Nam-Wa-Bananen auswählen
Feste, gerade Bananen verwenden, die erst gelb werden. Noch weiche oder sehr reife Bananen können beim Grillen leichter zerfallen.
Grilldessert aus Thailand
Ganze feste Nam-Wa-Bananen werden langsam über direkter Holzkohle gegrillt, vorsichtig flachgedrückt und mit einer warmen süß-salzigen Kokos-Tamarinden-Sauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kluai Ping bezeichnet gegrillte Bananen aus Thailand, häufig zubereitet mit festeren Kluai-Nam-Wa-Bananen. In dieser Variante bleiben die Früchte ganz, garen direkt auf dem Rost und werden erst nach dem Grillen flachgedrückt. Eine warme Sauce aus Kokosmilch, PalmzuckerPalmzucker wird aus dem eingedickten Saft verschiedener Palmen gewonnen., Tamarinde, Pandan und Salz ergänzt die karamellisierten Bananen.
Innen weich und saftig, außen an den Rändern leicht karamellisiert und stellenweise gebräunt. Die Sauce ist warm, cremig-sämig, süß-säuerlich und dezent salzig mit einem leicht blumigen Pandanaroma.
Schritt für Schritt
Einen Holzkohlegrill für direkte, eher niedrige Hitze vorbereiten. Am Rost sollten zunächst etwa 160–180 °C anliegen. Den Rost sauber bürsten und mit dem neutralen Öl dünn einreiben.
Daran erkennst du es: Der Rost ist sauber und leicht geölt; die Hitze wirkt direkt, aber nicht aggressiv.
Wichtig: Beim Bürsten und Ölen des heißen Rosts hitzebeständige Handschuhe und langes Werkzeug verwenden.
Kokosmilch, Palmzucker, TamarindenpasteTamarindenpaste ist eine süßsäuerliche Würzpaste aus dem Fruchtmark der Tamarinde., Wasser, das geknotete PandanblattDas aromatische, schmale Blatt der tropischen Pflanze Pandanus amaryllifolius, das in vielen asiatischen Küchen zum Würzen verwendet wird. und Salz in den kleinen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Palmzucker gelöst hat. Die Sauce 8–10 Minuten leise köcheln lassen, bis sie leicht sämig ist. Das Pandanblatt entfernen und die Sauce warm halten. Währenddessen kann der Grill weiter auf Temperatur kommen.
Daran erkennst du es: Der Palmzucker ist vollständig gelöst und die Sauce überzieht den Löffel leicht.
Die Bananen schälen und ganz lassen. Auf den leicht geölten Rost über die schwächere direkte Hitze legen. 8–10 Minuten grillen und dabei etwa alle 2 Minuten wenden. Die Oberfläche soll sich setzen und erste goldbraune Stellen zeigen, ohne dunkel zu verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt sich zu setzen und zeigt erste goldbraune Stellen; die Bananen bleiben stabil.
Wichtig: Die Grillzange vom Körper weg führen und ausreichend Abstand zur Glut halten.
Die Bananen in den etwas heißeren Bereich des Grills verschieben. Weitere 5–7 Minuten grillen und häufig wenden, bis sie weich sind und rundum karamellisierte Stellen haben.
Daran erkennst du es: Die Bananen sind weich, halten aber noch zusammen, und weisen rundum glänzende karamellisierte Stellen auf.
Die Bananen mit der Grillzange vom Rost nehmen und 1–2 Minuten ruhen lassen. Jede Banane auf das Schneidebrett legen und mit dem Boden des kleinen Topfes vorsichtig auf etwa 1,5 cm Dicke flachdrücken. Nicht zerquetschen: Die Stücke sollen zusammenhalten.
Daran erkennst du es: Die Bananen lassen sich flachdrücken, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Die Bananen und der Topfboden sind heiß; vorsichtig arbeiten und nicht mit bloßen Händen zusammendrücken.
Die flachgedrückten Bananen nochmals direkt auf den Rost legen. Pro Seite etwa 1–2 Minuten grillen, bis die Schnittflächen leicht gebräunt sind und die Ränder glänzen.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind leicht gebräunt und die Ränder glänzen, ohne dunkel zu verbrennen.
Die Bananen heiß auf Teller verteilen und mit der warmen Kokos-Tamarinden-Sauce beträufeln. Die Sauce separat dazustellen, wenn jeder selbst dosieren soll.
Daran erkennst du es: Die Bananen werden heiß serviert und die Sauce ist warm und leicht sämig.
Gut zu wissen
Feste, gerade Bananen verwenden, die erst gelb werden. Noch weiche oder sehr reife Bananen können beim Grillen leichter zerfallen.
Palmzucker als Block fein hacken oder grob reiben, damit er sich gleichmäßig in der Sauce löst.
Tamarindenpaste bringt die säuerliche Note der Sauce. Je nach Produkt kann ihre Säure und Süße variieren.
Das geknotete Blatt aromatisiert die Sauce während des Köchelns und wird vor dem Servieren entfernt.
Die Bananen können etwas weniger stärkehaltig oder aromatisch schmecken und eine andere Festigkeit haben.
Früchte mit ähnlichem Reifegrad verwenden und beim Wenden besonders vorsichtig sein.
Die Sauce wird geradliniger süß und etwas weniger karamellig.
Den braunen Zucker wie den gehackten Palmzucker in der Sauce auflösen.
Die Sauce wird frischer und deutlich zitrischer.
Den Limettensaft zusammen mit 45 ml Wasser verwenden und die Säure am Ende prüfen.
Das leicht blumige Aroma fehlt, die Sauce bleibt dennoch stimmig.
Das Pandanblatt einfach weglassen.
Mit eher niedriger direkter Hitze beginnen, etwa alle 2 Minuten wenden und bei starker Bräunung in einen kühleren Bereich wechseln.
Dunkle Stellen vorsichtig abtragen und die Bananen bei geringerer Hitze fertig garen, sofern sie noch zusammenhalten.
Feste Bananen auswählen, kurz ruhen lassen und nur sanft auf etwa 1,5 cm Dicke drücken.
Die Stücke vorsichtig auf den Rost zurücklegen und als kleinere flache Bananenstücke servieren.
Die Sauce 8–10 Minuten leise köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Die Sauce bei niedriger Hitze noch kurz weiter reduzieren.
Nur leicht köcheln lassen und die Sauce nicht sprudelnd weiterkochen.
Mit wenig Wasser glatt rühren und vorsichtig wieder erwärmen.
Die warme Kokos-Tamarinden-Sauce wird in einem kleinen Gefäß gereicht, damit jede Person selbst dosieren kann.
Eine reduzierte Sauce ohne Pandanblatt, wenn kein frisches oder tiefgekühltes Blatt verfügbar ist.
Tamarindenpaste wird durch Limettensaft ersetzt, wodurch die Sauce frischer und deutlich zitrischer schmeckt.
Bananen und Sauce getrennt abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren die Bananen vorsichtig erwärmen und die Sauce glatt rühren.
Das Einfrieren kann die weiche Struktur der gegrillten Bananen und die Konsistenz der Kokos-Sauce beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich feste, gerade gelb werdende Nam-Wa-Bananen. Feste kleine Kochbananen oder andere noch nicht weiche Bananen sind mögliche Alternativen.
Das Flachdrücken vergrößert die gebräunte Oberfläche und erleichtert das kurze Nachgrillen sowie das Aufnehmen der Sauce.
Ja. Die Sauce kann separat dazugestellt werden, damit jede Person selbst entscheidet, wie viel sie verwenden möchte.
Ja. Dann fehlt das leicht blumige Aroma, die Kokos-Tamarinden-Sauce bleibt aber stimmig.
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