Pecorino Romano einkaufen
Pecorino Romano ist an der Käsetheke, im gut sortierten Supermarkt oder im italienischen Feinkosthandel erhältlich. Ein milder Pecorino Toscano kann ebenfalls verwendet werden.
Gegrilltes Kalbskotelett
Sizilianische Kalbskoteletts mit ölbasierter Panade aus Paniermehl, Pecorino und Petersilie, direkt über mittlerer Grillhitze zubereitet und mit Zitronenspalten serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cotoletta alla palermitana ist die palermitanische Art, Kalbskoteletts nicht in Fett auszubacken, sondern mit Olivenöl zu bestreichen, in einer würzigen Pecorino-Kräuterpanade zu wenden und direkt zu grillen. Die Kruste wird goldbraun und herzhaft, während Zitronensaft am Tisch für Frische sorgt.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen zart und saftig mit feiner Kalbfleischnote. Pecorino sorgt für salzige, würzige Tiefe, Petersilie für Frische und Zitronensaft für einen klaren, belebenden Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Kalbskoteletts 15 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Zitrone heiß abwaschen und in Spalten schneiden.
Paniermehl, Pecorino, Petersilie, Salz und Pfeffer in einer flachen Schale gründlich vermischen.
Die Koteletts auf beiden Seiten mit dem Olivenöl bestreichen. In der Paniermischung wenden und die Kruste mit den Händen leicht andrücken. Die panierten Koteletts 15 Minuten ruhen lassen, damit die Schicht anhaftet.
Daran erkennst du es: Die Panade haftet fest an den Koteletts.
Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte mittlere Hitze vorbereiten und auf etwa 200–220 °C vorheizen. Den Rost sauber bürsten und mit etwas von der abgemessenen Ölmenge dünn bestreichen.
Wichtig: Beim Ölen des heißen Rosts vorsichtig arbeiten und nur eine dünne Schicht auftragen.
Die Koteletts über direkter Hitze auflegen und 5–6 Minuten grillen. Wenden und weitere 4–6 Minuten grillen, bis die Panade goldbraun ist und das Fleisch im Kern mindestens 63 °C erreicht. Die Koteletts währenddessen nicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Panade ist goldbraun und das Fleisch erreicht im Kern mindestens 63 °C.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen, ohne den Knochen zu berühren; hier sind die Koteletts ohne Knochen.
Das Fleisch vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Mit den Zitronenspalten servieren und den Saft erst am Tisch über die knusprige Panade geben.
Daran erkennst du es: Die Koteletts sind kurz abgekühlt, bleiben aber warm und saftig.
Gut zu wissen
Pecorino Romano ist an der Käsetheke, im gut sortierten Supermarkt oder im italienischen Feinkosthandel erhältlich. Ein milder Pecorino Toscano kann ebenfalls verwendet werden.
Das Olivenöl wird direkt auf die Koteletts gestrichen und hält die trockene Panade am Fleisch. Ein Teil der abgemessenen Menge wird zusätzlich zum dünnen Bestreichen des Grillrosts verwendet.
Die Panade schmeckt milder, weniger salzig und etwas runder.
Den fein geriebenen Pecorino Romano im gleichen Mengenverhältnis durch milden Pecorino Toscano ersetzen.
Die Panade mit den Händen leicht andrücken und die Koteletts anschließend 15 Minuten ruhen lassen.
Lose Stellen vorsichtig mit etwas Paniermischung andrücken, solange die Oberfläche noch nicht auf dem Grill liegt.
Den Grill auf 200–220 °C vorheizen und die Koteletts erst wenden, wenn die erste Seite goldbraun ist.
Die Koteletts in einen weniger heißen Bereich des Grills legen und dort fertig garen.
Die Grillzeit von insgesamt etwa 10–12 Minuten einhalten und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Die Koteletts sofort vom Grill nehmen, kurz ruhen lassen und reichlich Zitronensaft erst beim Servieren verwenden.
Häufig gefragt
Ja. Beide Grilltypen eignen sich, solange eine direkte mittlere Hitze von etwa 200–220 °C erreicht wird.
In dieser Fassung verbindet Olivenöl die Panade mit dem Kalbskotelett. Dadurch bleibt die Zubereitung bei der öl- und kräuterbasierten palermitanischen Methode.
Ein milder Pecorino Toscano ist eine passende Alternative. Die Kruste schmeckt dann etwas weniger salzig und runder.
Am besten erst am Tisch. So bleibt die Panade möglichst knusprig und die Säure kann individuell dosiert werden.
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