Flanken- oder Kalbi-Schnitt
Beim Metzger nach quer zu den Knochen geschnittenen Rinderrippchen fragen. Koreanische und andere asiatische Supermärkte führen den Zuschnitt häufig als Korean Cut oder LA Cut.
USA · Hawaii-style Grillrippchen
Dünn quer geschnittene RinderrippchenFleischstücke aus dem Rippenbereich des Rinds, die sich für Schmoren, Niedrigtemperaturgaren und Grillen eignen. werden in einer süß-salzigen Marinade aus Shoyu, braunem Zucker, MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet., Sesamöl, BirneDie Birne liefert Fruchtnote und Saftigkeit., Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mariniert und anschließend kurz über sehr hoher direkter Hitze gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Hawaii-style Kalbi-Rippchen verbinden dünn quer geschnittene Rinderrippchen mit einer süß-salzigen Marinade aus Shoyu, Ingwer, Knoblauch und Sesam. Die Rippchen marinieren über Nacht und werden danach nur wenige Minuten direkt über sehr heißer Glut oder Gasflamme gegrillt. So karamellisieren die Kanten schnell, während das dünne Fleisch saftig bleibt.
Kräftig gebräunte, karamellisierte Kanten treffen auf saftiges, zartes Fleisch. Die Rippchen schmecken süß-salzig, herzhaft und leicht fruchtig, mit warmen Ingwer- und Knoblauchnoten sowie geröstetem Sesamaroma.
Schritt für Schritt
Spüle die Rinderrippchen kurz ab, um lose Knochensplitter zu entfernen, und tupfe sie gründlich trocken. Schneide nur lose Fleisch- oder Membranstücke ab; der dünne Knochenrand darf bleiben.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Rindfleisch Hände, Schneidebrett und Messer gründlich reinigen.
Verrühre Shoyu, braunen Zucker, Mirin und Sesamöl in einer großen Schüssel, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. Rühre Birne, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, 15 g Sesamsamen und Pfeffer ein.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist weitgehend gelöst und die Marinade gleichmäßig vermischt.
Lege die Rippchen in die Marinade und wende sie, bis alle Stücke bedeckt sind. Decke die Schüssel ab und stelle sie mindestens 12 und bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank. Wende die Rippchen nach etwa der Hälfte der Zeit einmal.
Daran erkennst du es: Alle Stücke sind bedeckt und gut gekühlt mariniert.
Wichtig: Die Rippchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Nimm die Rippchen 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Heize einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte, sehr hohe Hitze auf etwa 285 bis 315 °C vor. Reinige den Rost gründlich.
Wichtig: Den Grill standsicher und in ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien betreiben.
Nimm die Rippchen aus der Marinade und lasse überschüssige Marinade abtropfen. Lege die Stücke nicht übereinander. Die übrige Marinade wird verworfen und nicht als Sauce verwendet.
Wichtig: Rohe Marinade nicht probieren und nicht als fertige Sauce verwenden.
Grille die Rippchen in einer Lage direkt über der Hitze etwa 2 bis 3 Minuten pro Seite. Arbeite bei Bedarf in mehreren Durchgängen. Durch den Zucker und das austretende Fett können Flammen entstehen; verschiebe die Stücke dann kurz in einen etwas kühleren Bereich und grille sie anschließend über direkter Hitze fertig.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt und karamellisiert; das Fleisch ist durchgegart.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Rippchen kurz in einen kühleren Grillbereich verschieben und erst danach über direkter Hitze fertig grillen.
Nimm die Rippchen vom Grill und lasse sie 3 Minuten ruhen. Bestreue sie anschließend mit den restlichen Sesamsamen und etwas von den fein geschnittenen Frühlingszwiebeln.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind kräftig gebräunt, karamellisiert und durchgegart.
Gut zu wissen
Beim Metzger nach quer zu den Knochen geschnittenen Rinderrippchen fragen. Koreanische und andere asiatische Supermärkte führen den Zuschnitt häufig als Korean Cut oder LA Cut.
Shoyu ist eine japanische Sojasauce. Normale Sojasauce funktioniert ebenfalls, schmeckt meist kräftiger und weniger rund.
Japanischer Mirin ist im Asienregal erhältlich und bringt Süße sowie eine weiche aromatische Note in die Marinade.
Die Birne liefert Fruchtnote und Saftigkeit. Eine reife Bosc-Birne kann sie ersetzen, ist aber etwas weniger saftig.
Der Geschmack wird meist etwas kräftiger und weniger rund.
Shoyu im gleichen Volumen durch normale Sojasauce ersetzen.
Die Marinade wird etwas säuerlicher und weniger weich im Aroma.
Reisessig, Wasser und zusätzlichen Zucker vermischen und anstelle des Mirins in die Marinade geben.
Die Fruchtnote bleibt ähnlich, die Birne ist jedoch etwas weniger saftig.
Die Bosc-Birne schälen und wie die asiatische Birne fein reiben.
Beim Einkauf ausdrücklich nach quer zu den Knochen geschnittenen, etwa 6 bis 7 mm dünnen Rippchen fragen.
Dicke Stücke nicht nach dieser Kurzgrillmethode weitergaren, sondern nach einem passenden Langgarverfahren zubereiten.
Überschüssige Marinade abtropfen lassen, die Rippchen nicht überlappen und bei Flammen kurz in einen kühleren Bereich verschieben.
Verbrannte Stellen entfernen und die Rippchen bei geringerer direkter Hitze vorsichtig fertig grillen.
In einer Lage grillen und bei Bedarf mehrere Durchgänge einplanen.
Die noch blassen Stücke in kleineren Chargen über direkter Hitze fertig grillen.
Übrige Marinade nach dem Abtropfen vollständig verwerfen und nicht als Sauce verwenden.
Die asiatische Birne wird durch eine reife Bosc-Birne ersetzt.
Die Rippchen können bis zu 24 Stunden vor dem Grillen mit der Marinade bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach etwa der Hälfte der Marinierzeit einmal wenden.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich dünn quer zu den Knochen geschnittene Rinderrippchen im Flanken-, Kalbi-, Korean- oder LA-Cut, etwa 6 bis 7 mm dick. Dicke English-Cut-Rippchen sind für diese Kurzgrillmethode nicht gleichwertig.
Mindestens 12 und höchstens 24 Stunden im Kühlschrank. Nach etwa der Hälfte der Zeit die Rippchen einmal wenden.
Ja. Normale Sojasauce funktioniert ebenfalls, schmeckt aber meist etwas kräftiger und weniger rund.
Die Rippchen kurz in einen etwas kühleren Grillbereich verschieben und anschließend über direkter Hitze fertig grillen. Zucker in der Marinade und austretendes Fett können Flammen auslösen.
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