Ganzes Lamm vorbestellen
Bitte ausdrücklich um eine geöffnete Karkasse ohne Innereien, die für einen horizontalen Spießrahmen vorbereitet ist. Bei Unsicherheit die Maße und Tragfähigkeit des eigenen Spießrahmens mit der Metzgerei abstimmen.
Südafrikanischer Spitbraai
Ein ganzes, geöffnetes Lamm wird auf einem großen horizontalen DrehspießSpießvorrichtung, die Grillgut oder Braten über einer Wärmequelle kontinuierlich dreht und gleichmäßig gart. über moderater GlutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. langsam gegart und regelmäßig mit einer Zitronen-Kräuter-Sauce bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Skaap op die spit ist die südafrikanische Bezeichnung für ein ganzes Lamm, das beim Spitbraai langsam über Glut gedreht wird. Das flach vorbereitete Lamm wird auf einem Spießrahmen befestigt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und während des Garens wiederholt mit einer Kräuter-Zitronen-Sauce bestrichen. Die Glut liegt gezielt unter Keulen, Schultern und Hals, damit das große Stück möglichst gleichmäßig gart.
Die Oberfläche wird aromatisch und kräftig gewürzt, während das Lamm im Inneren saftig und zart gegart wird. Zitrone und frische Kräuter geben dem intensiven Fleischduft eine helle, herzhafte Note.
Schritt für Schritt
Das Lamm sollte küchenfertigBereits grundlegend vorbereiteter Fisch, dessen genauer Zustand trotzdem geprüft wird. ausgenommen und entlang der Brustseite geöffnet sein, damit es flach auf dem Spießrahmen liegt. Tupfe die Fleischflächen gründlich trocken.
Daran erkennst du es: Die Fleischflächen sind trocken und das Lamm liegt flach genug für den Spießrahmen.
Wichtig: Arbeitsflächen und Hände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch gründlich reinigen.
Verrühre Sonnenblumenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Thymian, OreganoMediterranes Küchenkraut mit pfeffrigen, erdigen und leicht bitteren Noten. und RosmarinEin intensiv würziges Küchenkraut mit harzigen, leicht pfeffrigen Noten. in einer großen Schüssel. Teile die Sauce in zwei gleiche Portionen. Eine Hälfte bleibt sauber abgedeckt im Kühlschrank und wird später zum Basten verwendet.
Daran erkennst du es: Öl, Zitronensaft und Kräuter sind gleichmäßig vermischt.
Wichtig: Die zurückbehaltene Sauce bis zur Verwendung gekühlt halten.
Würze die Innen- und Außenseite des Lamms gleichmäßig mit Salz und Pfeffer. Streiche die andere Hälfte der Kräuter-Zitronen-Sauce in die geöffnete Karkasse und auf die Fleischflächen.
Daran erkennst du es: Salz, Pfeffer und Sauce sind gleichmäßig auf den Fleischflächen verteilt.
Wichtig: Nur saubere Arbeitsgeräte verwenden und Kontakt zwischen rohem Lamm und verzehrfertigen Lebensmitteln vermeiden.
Befestige das Lamm auf dem Spießrahmen. Die Rückenlinie soll entlang der Spießstange liegen. Sichere Schultern, Hüften und Läufe mit den vorgesehenen Spießgabeln und Sicherungen des Geräts; falls der Hersteller es vorsieht, unterstütze die Befestigung mit lebensmittelechtem Bratendraht. Prüfe, dass sich nichts lösen kann und der Rahmen ausgewogen dreht. Decke das vorbereitete Lamm ab und stelle es für 12–24 Stunden kalt.
Daran erkennst du es: Das Lamm sitzt fest, der Rahmen dreht ausgewogen und nichts kann sich lösen.
Wichtig: Bratendraht nur verwenden, wenn der Hersteller des Geräts dies vorsieht; das vorbereitete rohe Lamm durchgehend gekühlt halten.
Nimm das Lamm am Gartag etwa 45–60 Minuten vor dem Auflegen aus dem Kühlschrank. Zünde ausreichend Holzkohle oder sauberes Hartholz an und lasse die Flammen vollständig zu einer gleichmäßigen Glut abbrennen. Halte zusätzliche Glut in einem zweiten Feuer oder in einem sicheren Kohlekorb bereit.
Daran erkennst du es: Die Flammen sind vollständig abgebrannt und es steht gleichmäßige Glut zum Garen und Nachlegen bereit.
Wichtig: Das Feuer in sicherem Abstand zu brennbaren Materialien betreiben und niemals unbeaufsichtigt lassen.
Verteile die mäßige Glut unter den dickeren Bereichen von Keulen, Schultern und Hals. Unter der dünneren Bauchseite liegt weniger Glut. Setze den Spießrahmen nach Geräteanleitung ein, starte den Motor und prüfe nochmals, dass das Lamm frei dreht. Es soll über Glut, nicht über offenen Flammen garen.
Daran erkennst du es: Der Rahmen dreht frei und das Lamm befindet sich über gleichmäßiger Glut ohne offene Flammen.
Wichtig: Heiße Glut, Rahmen und Spieß nur mit geeigneter Schutzausrüstung und nach Geräteanleitung handhaben.
Drehe das Lamm langsam und gleichmäßig. Gare es etwa 3,5–4,5 Stunden und bestreiche es alle 20–30 Minuten mit der zurückbehaltenen Sauce. Halte die Glut mäßig und fülle nur mit bereits durchgeglühter Kohle nach. Wenn die Oberfläche zu schnell dunkel wird, vergrößere den Abstand zur Glut oder verschiebe Kohle aus diesem Bereich.
Daran erkennst du es: Das Lamm dreht gleichmäßig, die Oberfläche bräunt kontrolliert und die Glut bleibt mäßig.
Wichtig: Die Sauce, die mit rohem Lamm in Kontakt war, nicht wieder zum späteren Basten verwenden; dafür nur die getrennt zurückbehaltene Hälfte nutzen.
Beginne nach etwa 3 Stunden mit der Temperaturkontrolle. Miss mit einem sauberen Thermometer an mehreren Stellen im dicksten Teil beider Keulen und Schultern, ohne den Knochen zu berühren. Nimm das Lamm erst vom Spieß, wenn alle kontrollierten dicken Stellen mindestens 63 °C erreicht haben. Liegt eine Stelle darunter, gare weiter und prüfe erneut.
Daran erkennst du es: Alle kontrollierten dicken Stellen erreichen mindestens 63 °C, gemessen ohne Knochenkontakt.
Wichtig: Das Thermometer zwischen den Messungen sauber halten und das Lamm bei einer Messung unter 63 °C weitergaren.
Nimm den Spießrahmen vorsichtig vom Gerät und lasse das Lamm 20 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die 20-minütige Ruhezeit ist abgeschlossen und das Lamm lässt sich sicher weiterverarbeiten.
Wichtig: Den heißen Rahmen und das Lamm nur auf einer stabilen, hitzefesten Fläche abstellen.
Löse danach die Sicherungen, zerlege Keulen, Schultern und Hals in portionsgerechte Stücke und serviere das Fleisch warm direkt vom Spieß.
Daran erkennst du es: Keulen, Schultern und Hals sind in portionsgerechte Stücke zerlegt und das Fleisch wird warm serviert.
Wichtig: Beim Lösen der Sicherungen auf Resthitze und scharfe Teile des Spießrahmens achten.
Gut zu wissen
Bitte ausdrücklich um eine geöffnete Karkasse ohne Innereien, die für einen horizontalen Spießrahmen vorbereitet ist. Bei Unsicherheit die Maße und Tragfähigkeit des eigenen Spießrahmens mit der Metzgerei abstimmen.
Die frischen Kräuter werden fein gehackt und direkt in der Zitronen-Öl-Sauce verwendet.
Die stärkere Glut gezielt unter Keulen, Schultern und Hals platzieren und unter der dünneren Bauchseite weniger Glut verwenden.
Kohle aus dem zu heißen Bereich verschieben und den Abstand zur Glut vergrößern.
Die Flammen vollständig zu Glut abbrennen lassen und nur durchgeglühte Kohle nachlegen.
Das Lamm vorübergehend weiter von der Glut entfernen und die Flammen vollständig abklingen lassen.
Vor dem Kühlen und vor dem Start des Motors alle Sicherungen prüfen und den freien, ausgewogenen Lauf kontrollieren.
Den Motor stoppen und die Befestigung erst nach vollständiger Sicherung korrigieren.
An mehreren Stellen in Keulen und Schultern messen und bei jeder Stelle unter 63 °C weitergaren.
Das Lamm wieder über die Glut setzen und die betroffenen dicken Bereiche erneut kontrollieren.
Eine reduzierte Fassung ohne Kräuter-Zitronen-Sauce, wie sie im redaktionellen Abschluss als Alternative angesprochen wird.
Das Lamm kann nach dem Würzen, Bestreichen und Befestigen 12–24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Die zurückbehaltene Sauce ebenfalls sauber abgedeckt gekühlt lagern.
Häufig gefragt
Benötigt wird ein küchenfertiges ganzes Lamm ohne Innereien, entlang der Brustseite geöffnet und für einen horizontalen Spießrahmen geeignet. Das Rohgewicht liegt laut Rezept bei etwa 16–20 kg.
Das befestigte und abgedeckte Lamm zieht 12–24 Stunden im Kühlschrank.
Nach etwa 3 Stunden mit der Temperaturkontrolle beginnen. Das Lamm erst vom Spieß nehmen, wenn alle kontrollierten dicken Stellen in Keulen und Schultern mindestens 63 °C erreicht haben.
Nach einer Ruhezeit von 20 Minuten werden Keulen, Schultern und Hals in portionsgerechte Stücke zerlegt und warm direkt vom Spieß serviert.
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