Makrele auf dem Grill
Makrele eignet sich durch ihr kräftiges, fettreiches Fleisch gut für direkte Grillhitze. Die Haut sollte vor dem Aufstecken trocken getupft werden.
Bayerischer Grillfisch
Ganze Makrelen werden mit einer würzigen Öl-Kräuter-MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. verfeinert, auf gewässerte Holzsteckerl gesetzt und direkt über mittlerer HolzkohlenglutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. gegrillt. Zitronenspalten ergänzen den kräftigen Fischgeschmack.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Steckerlfisch aus MakreleKüchenfertige Makrelen in etwa 5 cm große Stücke schneiden. verbindet saftiges, aromatisches Fischfleisch mit knusprig gebräunter Haut. Die Makrelen werden zunächst mariniert, anschließend auf Holzsteckerl direkt über der Holzkohlenglut gegart und während des Grillens wiederholt mit Marinade bestrichen.
Die Haut wird knusprig und dunkelgolden, während das Fleisch saftig, kräftig und leicht rauchig bleibt. Zitronensaft bringt Frische, Knoblauch und Petersilie sorgen für würzige Kräuternoten.
Schritt für Schritt
Die Holzsteckerl 30 Minuten vollständig in Wasser legen. Währenddessen die küchenfertigen Makrelen trocken tupfen und die Bauchhöhlen auf verbliebene Gräten oder Kiemenreste prüfen.
Wichtig: Nur grillgeeignete, unbehandelte Holzsteckerl verwenden.
Sonnenblumenöl, Zitronensaft, Knoblauch, PetersilieGlatte Petersilie wird fein gehackt und teilweise in die Zitronenbutter eingerührt; der Rest kommt beim Anrichten darüber., PaprikapulverGemahlenes Paprikagewürz mit je nach Sorte mildem, fruchtigem oder scharfem Aroma., Salz und Pfeffer verrühren. Die Marinade in zwei gleich große Portionen teilen. Eine Portion bleibt zum späteren Bestreichen unberührt.
Wichtig: Die zum späteren Bestreichen vorgesehene Marinadenportion getrennt von der Fischportion aufbewahren.
Die Makrelen innen und außen mit der einen Marinadenhälfte einreiben. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Rohe Makrelen während der Marinierzeit durchgehend gekühlt halten.
Einen HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. für direkte HitzeGrillmethode, bei der das Grillgut unmittelbar über der Hitzequelle liegt und schnell gegart oder gebräunt wird. vorbereiten. Die Makrelen auf die gewässerten Steckerl schieben: vom Maul aus entlang des Rückgrats bis kurz vor die Schwanzflosse. Die Stäbe so in eine Halterung oder auf stabile Auflagen legen, dass die Fische etwa 15–20 cm über mittlerer Holzkohlenglut hängen. Offene Flammen sollen nicht an den Fisch schlagen.
Wichtig: Beim Umgang mit Holzkohle und heißen Auflagen hitzefeste Handschuhe verwenden und offene Flammen vermeiden.
Die Makrelen zunächst mit der Bauchseite zur Glut 2–3 Minuten angrillen. Danach insgesamt 20–25 Minuten grillen und etwa alle 5 Minuten wendenBeim Wenden wird eine Speise auf die andere Seite gedreht, damit sie beidseitig gart oder bräunt.. Dabei mehrmals mit der zurückbehaltenen Marinade bestreichen. Die genaue Zeit hängt von Größe und Abstand zur Glut ab.
Wichtig: Keine offene Flamme an den Fisch schlagen lassen. Nur die unberührte Marinadenportion zum Bestreichen verwenden.
Die Makrelen sind fertig, wenn die Haut knusprig gebräunt ist, das Fleisch am Rücken undurchsichtig ist und sich leicht vom Rückgrat löst. Mit einem Thermometer an der dicksten Stelle mindestens 63 °C prüfen.
Daran erkennst du es: Knusprige Haut, undurchsichtiges Fleisch und leichtes Lösen vom Rückgrat.
Wichtig: Den Fisch erst servieren, wenn die beschriebene Garprobe und die Kerntemperatur erreicht sind.
Die Fische vorsichtig vom Grill nehmen und mit den Zitronenspalten servieren. Die Steckerl erst am Tisch entfernen oder den Fisch direkt daran servieren.
Wichtig: Heiße Steckerl und Gräten beim Servieren vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Makrele eignet sich durch ihr kräftiges, fettreiches Fleisch gut für direkte Grillhitze. Die Haut sollte vor dem Aufstecken trocken getupft werden.
Die unbehandelten Holzsteckerl vollständig wässern, damit sie während des Grillens weniger schnell verkohlen.
Der Saft kommt in die Marinade; die zweite Zitrone wird erst zum Servieren in Spalten gereicht.
Der Geschmack wird etwas neutraler, die Marinade bleibt für das Grillen geeignet.
Sonnenblumenöl im gleichen Volumen durch hitzestabiles Rapsöl ersetzen.
Das Aroma wird deutlich frischer und zitrischer.
Die Petersilie durch fein gehackte glatte Korianderblätter ersetzen; die Marinier- und Grillmethode bleibt unverändert.
Das Fleisch ist magerer und kann je nach Größe etwas schneller gar sein.
Forellen im Ganzen aufstecken und den Garzustand besonders über die Kerntemperatur und das Ablösen vom Rückgrat prüfen.
Mittlere Holzkohlenglut verwenden, etwa 15–20 cm Abstand einhalten und offene Flammen vermeiden.
Verbrannte Haut vorsichtig entfernen, die Fische in einen Bereich mit schwächerer Glut umsetzen und bis zur Garprobe weitergrillen.
Vor dem Kontakt mit dem Fisch eine Portion abteilen und nur diese später verwenden.
Verunreinigte Marinade nicht weiterverwenden; eine neue Würzmischung zum Bestreichen ansetzen.
Vom Maul aus bis kurz vor die Schwanzflosse aufstecken und beim Wenden an mehreren Stellen stützen.
Den Fisch vorsichtig auf den Grillrost oder in eine Grillhalterung legen und dort fertig garen.
Abstand zur Glut einhalten, regelmäßig wenden und die Garprobe nicht nur nach der Zeit beurteilen.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und mit Zitronenspalten servieren; ein Übergaren lässt sich nicht vollständig rückgängig machen.
Die Marinade wird mit zusätzlicher Zitronenschale aromatisiert, ohne die grundlegende Grillmethode zu verändern.
Die Würzung erhält eine pikante Note durch scharfes Paprikapulver oder Chiliflocken.
Ganze küchenfertige Forellen werden nach demselben Grundprinzip mariniert und gegrillt.
Die Makrelen können wie im Rezept beschrieben bis zu 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Die Holzsteckerl können währenddessen gewässert werden.
Keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung für dieses Rezept belegt.
Häufig gefragt
Ja. Ganze küchenfertige Forellen eignen sich als Variante. Größe und Fischart beeinflussen die Grillzeit; deshalb die Garprobe und die Kerntemperatur prüfen.
Das gewässerte Steckerl vom Maul aus entlang des Rückgrats bis kurz vor die Schwanzflosse führen. Beim Wenden und Abnehmen den Fisch an mehreren Stellen stützen.
Eine Hälfte wird für den rohen Fisch verwendet. Die zweite Hälfte bleibt unberührt und wird erst während des Grillens zum Bestreichen eingesetzt.
Die Fische sollen etwa 15–20 cm über mittlerer Holzkohlenglut hängen. Offene Flammen dürfen nicht an den Fisch schlagen.
Die Haut soll knusprig gebräunt sein, das Fleisch am Rücken undurchsichtig und leicht vom Rückgrat lösbar. Zusätzlich die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
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