Aromatische Marinade
Zitrone und Kräuter geben dem Huhn ein frisches, würziges Aroma. Die Kräuter sollten fein gehackt beziehungsweise beim Oregano gleichmäßig in der Marinade verteilt werden.
Ganzes Huhn, aufgeklappt gegrillt
Ein ganzes Huhn wird aufgeklappt, mit Zitrone, Olivenöl, Knoblauch und Kräutern mariniert und über Holzkohle direkt sowie indirekt gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kotópoulo petaloúda heißt wörtlich Schmetterlingshuhn: Ein ganzes Huhn wird entlang des Rückgrats geöffnet, flach gedrückt und als Einheit gegrillt. Die griechische Würzung verbindet frischen Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Oregano, Rosmarin, Thymian und Basilikum. Zuerst bekommt die Haut über direkter Glut kräftige Farbe, anschließend gart das Huhn mit geschlossenem Deckel über indirekter Hitze saftig bis zum sicheren Garpunkt.
Die Haut wird dunkelgolden und knusprig, während das Fleisch saftig und zart bleibt. Zitronensäure, Olivenöl und Knoblauch treffen auf würzigen Oregano sowie frische Noten von Rosmarin, Thymian und Basilikum.
Schritt für Schritt
Entferne, falls vorhanden, Hals und Flügelspitzen. Schneide das Huhn mit der Küchenschere entlang einer Seite des Rückgrats auf. Klappe es auf, drehe es mit der Brustseite nach oben und drücke das Brustbein kräftig nach unten, bis das Huhn flach aufliegt. Tupfe es gründlich trocken.
Daran erkennst du es: Das Huhn liegt flach und gleichmäßig auf.
Wichtig: Arbeitsflächen und Hände nach dem Kontakt mit rohem Geflügel gründlich reinigen.
Vermische Salz und Pfeffer und würze das Huhn von beiden Seiten. Verrühre Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Oregano, Rosmarin, Thymian und Basilikum zu einer Marinade.
Lege das Huhn mit der Marinade in eine flache, verschließbare Form. Wende es einmal, decke die Form ab und mariniere das Huhn 8–12 Stunden im Kühlschrank.
Wichtig: Das Huhn während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Nimm das Huhn etwa 20 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Streife überschüssige Marinade ab und entsorge die gebrauchte Marinade. Tupfe die Haut nochmals trocken.
Daran erkennst du es: Die Haut ist vor dem Auflegen möglichst trocken.
Wichtig: Die gebrauchte Marinade wegen des Kontakts mit rohem Geflügel entsorgen.
Zünde die Holzkohle an und schiebe sie nach dem Durchglühen auf eine Seite des Grills. So entstehen eine direkte und eine indirekte Zone. Setze den Rost ein und heize den Grill mit geschlossenem Deckel auf etwa 200 °C vor.
Daran erkennst du es: Die Holzkohle ist durchgeglüht und die Zwei-Zonen-Glut steht bereit.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und dem Grillrost hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Lege das Huhn mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze. Grille es 6–8 Minuten, bis die Haut kräftig gebräunt ist. Achte auf aufflammendes Fett und verschiebe das Huhn bei Bedarf kurzzeitig.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Den Grill während der direkten Phase beobachten, da austretendes Fett Flammen verursachen kann.
Lege das Huhn mit der Hautseite nach oben über die indirekte Zone. Die Brust sollte möglichst weit von der Glut entfernt liegen. Schließe den Deckel und grille das Huhn weitere 25–35 Minuten. Halte die Grilltemperatur möglichst zwischen 190 und 200 °C.
Daran erkennst du es: Das Huhn gart gleichmäßig weiter, ohne direkter Glut ausgesetzt zu sein.
Prüfe die dickste Stelle der Brust und der Keule mit einem Kerntemperaturthermometer. Das Huhn ist fertig, sobald mindestens 74 °C erreicht sind. Für besonders knusprige Haut kannst du es zum Schluss noch 1–2 Minuten über die direkte Hitze legen.
Daran erkennst du es: Brust und Keule erreichen mindestens 74 °C; die Haut ist knusprig gebräunt.
Wichtig: Geflügel erst vom Grill nehmen, wenn die dicksten Stellen mindestens 74 °C erreicht haben.
Nimm das Huhn vom Grill und lasse es 10 Minuten locker abgedeckt ruhen. Schneide es anschließend entlang der Gelenke mit dem Küchenmesser in Stücke und serviere es warm.
Daran erkennst du es: Das Huhn ist nach der Ruhezeit warm und lässt sich entlang der Gelenke portionieren.
Gut zu wissen
Zitrone und Kräuter geben dem Huhn ein frisches, würziges Aroma. Die Kräuter sollten fein gehackt beziehungsweise beim Oregano gleichmäßig in der Marinade verteilt werden.
Das Olivenöl verteilt die Kräuter und den Knoblauch auf der Haut und am Fleisch und unterstützt die Bräunung auf dem Grill.
Die Marinade vor dem Grillen abstreifen und die Haut gründlich trocken tupfen.
Das Huhn am Ende 1–2 Minuten vorsichtig über direkte Hitze legen und dabei aufflammendes Fett beobachten.
Das Huhn bei aufflammendem Fett sofort kurz aus der stärksten Hitze verschieben.
Das Huhn in die indirekte Zone legen, bis die Flammen zurückgehen.
Das Huhn nach dem Grillen 10 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.
Das Brustbein kräftig flach drücken und die Brust in der indirekten Phase möglichst weit von der Glut entfernt platzieren.
Das Huhn weiter indirekt grillen und die Temperatur an Brust und Keule erneut prüfen.
Für eine besonders knusprige Haut wird das fertig gegarte Huhn am Ende noch kurz über die direkte Hitze gelegt.
Das Huhn kann mit der Marinade abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank mariniert werden. Vor dem Grillen etwa 20 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen, überschüssige Marinade abstreifen und entsorgen.
Häufig gefragt
Ein Schmetterlingshuhn ist ein ganzes Huhn, das entlang des Rückgrats geöffnet und flach gedrückt wird, damit es als Einheit gleichmäßiger grillt.
Die direkte Zone sorgt für kräftige Bräunung der Haut. In der indirekten Zone kann das Huhn anschließend mit geschlossenem Deckel kontrolliert durchgaren.
Das Huhn mariniert abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank.
Die dickste Stelle von Brust und Keule sollte mit dem Kerntemperaturthermometer mindestens 74 °C erreichen.
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