Schwanzfett besorgen
Schwanzfett vom Lamm kann beim türkischen, arabischen oder armenischen Metzger sowie bei vielen Lammmetzgern vorbestellt werden.
Armenische Lammspieße
Saftige Lammspieße mit Schwanzfett, Zwiebel, Zitrone und frischen Kräutern. Das marinierte Fleisch wird direkt über kräftiger Holzkohlenglut gegrillt, bis die Kanten geröstet und das Innere zart ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Karsi Khorovats bringt große, zarte Stücke vom Lammrücken mit aromatischer Marinade und kleinen Würfeln Schwanzfett auf den Grill. Das Fett schmilzt während des Grillens langsam aus und hält das Lamm saftig, während Zwiebel, Zitrone, Cognac, Traubenweinessig und frische Kräuter für Würze und Frische sorgen. Serviert werden die Spieße mit roter Zwiebel und Petersilie.
Außen zeigen die Spieße kräftig geröstete Kanten und eine leicht rauchige Holzkohlenote. Das Lamm bleibt saftig und zart, das geschmolzene Schwanzfett wirkt würzig und rund. Zitrone und Essig bringen eine frische Säurespitze, rote Zwiebel und Petersilie setzen am Ende knackige und kräuterige Akzente.
Schritt für Schritt
Das Lamm in gleichmäßige, etwa 4 cm große Stücke schneiden. Größere Sehnen und harte Häute entfernen, etwas sichtbares Fett aber am Fleisch lassen. Das Schwanzfett in ähnlich große Würfel schneiden.
Zwiebeln, Zitronenschale, Zitronensaft, Cognac, Traubenweinessig, Dill, Koriandergrün, Basilikum, Salz, Pfeffer, Piment und Gewürznelken in einer großen Schüssel vermengen. Die Lammstücke dazugeben und gründlich mit der Marinade vermischen. Das Schwanzfett bleibt zunächst getrennt.
Die Schüssel abdecken und das Lamm 4 bis 8 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 30 Minuten temperieren lassen. Die marinierten Stücke aus der Schüssel nehmen, grobe Zwiebel- und Kräuterreste abstreifen und das Fleisch leicht trocken tupfen. Die Marinade anschließend entsorgen.
Wichtig: Das marinierte Lamm bis zum Temperieren im Kühlschrank lassen und die gebrauchte Marinade entsorgen.
Das Lamm abwechselnd mit den Würfeln Schwanzfett auf die Metallspieße stecken. Zwischen den Stücken jeweils etwa 1 cm Platz lassen, damit die Hitze rundherum zirkulieren kann. Die Spieße nicht zu dicht packen.
Wichtig: Breite Metallspieße vorsichtig handhaben und die Spitzen beim Auflegen vom Körper wegführen.
Den Holzkohlegrill für direkte Hitze vorbereiten. Die Kohlen sollen vollständig durchgeglüht sein und keine hohen Flammen mehr zeigen. Bei ungefähr 230 bis 260 °C am Rost die Spieße über die Glut legen. Das Fleisch wird direkt gegrillt, nicht im Topf, in einer Pfanne oder im Backofen gegart.
Daran erkennst du es: Die Kohlen sind durchgeglüht und zeigen keine hohen Flammen.
Wichtig: Hohe Flammen vor dem Auflegen vermeiden; der Grill soll mit durchgeglühter Glut und ohne offene Flammen arbeiten.
Die Spieße insgesamt 10 bis 14 Minuten grillen und etwa alle 2 Minuten drehen. Entstehende Flammen durch herabtropfendes Fett sofort vermeiden, indem die Spieße kurz an den Rand der Glut gezogen werden. Für saftiges, rosa Lamm bis etwa 63 °C Kerntemperatur garen und mindestens 3 Minuten ruhen lassen; für vollständig durchgegartes Fleisch etwa 70 °C anstreben.
Daran erkennst du es: Die Spieße sind außen geröstet; rosa Lamm erreicht etwa 63 °C Kerntemperatur, vollständig durchgegartes Fleisch etwa 70 °C.
Wichtig: Herabtropfendes Fett kann Flammen auslösen; die Spieße bei Aufflammen sofort aus der direkten Flammenzone ziehen.
Die Spieße 5 Minuten ruhen lassen. Das Lamm mit der roten Zwiebel und der Petersilie servieren.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist das Fleisch saftig und lässt sich leichter vom Spieß lösen.
Gut zu wissen
Schwanzfett vom Lamm kann beim türkischen, arabischen oder armenischen Metzger sowie bei vielen Lammmetzgern vorbestellt werden.
Kleine Würfel festes Lammfett sind eine sinnvolle Alternative. Sie schmecken etwas milder und schmelzen nicht ganz so aromatisch.
Traubenweinessig ist in gut sortierten Feinkostläden sowie in türkischen, armenischen oder anderen Lebensmittelgeschäften mit kaukasischem Sortiment erhältlich.
Weißweinessig funktioniert ebenfalls, wirkt aber etwas weniger fruchtig.
Das Aroma fällt etwas milder aus; das Fett schmilzt weniger aromatisch als Schwanzfett.
Das feste Lammfett in 2 bis 3 cm große Würfel schneiden und wie das Schwanzfett abwechselnd mit dem Lamm auf die Spieße stecken.
Die Marinade wirkt etwas weniger fruchtig, bleibt aber säuerlich und aromatisch.
Den Traubenweinessig im gleichen Volumen durch Weißweinessig ersetzen und ihn wie beschrieben in die Marinade geben.
Zwischen den Fleisch- und Fettstücken jeweils etwa 1 cm Platz lassen.
Die Spieße vorsichtig neu verteilen oder die Stücke bei Bedarf auf zusätzliche Spieße umstecken.
Die Kohlen vollständig durchglühen lassen und bei Aufflammen die Spieße sofort an den Rand der Glut ziehen.
Verbrannte Stellen nicht weiter über der Flamme garen; die Spieße an den Rand legen und die Hitze dort kontrolliert nutzen.
Die groben Marinadereste entfernen und die Fleischstücke leicht trocken tupfen.
Die Spieße kurz außerhalb der stärksten Hitze abtropfen lassen und anschließend wieder über die flammenfreie Glut legen.
Die Spieße regelmäßig drehen und den Gargrad über die Kerntemperatur kontrollieren.
Das Fleisch nach der Ruhezeit dünn aufschneiden und direkt mit roter Zwiebel und Petersilie servieren.
Das Lamm kann 4 bis 8 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Vor dem Grillen 30 Minuten temperieren lassen, Marinadereste abstreifen und das Fleisch leicht trocken tupfen.
Häufig gefragt
Das Lamm sollte 4 bis 8 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 30 Minuten temperieren lassen.
Kleine Würfel festes Lammfett sind eine sinnvolle Alternative. Das Aroma fällt etwas milder aus und das Fett schmilzt weniger aromatisch.
Die Spieße werden bei ungefähr 230 bis 260 °C am Rost über direkter, flammenfreier Holzkohlenglut gegrillt.
Für saftiges, rosa Lamm etwa 63 °C Kerntemperatur anstreben und die Spieße anschließend insgesamt 5 Minuten ruhen lassen. Für vollständig durchgegartes Fleisch etwa 70 °C anstreben.
Weißweinessig funktioniert ebenfalls, wirkt aber etwas weniger fruchtig. Die Menge bleibt bei 30 ml.
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