Hoisinsauce einkaufen
Hoisinsauce steht meist im Asialaden oder in der internationalen Abteilung größerer Supermärkte.
Internationale BBQ-Variante
Zarte Baby-Back-Rippchen werden in Ponzu, Reisessig, Sesamöl, Ingwer und Knoblauch mariniert, indirekt gegrillt und anschließend mit einer klebrig-pikanten Hoisin-Sriracha-Glasur karamellisiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Hoisin-Sriracha-Baby-Back-Rippchen bringen süße Würze, Chili und frische Säure auf den Grill. Die moderne internationale BBQ-Variante verbindet Ponzu, Ingwer und Fünf-Gewürze-Pulver mit einer glänzenden Hoisin-Sriracha-Glasur. Durch erst indirekte und anschließend direkte Hitze wird das Rack zart und erhält zum Schluss eine leicht karamellisierte Oberfläche.
Zartes Fleisch löst sich mit wenig Widerstand zwischen den Knochen. Die Oberfläche glänzt dunkelrotbraun und leicht karamellisiert, mit süß-würziger Hoisin-Note, frischer Ponzu-Säure, deutlicher Chili-Schärfe und warmen Aromen von Ingwer, Knoblauch und Fünf-Gewürze-Pulver.
Schritt für Schritt
Die dünne Silberhaut auf der Knochenseite der Rippchen mit einem kleinen Messer anheben und vollständig abziehen. Die Racks trocken tupfen.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Schweinefleisch Hände, Messer und Schneidebrett gründlich reinigen.
Reisessig, Ponzu, Sesamöl, Ingwer und Knoblauch in einer großen Schüssel verrühren. Die Rippchen hineinlegen, rundum wenden, abdecken und 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Rippchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Den Grill für zwei Zonen vorbereiten und auf etwa 180 bis 190 °C Garraumtemperatur bringen. Bei Holzkohle die Glut auf eine Hälfte des Grills schieben, bei einem Gasgrill nur die Brenner unter einer Hälfte einschalten. Die direkte Zone soll kräftige, aber kontrollierbare Hitze haben. Den Deckel während des Grillens geschlossen halten.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Grills Hände und Gesicht vor austretender Hitze schützen.
Die Rippchen aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die Marinade entsorgen. Fünf-Gewürze-Pulver, Salz und Pfeffer vermischen und gleichmäßig auf beiden Seiten der Racks verteilen.
Wichtig: Die rohe Marinade nicht weiterverwenden.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten auf die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und 60 bis 75 Minuten grillen. Nach etwa der Hälfte der Zeit die Racks drehen, damit sie gleichmäßig garen. Währenddessen die Glasur anrühren. Die Rippchen sind bereit für die Glasur, wenn das Fleisch sichtbar zart ist und sich mit wenig Widerstand zwischen den Knochen einstechen lässt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch wirkt sichtbar zart und lässt sich mit wenig Widerstand zwischen den Knochen einstechen.
Hoisinsauce, Sriracha, Honig, Reisessig und Wasser in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Die Glasur während der indirekten Grillphase vorbereiten, damit sie bereitsteht, sobald die Rippchen zart sind.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist glatt und gleichmäßig verbunden.
Die Rippchen auf die direkte Zone legen und mit einem Teil der Glasur bestreichen. 30 Minuten weitergrillen und etwa alle 10 Minuten wenden und erneut dünn glasieren. Sobald die Glasur zu dunkel wird, die Rippchen wieder an den Rand der direkten Zone ziehen. Die Oberfläche soll glänzen und leicht karamellisieren, aber nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche glänzt und ist leicht karamellisiert, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett oder zu starker Hitze die Rippchen sofort an den Rand der direkten Zone ziehen.
Die fertigen Racks auf ein Servierbrett legen und 5 Minuten ruhen lassen. Zwischen den Knochen in einzelne Rippchen schneiden, mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Rippchen lassen sich zwischen den Knochen sauber portionieren.
Wichtig: Zum Schneiden ein sauberes Servierbrett verwenden und das Messer vom Körper wegführen.
Gut zu wissen
Hoisinsauce steht meist im Asialaden oder in der internationalen Abteilung größerer Supermärkte.
Wenn keine Ponzu erhältlich ist, bringt eine Mischung aus 45 ml heller Sojasauce, 10 ml Reisessig und 5 ml Limettensaft eine ähnliche salzige Säure mit etwas weniger Zitrusduft.
Eine Alternative aus gleichen Teilen gemahlenem Sternanis, Fenchel, Zimt, Nelke und Sichuanpfeffer ergibt ein kräftigeres Anisaroma.
Eine andere Knoblauch-Chilisauce funktioniert ebenfalls, kann aber süßer oder deutlich schärfer ausfallen.
Die Glasur wird meist rauchiger und weniger malzig.
Die Hoisinsauce im gleichen Gewicht durch eine dicke, süß-würzige BBQ-Sauce ersetzen und wie beschrieben mit den übrigen Glasurzutaten verrühren.
Die Mischung bringt ähnliche salzige Säure, aber etwas weniger Zitrusduft.
Die drei Zutaten miteinander verrühren und anstelle der Ponzu in die Marinade geben.
Das Aroma kann etwas kräftiger nach Anis schmecken.
Gleiche Teile gemahlenen Sternanis, Fenchel, Zimt, Nelke und Sichuanpfeffer mischen und insgesamt 12 g verwenden.
Die Glasur kann süßer oder deutlich schärfer ausfallen.
Die Sriracha im gleichen Gewicht durch eine andere Knoblauch-Chilisauce ersetzen und mit den übrigen Glasurzutaten verrühren.
Die Glasur in dünnen Schichten auftragen und die Rippchen bei zu starker Bräunung an den Rand der direkten Zone ziehen.
Verbrannte Stellen vorsichtig abkratzen und die Rippchen mit einer dünnen frischen Glasurschicht fertigstellen.
Die indirekte Grillphase mit geschlossenem Deckel durchführen und die Rippchen erst für die Glasur auf die direkte Zone legen.
Die Rippchen dünn nachglasieren, an den Rand der indirekten Zone ziehen und kurz mit geschlossenem Deckel weitergaren.
Beide Seiten trocken tupfen und die Würzmischung gleichmäßig auf beiden Seiten auftragen.
Beim Wenden in der Glasurphase nur sehr sparsam nachwürzen, damit die Salzmenge nicht zu hoch wird.
Die Racks gründlich trocken tupfen und mehrere dünne Glasurschichten auftragen.
Die Oberfläche kurz weitergrillen lassen, bis sie trockener ist, und anschließend dünn nachglasieren.
Die Rippchen können nach dem Entfernen der Silberhaut bis zu 12 Stunden in der Marinade im Kühlschrank ruhen. Vor dem Grillen aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen.
Häufig gefragt
Die indirekte Zone gart die Rippchen gleichmäßig und macht sie zart. Die direkte Zone wird anschließend für die glänzende, leicht karamellisierte Glasur genutzt.
Die Marinierzeit beträgt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Vor dem Grillen die Rippchen aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen.
Ja. Bei Holzkohle die Glut auf eine Hälfte des Grills schieben, bei Gas nur die Brenner unter einer Hälfte einschalten. So entstehen eine direkte und eine indirekte Zone.
Die Oberfläche soll glänzen und leicht karamellisieren. Sobald sie zu dunkel wird, die Rippchen an den Rand der direkten Zone ziehen, damit die Glasur nicht verbrennt.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …