Zarte Stiele mitverwenden
Die zarten Stiele können mitverarbeitet werden und geben zusätzliche Kräuterwürze. Nur grobe, harte Enden entfernen.
Sauce für Grillfisch
Eine grobe, ungekochte marokkanische Kräutersauce aus Koriander, Petersilie, Knoblauch, Zitrone, Kreuzkümmel, Paprika, Chili und Olivenöl. Sie wird als frischer Tischbegleiter zu direkt gegrilltem Fisch serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frische Kräuter, Knoblauch, Zitrone und warme Gewürze verbinden sich zu einer leuchtenden, löffelbaren Sauce. Die Chermoula wird erst nach dem Grillen gereicht, damit Kräuteraroma und zitronige Frische klar erhalten bleiben.
Leuchtend grün, grob und feucht mit sichtbarer Kräuterstruktur. Die Sauce schmeckt frisch-zitronig, kräutrig und würzig, mit warmem Kreuzkümmel, milder Paprikanote und einer dezenten bis deutlichen Schärfe.
Schritt für Schritt
Koriander und Petersilie gründlich waschen und sehr gut trocken tupfen. Die groben Stielenden entfernen; die zarten Stiele dürfen bleiben.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sollen möglichst trocken sein, damit die Sauce nicht wässrig wird.
Knoblauch und Salz in einem Mörser zu einer feinen Paste zerreiben. Kreuzkümmel, Paprikapulver und Chiliflocken einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Knoblauch-Salz-Mischung soll möglichst gleichmäßig und pastös sein.
Die Kräuter fein hacken, portionsweise in den Mörser geben und zu einer groben, feuchten Kräutermasse zerstoßen. Die Sauce soll noch etwas Struktur behalten und nicht vollständig glatt werden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist feucht und verbunden, enthält aber noch sichtbar kleine Kräuterstücke.
Zitronensaft unterrühren. Das Olivenöl langsam einarbeiten, bis eine löffelbare Sauce entsteht. Bei Bedarf die Kräuter mit dem Stößel oder einem Löffel noch etwas vermengen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist feucht, verbunden und lässt sich mit dem Löffel aufnehmen, ohne dünn auseinanderzulaufen.
Die Chermoula 10 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen und anschließend noch einmal umrühren.
Daran erkennst du es: Die Gewürze sind aromatisch verbunden und die Sauce lässt sich gleichmäßig umrühren.
Die Sauce als eigenständigen Begleiter zu direkt gegrilltem Fisch servieren, zum Beispiel zu Dorade, Sardinen oder festen weißen Fischfilets. Pro Portion etwa 2 Esslöffel neben den fertig gegrillten Fisch geben; nicht auf rohen Fisch streichen und nicht als Marinade verwenden.
Daran erkennst du es: Die Chermoula wird frisch und löffelbar neben dem fertig gegrillten Fisch serviert.
Gut zu wissen
Die zarten Stiele können mitverarbeitet werden und geben zusätzliche Kräuterwürze. Nur grobe, harte Enden entfernen.
Langsames Einarbeiten verbindet das Öl besser mit der Kräutermasse und ergibt eine löffelbare Sauce statt einer dünnen, getrennten Mischung.
Die Sauce wird milder und weniger typisch korianderbetont, bleibt aber kräutrig und frisch.
Das Koriandergrün im gleichen Gewicht durch glatte Petersilie ersetzen und wie beschrieben verarbeiten.
Die Säure wirkt etwas spitzer und aromatischer.
Den Zitronensaft im gleichen Volumen durch frisch gepressten Limettensaft ersetzen.
Die Sauce verliert Schärfe und erhält eine rundere Paprikanote.
Die Chiliflocken durch zusätzliches mildes Paprikapulver ersetzen.
Kräuter sorgfältig trocknen, bevor sie gehackt und zerstoßen werden.
Die Sauce kurz stehen lassen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher frisch gehackter, trockener Kräutermenge ausgleichen.
Nur so lange zerstoßen, bis eine feuchte Masse mit sichtbaren Kräuterstücken entsteht.
Eine kleine Menge fein gehackter Kräuter unterheben, falls vorhanden.
Das Öl langsam unterrühren und die Konsistenz zwischendurch prüfen.
Die Sauce kräftig weiter verrühren und bei Bedarf etwas mehr Kräutermasse einarbeiten.
Die Sauce erst nach dem Grillen als Tischbegleiter neben den Fisch geben.
Für eine bereits bestrichene Zubereitung die Gar- und Hygieneschritte des verwendeten Fischrezepts einhalten; die Sauce nicht erneut als rohe Tischsauce verwenden.
Eine sanftere Fassung für Gäste, die keine Schärfe wünschen.
Eine petersilienbetontere Variante mit zurückhaltenderem Korianderaroma.
Nicht zum Einfrieren vorgesehen; die frische Kräuterstruktur und das klare Zitronenaroma können leiden.
Häufig gefragt
Sie passt besonders gut zu direkt gegrillter Dorade, Sardinen und festen weißen Fischfilets.
Nein. Diese Rezeptfassung ist als eigenständige Tischsauce angelegt und wird erst nach dem Grillen neben den fertigen Fisch gegeben.
Die Chermoula sollte grob und feucht bleiben. Sichtbare kleine Kräuterstücke sind erwünscht.
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