Frisch oder tiefgekühlt
Oktopus ist frisch häufig an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich. Tiefgekühlte Ware ist oft bereits küchenfertig und kann nach dem Auftauen verwendet werden.
Meze vom Holzkohlegrill
Griechischer Oktopus vom Holzkohlegrill: erst sanft mit Zitrone und Rotweinessig gegart, dann direkt über hoher Holzkohlehitze gebräunt und mit Ladolemono serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Htapodi sti schara verbindet zart gegarten Oktopus mit kräftigen Röstaromen vom Holzkohlegrill. Nach dem sanften Vorgaren wird das Fleisch trocken getupft, direkt gegrillt und mit einem frischen Ladolemono aus Olivenöl, Zitrone, Oregano und Meersalz angerichtet.
Zarte, saftige Tentakel mit deutlich gebräunter Oberfläche und einzelnen dunklen Grillstellen. Dazu kommen frische Zitronensäure, fruchtiges Olivenöl und das würzige Aroma von getrocknetem Oregano.
Schritt für Schritt
Falls der Oktopus gefroren ist, über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Falls er nicht küchenfertig ist, Augen, Schnabel und Innereien entfernen; Kopf und Tentakel sind essbar. Den Kopf öffnen, gründlich ausspülen, alles Sandige entfernen und den Oktopus trocken tupfen.
Wichtig: Gefrorenen Oktopus im Kühlschrank und nicht bei Raumtemperatur auftauen.
Zwei dicke Zitronenscheiben, Rotweinessig und Wasser in den großen Topf geben. Den Oktopus hineinlegen, aufkochen und die Hitze so weit reduzieren, dass die Flüssigkeit nur leise simmert. Zugedeckt 45–60 Minuten garen. Ein kleines Messer sollte an der dicksten Stelle eines Tentakels mit wenig Widerstand hineingleiten.
Daran erkennst du es: Ein kleines Messer gleitet an der dicksten Stelle eines Tentakels mit wenig Widerstand hinein.
Den Oktopus herausheben und 20 Minuten abkühlen lassen. Kopf und Tentakel voneinander trennen. Falls der harte Schnabel noch vorhanden ist, ihn in der Mitte zwischen den Tentakeln entfernen. Große Tentakel der Länge nach teilen und alle Stücke gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind so weit abgekühlt, dass sie sicher geteilt und trocken getupft werden können.
Einen Holzkohlegrill für direkte, hohe Hitze auf etwa 230–250 °C vorbereiten. Den Rost reinigen und sehr heiß werden lassen. Den Oktopus mit 15 ml Olivenöl dünn bestreichen.
Daran erkennst du es: Der Rost ist sauber und sehr heiß, bevor der Oktopus aufgelegt wird.
Wichtig: Beim Arbeiten mit Holzkohlegrill auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien achten.
Tentakel und Kopfstücke direkt über die Glut legen. 10–12 Minuten grillen und alle 2–3 Minuten mit der Grillzange wenden, bis die Oberfläche deutlich gebräunt ist und einzelne dunkle Grillstellen zeigt. Den Oktopus nicht lange weitergaren, sonst kann er trocken werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist deutlich gebräunt und zeigt einzelne dunkle Grillstellen.
Wichtig: Grillzange und hitzebeständige Arbeitsweise verwenden; die Stücke können stark heißes Öl oder Saft abgeben.
Für das Ladolemono 75 ml Olivenöl, den frisch gepressten Saft einer Zitrone, Oregano und Meersalz kräftig verrühren. Den heißen Oktopus in schräge Stücke schneiden, mit dem Dressing beträufeln und sofort servieren. Die übrige Zitrone in Spalten schneiden und dazu reichen.
Daran erkennst du es: Das Dressing ist gleichmäßig verrührt und der Oktopus wird heiß serviert.
Gut zu wissen
Oktopus ist frisch häufig an einer gut sortierten Fischtheke erhältlich. Tiefgekühlte Ware ist oft bereits küchenfertig und kann nach dem Auftauen verwendet werden.
Zwei dicke Zitronenscheiben aromatisieren die Garflüssigkeit. Der Saft kommt ins Ladolemono, die restliche Zitrone wird in Spalten zum Servieren geschnitten.
15 ml Olivenöl sind zum dünnen Bestreichen des Oktopus vorgesehen, 75 ml werden für das Ladolemono verwendet.
Nicht ausschließlich nach der Uhr garen, sondern die Zartheit mit einem kleinen Messer prüfen.
Den Oktopus zugedeckt weiter sanft simmern lassen und erneut prüfen.
Die Stücke gründlich trocken tupfen und den Rost für direkte hohe Hitze vollständig vorheizen.
Die Stücke bei höherer direkter Hitze kurz weitergrillen und regelmäßig wenden.
Die Grillphase auf 10–12 Minuten begrenzen und auf deutliche Bräunung statt auf langes Weitergaren achten.
Den Oktopus sofort vom Grill nehmen und großzügig mit Ladolemono servieren.
Häufig gefragt
Ja. Tiefgekühlter Oktopus lässt sich nach dem Auftauen gut verwenden und ist häufig bereits küchenfertig. Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Ein kleines Messer sollte an der dicksten Stelle eines Tentakels mit wenig Widerstand hineingleiten. Die angegebene Zeit von 45–60 Minuten ist daher nur ein Richtwert.
Das sanfte Vorgaren macht das Fleisch zart. Die kurze direkte Grillphase konzentriert sich anschließend auf Bräunung und Röstaromen.
Ladolemono ist hier ein kräftig verrührtes Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Oregano und Meersalz, das den heißen Oktopus vor dem Servieren ergänzt.
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