Calamari gut trocknen
Nach dem Abspülen die Tuben und Tentakel gründlich trocken tupfen. So haften sie besser an der heißen Grillfläche und entwickeln schneller Grillspuren.
Südafrikanisches Braai-Gericht
Kurz über sehr hoher Hitze gegrillte Calamari-Tuben und Tentakel mit Knoblauch, sonnengetrockneten Tomaten, roter Zwiebel und frischen Blättern.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese südafrikanisch inspirierte Grillvariante bringt küchenfertige Calamari nur kurz über sehr heiße Glut oder auf eine heiße Grillplatte. Knoblauchöl, sonnengetrocknete Tomaten, rote Zwiebel und ein frisches Dressing ergänzen den zarten, leicht rauchigen Biss.
Zarte, gerade eben feste Calamari mit rauchigen Grillspuren treffen auf würzigen Knoblauch, saftige sonnengetrocknete Tomaten, knackige Zwiebel und frische, säuerliche Salatnoten.
Schritt für Schritt
Einen Grill mit zwei Zonen vorbereiten und die direkte Zone auf etwa 230–250 °C bringen. Eine gusseiserne Grillplatte oder einen feinmaschigen Grillrost sehr heiß werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Grillfläche ist sehr heiß und bereit für kurze, direkte Garung.
Wichtig: Hitzebeständige Grillhandschuhe und eine Grillzange verwenden.
Bei ganzen Calamari Kopf und Innereien aus dem Körper ziehen. Den durchsichtigen Knorpel aus den Tuben entfernen, den harten Schnabel aus dem Kopfansatz lösen und Tuben sowie Tentakel kurz kalt abspülen. Alles gründlich trocken tupfen. Große Tuben längs aufschneiden und die Innenseite flach kreuzweise einritzen; kleine Tentakel ganz lassen.
Wichtig: Rohe Calamari getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und die Hände sowie Arbeitsfläche anschließend reinigen.
Calamari mit Knoblauch, 30 ml Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Währenddessen die Tomaten abtropfen lassen, die rote Zwiebel schneiden und die Blätter vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Calamari sind gleichmäßig mit der Marinade überzogen und bleiben bis zum Grillen gekühlt.
Wichtig: Die Calamari während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Tomaten, Zwiebel und Blätter in eine Schüssel geben. Tomatenöl, 15 ml Olivenöl, Zitronensaft und Rotweinessig verrühren, aber erst nach dem Grillen unterheben.
Daran erkennst du es: Das Dressing ist glatt verrührt und die Salatzutaten bleiben frisch und ungewürzt bis zum Servieren.
Calamari aus der Marinade nehmen und überschüssiges Öl abtropfen lassen. Tuben mit der eingeritzten Seite nach unten direkt über die starke Hitze legen und etwa 60–90 Sekunden grillen. Wenden und weitere 60–90 Sekunden grillen, bis deutliche Grillspuren sichtbar sind und das Fleisch gerade eben fest und undurchsichtig ist.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren sind sichtbar; das Fleisch ist gerade eben fest und undurchsichtig.
Wichtig: Beim Auflegen und Wenden auf heißes Öl und mögliche Flammen achten.
Tentakel je nach Größe insgesamt etwa 2–3 Minuten grillen und dabei mehrfach wenden. Bei zu starker Flamme die Calamari kurz in die indirekte Zone ziehen, aber nicht lange weitergaren, damit sie zart bleiben.
Daran erkennst du es: Die Tentakel sind gerade eben fest, undurchsichtig und zeigen Grillspuren, ohne trocken zu wirken.
Wichtig: Die Calamari nicht unbeaufsichtigt über offener Flamme lassen.
Gegrillte Tuben in Ringe schneiden und zusammen mit den Tentakeln zum Salat geben. Das Dressing darüber verteilen und vorsichtig mischen. Sofort mit Zitronenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Die Calamari sind warm, der Salat ist nur leicht mit Dressing überzogen und die Zitronenspalten sind bereit zum Auspressen.
Gut zu wissen
Nach dem Abspülen die Tuben und Tentakel gründlich trocken tupfen. So haften sie besser an der heißen Grillfläche und entwickeln schneller Grillspuren.
Das abgetropfte Öl der sonnengetrockneten Tomaten liefert zusätzliches Aroma für das Dressing und verbindet die Salatzutaten.
Baby-Rucola bringt Pfefferschärfe, Basilikum eine süßliche Kräuternote und Brunnenkresse eine frische, leicht scharfe Note.
Milder und weniger pfeffrig als Rucola oder Brunnenkresse.
Babyspinat gründlich waschen, trocken schleudern und wie die ursprünglichen Blätter verwenden.
Etwas runder und aromatischer im Dressing.
Im Dressing im gleichen Volumen wie den Rotweinessig verwenden.
Die Calamari vor dem Marinieren und nochmals vor dem Grillen trocken tupfen.
Flüssigkeit abgießen und die Calamari auf einer erneut stark erhitzten Fläche sehr kurz nachgrillen.
Die direkte Zone und die Grillfläche vollständig vorheizen.
Calamari kurz beiseitelegen, die Fläche stärker erhitzen und anschließend portionsweise fertig grillen.
Die empfohlenen kurzen Zeiten einhalten und nach dem Erreichen der Garzeichen sofort anrichten.
Mit Zitronensaft und Dressing servieren; vollständig zähe Calamari lassen sich jedoch nur begrenzt retten.
Das Dressing erst unmittelbar nach dem Grillen unterheben.
Zusätzliche frische Blätter unterheben und sofort servieren.
Die Grundzubereitung bleibt gleich, erhält aber eine stärker zitronige und kräuterbetonte Ausrichtung.
Eine pikante Variante mit zusätzlicher Schärfe, ohne die kurze Grillmethode zu verändern.
Die Calamari werden als umfangreichere Salatschale mit mehr Blattgrün und Zwiebel serviert.
Die zarte Textur der kurz gegrillten Calamari kann durch Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Die Calamari sehr gut trocken tupfen, die Grillfläche vollständig vorheizen und Tuben sowie Tentakel nur kurz bei sehr hoher Hitze grillen.
Das flache kreuzweise Einritzen hilft, die Tuben gleichmäßig auf der Grillfläche aufliegen zu lassen, und erzeugt ein deutliches Grillmuster.
Ja. Ein feinmaschiger Grillrost ist geeignet, damit die kleinen Tentakel nicht durch die Zwischenräume fallen.
Baby-Rucola, Basilikum oder Brunnenkresse sind im Rezept vorgesehen. Babyspinat ist eine mildere Alternative.
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