbsenmehl, auch Besan genannt, geben der feuchten Marinade Körper, eine nussige Note und Bindung.
Nur rösten, bis die Gewürze duften, und sie sofort aus der heißen Pfanne nehmen.
Die betroffene Gewürzpaste nicht weiterverwenden; eine neue Gewürzportion hell rösten.
Jeden Streifen zwischen Backpapier gleichmäßig flach klopfen.
Dickere Stücke bei niedrigerer Grillposition länger garen und die Kerntemperatur kontrollieren.
Eine Portion vor dem Kontakt mit dem Fleisch separat beiseitestellen.
Das marinierte Fleisch abgedeckt bei höchstens 4 °C lagern und nicht länger als zwei Stunden ungekühlt stehen lassen.
Rindfleisch, das länger als zwei Stunden ungekühlt stand, nicht mehr verwenden.
Das Rindfleisch bis zu 6 Stunden vor dem Grillen marinieren und abgedeckt bei höchstens 4 °C im Kühlschrank aufbewahren.
Mariniertes rohes Rindfleisch bis zum Grillen bei höchstens 4 °C im Kühlschrank halten. Eine Marinadeportion ohne Kontakt zu rohem Fleisch separat aufbewahren.
Marinade mit Kontakt zu rohem Rindfleisch nicht ungekocht wiederverwenden. Fleisch, das länger als zwei Stunden ungekühlt stand, nicht mehr verwenden.
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