Topfen und Quark
Topfen ist die österreichische Bezeichnung für Quark. In Deutschland steht er meist im Kühlregal bei Frischkäse und Quark; für diesen Aufstrich passt eine Variante mit etwa 20 % Fett besonders gut.
Österreichischer Heurigenaufstrich
Cremig-pikanter österreichischer Topfenaufstrich mit Butter, SauerrahmSaure Sahne ist ein mild säuerliches Sauermilchprodukt mit etwa zehn Prozent Fett, das vor allem kalt oder nach dem Kochen verwendet wird., Paprika, Zwiebel, Gurkerl, Kapern und SardelleDie Sardellen werden teils im Sugo aufgelöst und teils als Belag verwendet.. Kalt serviert passt er als Dip zu Gegrilltem oder als Aufstrich zu kräftigem Bauernbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Liptauer ist ein cremig-pikanter Aufstrich aus der österreichischen Heurigenküche. Diese Topfenvariante wird mit Paprika, Zwiebel und KümmelEin würziges Doldenblütlergewürz, das häufig zu Kohl, Brot, Kartoffeln und Hülsenfrüchten passt. gewürzt und durch Gurkerl, Kapern und Sardelle herzhaft abgerundet. Nach dem kalten Verrühren zieht der Aufstrich im Kühlschrank durch, damit sich die Würze gleichmäßig verbindet.
Cremig und streichfähig mit feinen Stückchen von Zwiebel, Gurkerl und Kapern. Der Geschmack ist pikant, leicht säuerlich und herzhaft, mit warmer Paprika- und Kümmelnote sowie frischem Schnittlauch im Abgang.
Schritt für Schritt
Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Essiggurkerl, Kapern und Sardellenfilet ebenfalls fein hacken. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Die weiche Butter in der Rührschüssel glatt rühren. TopfenÖsterreichische Bezeichnung für Quark, der cremige Aufstriche mild und streichfähig macht. und Sauerrahm nach und nach unterarbeiten, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und ohne sichtbare Butterklümpchen.
Senf, PaprikapulverGemahlenes Paprikagewürz mit je nach Sorte mildem, fruchtigem oder scharfem Aroma., Kümmel, Pfeffer und Salz gründlich einrühren. Die Gewürze sollen sich gleichmäßig in der Topfenmasse verteilen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig paprikaorange gefärbt und vollständig gewürzt.
Zwiebel, Essiggurkerl, Kapern, Sardellenfilet und Schnittlauch unterhebenEine Zutat vorsichtig in eine Masse einarbeiten, ohne kräftig zu rühren.. Den Aufstrich abschmeckenEine zubereitete Speise probieren und ihre Würzung danach gezielt anpassen. und bei Bedarf nur mit der vorgesehenen Salzmenge nachwürzen.
Daran erkennst du es: Die gehackten Einlagen sind gleichmäßig in der Masse verteilt.
Den Liptauer abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassenEine fertig vermengte Speise ruhen lassen, damit sie Würze aufnimmt.. Vor dem Servieren kurz umrühren.
Daran erkennst du es: Der Aufstrich ist gut durchgekühlt und die Würze wirkt miteinander verbunden.
Wichtig: Bis zum Servieren gekühlt halten.
Kalt als eigenständigen Dip zu gegrilltem Fleisch, Würsten oder Grillgemüse servieren. Dazu passt kräftiges BauernbrotDas kräftige, kompakte Landbrot aus Ujué wird in sehr dünne Lascas geschnitten.; der Aufstrich kann auch direkt auf Brot gestrichen werden.
Daran erkennst du es: Der Liptauer ist kalt, cremig und streichfähig.
Gut zu wissen
Topfen ist die österreichische Bezeichnung für Quark. In Deutschland steht er meist im Kühlregal bei Frischkäse und Quark; für diesen Aufstrich passt eine Variante mit etwa 20 % Fett besonders gut.
Die Butter vor dem Rühren weich werden lassen, aber nicht schmelzen. So entsteht eine glatte, cremige Basis.
Sehr fein gehackte Gurkerl und Kapern verteilen sich gleichmäßig und geben dem Aufstrich säuerliche und salzige Akzente.
Der Aufstrich bleibt cremig und vollmundig; die Bezeichnung und regionale Verfügbarkeit ändern sich.
Den Quark in derselben Menge wie den Topfen verwenden und wie im Rezept mit Butter und Sauerrahm verrühren.
Die Masse wird etwas reichhaltiger und kann geringfügig fester wirken.
Schmand in gleicher Menge verwenden und nach und nach in die Butter-Topfen-Masse einarbeiten.
Butter weich werden lassen und vor der Zugabe von Topfen und Sauerrahm glatt rühren.
Die Schüssel kurz temperieren lassen und die Masse anschließend kräftig glatt rühren, ohne die Butter zu schmelzen.
Alle Einlagen sehr fein schneiden, bevor sie untergehoben werden.
Die Masse vorsichtig weiter verrühren; bei Bedarf einzelne grobe Stücke mit dem Löffel zerkleinern.
Den Aufstrich mindestens 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.
Den Liptauer wieder abdecken und länger kühlen, bevor erneut abgeschmeckt wird.
Die Sardelle entfällt; der Aufstrich bleibt cremig und pikant, schmeckt aber weniger tief und fischig.
Mehr säuerliche Frische und knackige Einlagen für eine deutlichere Gurkerl-Note.
Der Liptauer kann bis zu 24 Stunden vor dem Servieren zubereitet werden. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz umrühren.
Nach der Zubereitung abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren kurz umrühren und nur die benötigte Menge entnehmen.
Wegen der Milchprodukte und des Sardellenfilets nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Durch Butter, Sauerrahm und Topfen kann sich die Konsistenz nach dem Einfrieren und Auftauen verändern.
Häufig gefragt
Topfen ist die österreichische Bezeichnung für Quark. Für diesen Liptauer eignet sich Quark mit etwa 20 % Fett besonders gut.
Die Kühl- und Ziehzeit verbindet die Würze von Paprika, Kümmel, Senf, Kapern und Sardelle und macht den Geschmack runder.
Die Butter sollte weich sein und zuerst glatt gerührt werden. Topfen und Sauerrahm anschließend nach und nach einarbeiten.
Ja. Für eine vegetarische Variante das Sardellenfilet weglassen und die Masse erst danach abschmecken.
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