Rinderfilet als Lomo
Für eine gleichmäßige Garung eignet sich ein gut pariertes, zartes Mittelstück des Rinderfilets.
Argentinischer Rindfleischspieß
Zarte Rinderfiletwürfel, Paprika und Zwiebel werden mariniert, abwechselnd auf Metallspieße gesteckt und direkt über kräftiger Hitze auf der Parrilla gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brochettes de lomo verbinden zarte Rinderfiletwürfel mit Paprika und Zwiebel auf kurzen Spießen. Die kräftige Marinade aus Balsamico, Sojasauce, Chili, Knoblauch, Ingwer und Zucker sorgt auf der heißen Parrilla für eine dunkle, würzige Kruste.
Außen kräftig gebräunt und würzig, innen je nach gewünschtem Gargrad zart und saftig. Paprika und Zwiebel werden an den Rändern weich und dunkel geröstet; die Marinade schmeckt süß-säuerlich, salzig, knoblauchbetont und leicht scharf.
Schritt für Schritt
Entferne vom Rinderfilet Häute und grobe Sehnen. Schneide das Fleisch in gleich große Würfel von etwa 4 cm Kantenlänge.
Wichtig: Arbeitsfläche, Messer und Hände nach dem Umgang mit rohem Fleisch gründlich reinigen.
Halbiere die Paprikaschoten, entferne Kerne und weiße Innenhäute und schneide sie ebenfalls in etwa 4 cm große Stücke. Schäle die Zwiebel und teile sie in breite Stücke, die beim Aufspießen nicht zerfallen.
Verrühre Balsamico, Sojasauce, braunen Zucker, Zitronensaft, Chili, Knoblauch, Ingwer, Salz und Pfeffer. Fülle etwa 80 ml der Marinade in eine saubere Schale und stelle sie für das spätere Bestreichen beiseite. Gib das Fleisch in die übrige Marinade, mische gründlich und lasse es abgedeckt 60 Minuten im Kühlschrank ziehen.
Wichtig: Die zurückbehaltene Marinade muss in einer sauberen, getrennten Schale bleiben und darf nicht mit rohem Fleisch in Kontakt kommen.
Heize die Parrilla mit direkter, kräftiger Hitze auf etwa 220 bis 240 °C vor. Reinige den Rost und reibe ihn dünn mit dem Öl ein. Die Metallspieße brauchen nicht gewässert zu werden.
Wichtig: Beim Reinigen und Ölen des heißen Grills auf ausreichenden Abstand zur Hitze achten.
Stecke Fleisch, Paprika und Zwiebel abwechselnd auf die Spieße. Lasse zwischen den Stücken kleine Abstände, damit die heiße Luft zirkulieren kann und das Fleisch rundum bräunt.
Lege die Spieße direkt über die Glut. Grille sie insgesamt 12 bis 15 Minuten und drehe sie dabei alle 3 bis 4 Minuten. Bestreiche sie erst während der letzten beiden Wendungen mit der zurückbehaltenen Marinade, damit die Zuckermenge nicht zu früh verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Gemüseränder sind kräftig gebräunt und das Fleisch hat den gewünschten Gargrad erreicht.
Wichtig: Rohe Marinade nicht erneut zum Bestreichen verwenden; nur die vorher sauber zurückbehaltene Portion einsetzen.
Nimm die Brochettes vom Grill, sobald das Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat und die Gemüseränder kräftig gebräunt sind. Lasse die Spieße 3 Minuten ruhen und serviere sie anschließend heiß direkt vom Spieß.
Daran erkennst du es: Die Spieße sind außen gebräunt und nach kurzer Ruhe servierbereit.
Gut zu wissen
Für eine gleichmäßige Garung eignet sich ein gut pariertes, zartes Mittelstück des Rinderfilets.
Sojasauce liefert Würze und Salz. Bei Glutenvermeidung muss die konkrete Produktkennzeichnung geprüft werden; eine als glutenfrei gekennzeichnete Variante ist eine mögliche Alternative.
Paprika und Zwiebel in ausreichend große, stabile Stücke teilen, damit sie beim Aufspießen und Wenden nicht zerfallen.
Das Fleisch kann etwas kräftiger im Biss sein und benötigt je nach Stückgröße besondere Aufmerksamkeit beim Grillen.
Rinderfilet in gleicher Menge durch gut pariertes Roastbeef ersetzen und die Würfel gleich groß schneiden. Den gewünschten Gargrad am Grill prüfen.
Die Marinade bleibt kräftig und salzig; der Geschmack kann etwas vollmundiger ausfallen.
Die Sojasauce im gleichen Volumen durch eine glutenfrei gekennzeichnete Tamari ersetzen und die übrige Salzmenge unverändert lassen.
Die Marinade wird milder und die Schärfe tritt stärker in den Hintergrund.
Die zwei roten Chilischoten durch eine Schote oder eine milde Peperoni ersetzen und fein hacken.
Nur die saubere, zurückbehaltene Marinade verwenden und erst während der letzten beiden Wendungen bestreichen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Spieße bei etwas geringerer Hitze fertig garen.
Zwischen Fleisch und Gemüse kleine Abstände lassen.
Die Stücke vorsichtig auseinanderziehen oder auf zusätzliche Spieße verteilen.
Gleich große Würfel schneiden, die Grillzeit beobachten und den gewünschten Gargrad rechtzeitig prüfen.
Die Spieße kurz ruhen lassen und mit einer passenden Beilage oder zusätzlicher frischer Säure servieren.
Paprika etwa 4 cm groß schneiden und die Zwiebel in breite Stücke teilen.
Lose Stücke auf einen separaten Spieß geben und kurz weitergrillen.
Eine weniger scharfe Variante mit reduziertem Chili-Anteil.
Mehr Paprika und Zwiebel sorgen für einen höheren Gemüseanteil zwischen den Fleischstücken.
Die Marinade kann vorbereitet und das Fleisch wie beschrieben bis zu 60 Minuten im Kühlschrank mariniert werden. Gemüse und Spieße können während dieser Zeit vorbereitet werden.
Häufig gefragt
Nein. Die im Rezept vorgesehenen stabilen Metallspieße müssen nicht gewässert werden.
Erst während der letzten beiden Wendungen. So verbrennt der Zucker in der Marinade nicht zu früh.
Etwa 4 cm Kantenlänge. Gleich große Würfel erleichtern eine gleichmäßige Garung.
Lomo bezeichnet hier das verwendete Rinderfilet. Beim Metzger kann nach gut pariertem Rinderfilet gefragt werden.
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