Safranfäden verwenden
Safranfäden ergeben ein klares Aroma in der Marinade. Gemahlener Safran färbt kräftiger, kann aber weniger nuanciert schmecken.
Iranischer Pilz-Kebab
Große braune Champignons werden mit SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma., Zitronensaft, Knoblauch, Öl und Gewürzen mariniert und direkt über glühender Holzkohle gegrillt. Dazu passen Fladenbrot, Zitronenspalten und frische KräuterDill oder Petersilie werden fein gehackt und erst zum Schluss über die fertige Soße gestreut..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kabab-e Gharch ist eine iranische Pilz-Kebab-Variante, bei der feste Champignons selbst zum Hauptbestandteil des Spießgerichts werden. Die Pilze ziehen 30 Minuten in einer aromatischen Marinade und werden anschließend direkt über Holzkohle gegart.
Außen sind die Pilze deutlich gebräunt und leicht röstig, innen weich und noch saftig. Safran bringt eine warme, florale Note, während Zitrone, Knoblauch und Chili für Frische und Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Champignons mit einer Pilzbürste oder einem leicht feuchten Tuch säubern. Die unteren, trockenen Enden der Stiele abschneiden. Sehr große Champignons halbieren, kleinere ganz lassen. Die Pilze nicht lange in Wasser liegen lassen und anschließend gründlich trocken tupfen.
Die Safranfäden zwischen den Fingern zerreiben und mit dem warmen Wasser verrühren. Zehn Minuten stehen lassen, damit sich Farbe und Aroma lösen.
Zitronensaft, Öl, Safranwasser, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Chiliflocken in der großen Schüssel verrühren. Die Pilze dazugeben und vorsichtig wenden, bis sie dünn mit der Marinade überzogen sind. Zugedeckt kühl 30 Minuten marinieren.
Wichtig: Die Pilze während der Marinierzeit kühl halten.
Während die Pilze marinieren, die Holzkohle durchglühen lassen. Der Grillrost soll heiß sein, die Kohlen rot glimmen und es dürfen keine offenen Flammen mehr hochschlagen. Bambusspieße 20 Minuten in Wasser einweichen; breite Metallspieße sind besonders stabil.
Wichtig: Erst grillen, wenn die Kohlen durchgeglüht sind und keine offenen Flammen mehr hochschlagen.
Die Pilze aus der Marinade heben und etwa fünf Minuten abtropfen lassen. Je nach Größe drei bis fünf Pilze mit etwas Abstand auf jeden Spieß stecken. Die Pilze nicht eng zusammenpressen, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann.
Die Spieße direkt über die glühende Holzkohle legen. Die Pilze 10 bis 15 Minuten grillen und alle zwei bis drei Minuten wenden. Wenn Flammen aufsteigen, die Spieße kurz an den Rand des Rosts ziehen.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind fertig, sobald sie deutlich gebräunt, weich und in der Mitte noch saftig sind.
Wichtig: Bei aufsteigenden Flammen die Spieße an den Rand des Rosts ziehen und erst wieder direkt grillen, wenn die Flammen abgeklungen sind.
Die Kabab-e-Gharch-Spieße vom Grill nehmen und zwei Minuten ruhen lassen. Mit Fladenbrot, Zitronenspalten und den frischen Kräutern servieren.
Gut zu wissen
Safranfäden ergeben ein klares Aroma in der Marinade. Gemahlener Safran färbt kräftiger, kann aber weniger nuanciert schmecken.
Neutrales Öl hält die Marinade geschmacklich zurückhaltend. Mildes Olivenöl passt ebenfalls und bringt eine eigene fruchtige Note mit.
Petersilie und Minze werden erst beim Servieren grob gezupft, damit ihre frischen Aromen erhalten bleiben.
Die Farbe kann kräftiger ausfallen, das Aroma wirkt oft etwas weniger nuanciert.
Den gemahlenen Safran direkt mit dem warmen Wasser verrühren und zehn Minuten stehen lassen.
Die Marinade erhält eine leicht fruchtige Olivennote.
Das Öl in gleicher Menge verwenden.
Die Spieße sind stabiler und müssen nicht eingeweicht werden.
Die Pilze direkt auf die breiten Metallspieße stecken und wie beschrieben grillen.
Pilze nur bürsten oder mit einem leicht feuchten Tuch säubern und anschließend sorgfältig trocknen.
Die Pilze vor dem Aufspießen einige Minuten abtropfen lassen und auf sehr heißem Rost portionsweise grillen.
Die Kohlen vollständig durchglühen lassen und die Spieße nicht unbeaufsichtigt lassen.
Spieße sofort an den Rand des Rosts ziehen und erst nach dem Abklingen der Flammen wieder über die direkte Hitze legen.
Zwischen den Pilzen etwas Abstand lassen, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann.
Falls möglich die Pilze auf mehrere Spieße verteilen und weitergrillen.
Alle zwei bis drei Minuten wenden und den Garzustand an Bräunung, Weichheit und Saftigkeit prüfen.
Sofort vom Grill nehmen und mit Zitronenspalten servieren.
Die Pilz-Kebab-Variante bleibt aromatisch, aber ohne Schärfe.
Mildes Olivenöl verleiht der Marinade eine eigene fruchtige Note.
Breite Metallspieße sind stabil und müssen nicht eingeweicht werden.
Die Textgrundlage enthält keine geprüfte Einfrier- und Auftauanleitung; die Pilzstruktur kann beim Einfrieren leiden.
Häufig gefragt
Ja. Gemahlener Safran kann verwendet werden. Er färbt meist kräftiger, während Safranfäden ein besonders klares und nuanciertes Aroma geben.
Die Champignons sollten nicht lange in Wasser liegen. Besser mit einer Bürste oder einem leicht feuchten Tuch säubern und anschließend gründlich trocken tupfen.
Breite Metallspieße sind besonders stabil. Bambusspieße funktionieren ebenfalls, müssen aber vor dem Grillen 20 Minuten in Wasser eingeweicht werden.
Die Pilze sollen deutlich gebräunt und weich sein, in der Mitte aber noch saftig bleiben. Je nach Größe dauert das direkt über der Holzkohle 10 bis 15 Minuten.
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