Tapiokastärke
Tapiokastärke bindet die Fischmasse und trägt zur elastischen Textur der fertigen Fischbällchen bei. Sie ist meist im Asia-Laden oder bei internationalen Backzutaten erhältlich.
Thailändische Fischbällchen vom Grill
Thailändische Fischbällchen aus gekühltem Fisch, Tapiokastärke und Eiweiß, die zunächst sanft gar ziehen, anschließend auf Bambusspießen direkt gegrillt und mit süß-scharfer Tamarindensauce serviert werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
ลูกชิ้นปลาปิ้ง (Luk Chin Pla Ping) sind thailändische Fischbällchen-Spieße aus dem Streetfood-Umfeld. Die Fischbällchen werden aus fein zerkleinertem Fisch mit Tapiokastärke gebunden, auf kleine Spieße gesteckt und über direkter Hitze gegrillt. So bekommen sie außen leichte Röstaromen, bleiben innen elastisch und passen zur süß-scharfen Tamarindensauce.
Außen zeigen die Fischbällchen goldbraune Grillspuren und eine leicht klebrige Sauce. Innen sind sie elastisch, saftig und fein-faserig. Die Tamarindensauce schmeckt süß, säuerlich, würzig und deutlich pikant.
Schritt für Schritt
Die eingeweichten Bambusspieße abtropfen lassen. Das Fischfilet in Würfel schneiden und zusammen mit den Eiswürfeln 20 Minuten kalt stellen.
Wichtig: Rohes Fischfilet getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsfläche sowie Messer anschließend gründlich reinigen.
Fisch, Eis, Tapiokastärke, Eiweiß, Fischsauce, Zucker, Salz und weißen Pfeffer in einen kräftigen Mixer geben. Zuerst kurz pulsieren, dann 3 bis 4 Minuten mixen, bis eine glatte, klebrige Masse entsteht. Die Masse anschließend weitere 10 Minuten kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und klebrig.
Wichtig: Die Fischmasse bis zum Formen gekühlt halten.
Wasser und Salz in einem Topf auf 80 bis 85 °C erhitzen. Es soll nicht sprudelnd kochen. Die Hände anfeuchten, aus der Fischmasse 24 Bällchen von jeweils etwa 25 g formen und vorsichtig in das heiße Wasser geben. Die Bällchen 8 bis 10 Minuten gar ziehen lassen, bis sie fest sind und im Kern mindestens 70 °C erreichen. Herausheben, abtropfen lassen und 10 Minuten ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Fischbällchen sind fest und erreichen im Kern mindestens 70 °C.
Wichtig: Die Fischbällchen erst nach dem Erreichen der angegebenen Kerntemperatur servieren.
Tamarindenpaste, Wasser, Palmzucker, Knoblauch-Sud, Knoblauch, Chilis, Fischsauce und Salz in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Sie soll süß, säuerlich und deutlich pikant schmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und bleibt noch streichfähig.
Je vier Fischbällchen auf einen eingeweichten Spieß stecken. Die Bällchen dünn mit dem Öl bestreichen. Den Grill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze auf etwa 200 bis 220 °C vorbereiten.
Wichtig: Die eingeweichten Spieße vor dem Auflegen abtropfen lassen und die Grillfläche freihalten.
Die Spieße direkt über der Hitze 6 bis 8 Minuten grillen und alle 1 bis 2 Minuten wenden. Sobald die Oberfläche goldbraune Grillspuren bekommt, die Spieße in den letzten 2 Minuten mehrfach dünn mit der Tamarindensauce bestreichen und jeweils kurz weitergrillen. Die Sauce darf karamellisieren, aber nicht schwarz werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche zeigt goldbraune Grillspuren und die Sauce haftet dünn an, ohne zu verbrennen.
Die heißen Fischbällchen-Spieße mit der übrigen Tamarindensauce servieren.
Daran erkennst du es: Die Spieße werden heiß serviert.
Gut zu wissen
Tapiokastärke bindet die Fischmasse und trägt zur elastischen Textur der fertigen Fischbällchen bei. Sie ist meist im Asia-Laden oder bei internationalen Backzutaten erhältlich.
Tamarindenpaste bringt die säuerliche Note der Sauce. Tamarindenmark kann sie ersetzen; die Sauce wird dann meist etwas fruchtiger und kann einen kleinen zusätzlichen Schuss Wasser benötigen.
Palmzucker sorgt für eine runde, leicht karamellige Süße. Brauner Zucker ist möglich, schmeckt aber geradliniger und weniger karamellig.
Der Sud von eingelegtem Knoblauch liefert Säure und Würze. Er stammt aus dem Glas mit eingelegtem Knoblauch und wird direkt in die Sauce gegeben.
Die Fischbällchen werden etwas weniger elastisch.
Kartoffelstärke in gleicher Menge verwenden und wie die Tapiokastärke in die Fischmasse geben.
Die Sauce wird meist etwas fruchtiger und kann dünnflüssiger ausfallen.
Tamarindenmark in gleicher Ausgangsmenge verwenden und bei Bedarf einen kleinen zusätzlichen Schuss Wasser ergänzen.
Die Sauce schmeckt geradliniger und weniger karamellig.
Braunen Zucker fein hacken oder abwiegen und wie den Palmzucker in der Sauce auflösen.
Die Sauce wird etwas säuerlicher und weniger würzig.
Reisessig mit der kleinen Prise Zucker verrühren und anstelle des Knoblauch-Suds in die Sauce geben.
Fischfilet und Eis vor dem Mixen kühlen und die gemixte Masse weitere 10 Minuten kalt stellen.
Die Masse erneut kurz kühlen, bevor die Bällchen geformt werden.
Das Garwasser mit dem Thermometer auf 80 bis 85 °C halten und nicht sprudelnd kochen lassen.
Die Hitze sofort reduzieren und die Bällchen vorsichtig weiter gar ziehen lassen.
Erst in den letzten 2 Minuten dünn bestreichen und die Spieße häufig wenden.
Verbrannte Oberflächen nicht weiter bestreichen und die Spieße mit der übrigen Sauce servieren.
Die Garzeit im Wasser und die Grillzeit einhalten und die Spieße regelmäßig wenden.
Die Bällchen sofort mit der Tamarindensauce servieren.
Eine mildere Version der Sauce mit weniger Schärfe, bei der die süß-säuerliche Tamarindennote stärker hervortritt.
Häufig gefragt
Bevorzugt wird Makrelenfilet. Alternativ eignet sich ein festes weißes Fischfilet, das hautlos und gut gekühlt verarbeitet wird.
Tapiokastärke ist meist im Asia-Laden oder in gut sortierten Supermärkten bei den internationalen Backzutaten erhältlich.
Reisessig mit einer kleinen Prise Zucker kann den Sud von eingelegtem Knoblauch ersetzen. Die Sauce wird dadurch etwas säuerlicher und weniger würzig.
Die Sauce wird erst in den letzten 2 Minuten des Grillens mehrfach dünn aufgetragen, damit sie karamellisieren kann, ohne schwarz zu werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …