Piment frisch mahlen
Frisch gemahlene Pimentkörner geben der Paste ein besonders kräftiges Aroma. Bereits gemahlener Piment kann im gleichen Gewicht verwendet werden, schmeckt aber meist weniger frisch.
Rindsteak · Jamaikanische Jerk-Art
Dickes Porterhouse-Steak vom Grill mit würziger Jerk-Paste aus PimentPiment, auch Nelkenpfeffer genannt, ist ein aromatisches Gewürz aus getrockneten Beeren mit Noten von Nelke, Muskat, Zimt und Pfeffer., Scotch BonnetSehr scharfe Chilischote aus der Art Capsicum chinense mit fruchtigem Aroma., Thymian, Limette und SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert.. Es wird über Nacht mariniert, direkt angegrillt und anschließend indirekt bis zur gewünschten Garstufe gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Jerk-Porterhouse vom Grill: Das kräftige Rindfleisch bleibt als einzelnes Stück am Knochen und erhält eine aromatische Paste mit Piment, Chili und Kräutern. Direkte Hitze sorgt für eine dunkle, würzige Kruste; in der indirekten Zone gart das Steak anschließend gleichmäßig und bleibt saftig.
Außen dunkel geröstet und würzig, mit fruchtiger Schärfe und warmen Pimentnoten. Innen bleibt das dicke Rindfleisch saftig und zart; der Knochen sorgt für eine rustikale, großzügige Präsentation.
Schritt für Schritt
Piment, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Scotch-Bonnet-Chili, Thymian, braunen Zucker, Limettensaft, Sojasauce, Öl, Ingwer, Pfeffer, Muskatnuss, Nelken und Salz in einem Mixer zu einer groben, streichfähigen Paste verarbeiten.
Die Porterhouse-Steaks mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Jerk-Paste von allen Seiten auf dem Fleisch verteilen und leicht andrücken. Die Steaks abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Die Steaks 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Überschüssige Paste vorsichtig abstreifen, damit sie über der direkten Hitze nicht zu dunkel verbrennt. Eine dünne Schicht Paste bleibt auf dem Fleisch.
Einen Grill mit Deckel auf etwa 240 °C vorheizen und eine direkte sowie eine indirekte Zone einrichten. Beim Gasgrill dafür einen Brenner ausschalten, beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben. Den Rost reinigen und mit dem neutralen Öl dünn einreiben.
Wichtig: Beim Reinigen und Einölen des heißen Grills auf ausreichenden Abstand zur Hitze achten.
Die Steaks über der direkten Hitze auflegen und jeweils 2 1/2 bis 3 Minuten pro Seite grillen. Nicht ständig bewegen, damit die Jerk-Paste eine dunkle, würzige Kruste bildet. Bei aufflammendem Fett die Steaks kurz in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Eine dunkle, würzige Kruste hat sich gebildet.
Wichtig: Steaks mit der Grillzange wenden; nicht mit einer Gabel einstechen.
Die Steaks in die indirekte Zone legen, den Deckel schließen und bei etwa 180 bis 200 °C weitergrillen. Nach 4 Minuten die Kerntemperatur an der dicksten Stelle neben dem Knochen prüfen. Für medium-rare bei 54 bis 56 °C, für medium bei 58 bis 60 °C vom Grill nehmen. Je nach Steakdicke dauert diese Phase insgesamt etwa 4 bis 8 Minuten.
Daran erkennst du es: Medium-rare bei 54–56 °C oder medium bei 58–60 °C Kerntemperatur neben dem Knochen.
Wichtig: Die gewünschte Garstufe über die gemessene Kerntemperatur bestimmen.
Die Porterhouse-Steaks auf ein Brett legen und 10 Minuten ruhen lassen. Danach das Fleisch auf beiden Seiten des Knochens auslösen und quer zur Faser in Scheiben schneiden. Den Knochen als Teil der Servierform auf dem Brett lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist nach der Ruhezeit bereit zum Auslösen und Aufschneiden.
Gut zu wissen
Frisch gemahlene Pimentkörner geben der Paste ein besonders kräftiges Aroma. Bereits gemahlener Piment kann im gleichen Gewicht verwendet werden, schmeckt aber meist weniger frisch.
Frische Scotch-Bonnet-Chilis sind häufig in karibischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Märkten und manchen Gemüseabteilungen erhältlich.
Sojasauce ist im Rezept eine prägende Würzkomponente und wird als Sojazutat geführt.
Das Aroma kann etwas weniger frisch und komplex wirken.
Die Pimentkörner durch gemahlenen Piment im gleichen Gewicht ersetzen.
Die Schärfe bleibt ähnlich, das Aroma wirkt etwas weniger typisch fruchtig-karibisch.
Die Scotch-Bonnet-Chili durch eine Habanero ersetzen und die Paste wie beschrieben zubereiten.
Überschüssige Paste vor dem Grillen vorsichtig abstreifen und bei aufflammendem Fett kurz in die indirekte Zone wechseln.
Verbrannte Stellen nach dem Grillen vorsichtig entfernen; das Steak anschließend indirekt fertig garen.
Nach dem Anrösten in die indirekte Zone wechseln und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle neben dem Knochen messen.
Das Steak ruhen lassen und möglichst dünn quer zur Faser aufschneiden.
Den Grill auf 230–250 °C vorheizen und die Steaks während der direkten Phase möglichst ruhig liegen lassen.
Das Steak wird aus der indirekten Zone genommen, sobald es an der dicksten Stelle neben dem Knochen 54 bis 56 °C erreicht.
Das Steak wird etwas weiter gegart und bei 58 bis 60 °C Kerntemperatur vom Grill genommen.
Die Jerk-Paste vorbereiten, die Steaks damit bestreichen und abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die 30-minütige Temperierzeit erst unmittelbar vor dem Grillen einplanen.
Häufig gefragt
Die Steaks werden abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank mariniert. Anschließend kommen sie 30 Minuten vor dem Grillen zum Temperieren heraus.
Für medium-rare die Steaks bei 54 bis 56 °C, für medium bei 58 bis 60 °C Kerntemperatur an der dicksten Stelle neben dem Knochen vom Grill nehmen.
Ja. Habanero eignet sich als Alternative mit ähnlicher Schärfe, bringt aber ein etwas weniger typisches Aroma mit.
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