Bezugsquellen und Auftauen
Große Garnelen mit Kopf und Schale sind meist an gut sortierten Fischtheken, im Fischfachhandel oder in Asia-Märkten erhältlich. Tiefgekühlte Garnelen im Kühlschrank auftauen und vor dem Salzen gründlich trocken tupfen.
Japanische Salzgrillküche
Ganze Garnelen mit Kopf, Schale und Schwanz werden aufgespießt, unmittelbar vor dem Grillen gesalzen und über direkter hoher Hitze gegart. Heiß serviert mit frischen Zitronenspalten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ebi no shioyaki ist eine schlichte japanische Zubereitung für ganze Garnelen mit Salz. Kopf, Schale und Schwanz bleiben erhalten, während die Garnelen auf Holz- oder Bambusspießen direkt über hoher Grillhitze garen. Die Schale wird aromatisch und leicht knusprig, das Fleisch bleibt bei kurzer Garzeit saftig. Serviert wird das Gericht heiß und pur mit Zitronenspalten.
Die Schale wird kräftig rot, aromatisch und leicht knusprig. Im Inneren bleibt das Garnelenfleisch saftig, perlmuttweiß und undurchsichtig. Grobes Meersalz setzt klare herzhafte Akzente, während Zitrone frische Säure beisteuert.
Schritt für Schritt
Die Holz- oder Bambusspieße 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen. So verkohlen sie über der direkten Hitze nicht zu schnell.
Die Garnelen unter kaltem Wasser kurz abspülen und gründlich trocken tupfen. Kopf, Schale und Schwanz bleiben dran. Lange Fühler und sehr harte Spitzen mit der Küchenschere kürzen. Die Rückenader mit einem Zahnstocher oder kleinen Messer zwischen zwei Schalensegmenten vorsichtig herausziehen.
Wichtig: Beim Arbeiten mit der Schere und dem Messer vorsichtig vorgehen.
Jede Garnele vom Schwanz in Richtung Kopf aufspießen. Den Spieß dicht unter dem Rücken durch die Schalenfugen führen, damit die Garnele möglichst gerade bleibt und gleichmäßig gart.
Den Grill 10 Minuten vorheizen. Die direkte Rosttemperatur sollte etwa 230–250 °C betragen. Bei Holzkohle erst grillen, wenn die Glut gleichmäßig glüht und keine offenen Flammen mehr hochschlagen. Bei einem Gas- oder Elektrogrill die direkte, hohe Hitze wählen.
Daran erkennst du es: Bei Holzkohle gleichmäßig glühende Glut ohne offene Flammen.
Wichtig: Den Grill standsicher aufstellen und die direkte Hitze vorsichtig handhaben.
Die aufgespießten Garnelen unmittelbar vor dem Auflegen rundum mit dem groben Meersalz bestreuen. Besonders die Schwanzpartie darf etwas kräftiger gesalzen werden. Die Garnelen nicht lange nach dem Salzen stehen lassen, damit sie möglichst trocken auf den Rost kommen.
Die Garnelen direkt über der Hitze mit geschlossenem Deckel 3–4 Minuten grillen. Sobald die Schale kräftig rot geworden ist und sich die Unterseite leicht vom Rost löst, wenden. Die zweite Seite weitere 2–4 Minuten grillen. Bei aufflackernden Flammen die Garnelen kurz an eine weniger heiße Stelle schieben und anschließend wieder direkt fertig grillen.
Daran erkennst du es: Kräftig rote Schale und eine Unterseite, die sich leicht vom Rost löst.
Wichtig: Nicht über offenen Flammen grillen; bei Aufflammen die Garnelen sofort in eine weniger heiße Zone schieben.
Die Garnelen sind fertig, wenn die Schale rundum rot ist und das Fleisch im dicksten Bereich perlmuttweiß und undurchsichtig erscheint. Wer mit einem Thermometer arbeitet, prüft im dicksten Fleischstück auf mindestens 63 °C. Die Spieße vorsichtig herausdrehen und die Zitrone in Spalten schneiden.
Daran erkennst du es: Perlmuttweißes, undurchsichtiges Fleisch im dicksten Bereich; optional mindestens 63 °C im Kern.
Wichtig: Rohe Garnelen vollständig durchgaren und beim Prüfen vorsichtig mit den heißen Spießen umgehen.
Die Garnelen sofort mit den Zitronenspalten servieren. Kopf und Schale können nach Wunsch mitgegessen oder vor dem Essen entfernt werden.
Gut zu wissen
Große Garnelen mit Kopf und Schale sind meist an gut sortierten Fischtheken, im Fischfachhandel oder in Asia-Märkten erhältlich. Tiefgekühlte Garnelen im Kühlschrank auftauen und vor dem Salzen gründlich trocken tupfen.
Die Holz- oder Bambusspieße vor dem Grillen 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen, damit sie über der direkten Hitze nicht zu schnell verkohlen.
Die Zubereitung funktioniert, aber die typische ganze Grillform und die kräftige Note aus dem Kopf fehlen.
Wie im Rezept vorbereiten, aufspießen, salzen und direkt grillen. Die Garzeit weiterhin anhand von Schalenfarbe und Fleischstruktur prüfen.
Die Spieße 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
Verkohlte, instabile Spieße nicht weiterverwenden; die Garnelen vorsichtig auf neue eingeweichte Spieße setzen.
Die angegebenen kurzen Grillintervalle beachten und den Garzustand über Schalenfarbe und Fleischstruktur prüfen.
Die Garnelen bei Aufflammen kurz in eine weniger heiße Stelle schieben.
Nach dem Abklingen der Flammen die Garnelen wieder direkt fertig grillen.
Die Garnelen gründlich trocken tupfen und erst unmittelbar vor dem Auflegen salzen.
Eine vereinfachte Variante mit Garnelen ohne Kopf, während Schale und Schwanz erhalten bleiben.
Häufig gefragt
Für die beschriebene Zubereitung bleiben Kopf, Schale und Schwanz während des Grillens erhalten. Vor dem Essen können sie nach Wunsch entfernt werden.
Ja. Tiefgekühlte Garnelen im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich trocken tupfen, bevor sie gesalzen und gegrillt werden.
Das 20-minütige Einweichen in kaltem Wasser verhindert, dass die Holz- oder Bambusspieße über der direkten Hitze zu schnell verkohlen.
Die Schale sollte rundum rot sein und das Fleisch im dicksten Bereich perlmuttweiß und undurchsichtig erscheinen. Optional kann dort mindestens 63 °C gemessen werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …