Dunkle Sojasauce
Dunkle Sojasauce ist kräftiger und dunkler als helle Sojasauce und verleiht der Glasur eine tiefere Farbe. Sie ist meist im Asia-Regal größerer Supermärkte oder in asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Malaysisch inspirierte Rinderrippen
Fleischige Rinderrippen werden in einer Marinade aus dunkler Sojasauce, Orangensaft, Ingwer, Knoblauch und warmen Gewürzen mariniert, langsam indirekt gegrillt und anschließend mit derselben eingekochten Marinade glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Malaysian-style Sticky Beef Short Ribs verbinden kräftige Rinderrippen mit dunkler Sojasauce, Orange, Ingwer, Knoblauch und warmen Gewürzen. Die Rippen garen zunächst langsam über indirekter Hitze, bevor die direkte Grillzone für eine glänzende, klebrige Glasur sorgt. Das Rezept ist als moderne malaysisch inspirierte Variante gedacht und beansprucht kein einzelnes Originalrezept aus Malaysia.
Die fertigen Rinderrippen sind außen dunkel glänzend und leicht karamellisiert, mit einer klebrigen, würzig-süßen Glasur. Im Inneren sollen die fleischigen Stücke zart sein; Orange und Reisessig bringen Frische, während Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Fenchel für warme Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Rinderrippen trocken tupfen. Lose Fettstücke und kleine Knochensplitter entfernen, die fleischigen Stücke aber nicht weiter zerteilen.
Wichtig: Rohe Rinderrippen nach der Vorbereitung nicht mit verzehrfertigen Lebensmitteln oder sauberen Arbeitsflächen in Kontakt bringen.
Sojasauce, Orangensaft, braunen Zucker, Reisessig, Öl, Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Chiliflocken und schwarzen Pfeffer verrühren. 150 ml der Marinade in ein sauberes Gefäß geben und abgedeckt kalt stellen. Die übrige Marinade mit den Rinderrippen in einen großen, dicht schließenden Behälter geben und das Fleisch vollständig damit überziehen.
Wichtig: Für die spätere Glasur ausschließlich die separat zurückbehaltene Marinade verwenden.
Die Rinderrippen 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Die verwendete Marinade aus dem Fleischbehälter anschließend wegschütten.
Wichtig: Die Marinade aus dem Behälter mit dem rohen Fleisch nicht wiederverwenden.
Einen Grill für indirekte Hitze vorbereiten und auf 150 bis 160 °C einregeln. Bei einem Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben und eine Tropfschale unter den indirekten Bereich stellen. Beim Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten. Die Rinderrippen über der indirekten Zone auflegen und den Deckel schließen.
Die Rinderrippen zunächst 60 Minuten indirekt grillen, dann wenden. Weitere 90 bis 150 Minuten garen, bis sich ein Holzspieß leicht zwischen die Knochen schieben lässt. Die genaue Dauer hängt von der Größe und Fleischauflage der Stücke ab. Die Temperatur während der gesamten indirekten Phase möglichst zwischen 150 und 160 °C halten.
Daran erkennst du es: Ein Holzspieß lässt sich leicht zwischen die Knochen schieben.
Während der letzten 20 Minuten die zurückbehaltene Marinade in einen kleinen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 8 bis 12 Minuten einkochen lassen, bis sie deutlich dickflüssiger ist. Dabei regelmäßig rühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist deutlich dickflüssiger und haftet am Löffel.
Wichtig: Nur die separat zurückbehaltene Marinade verwenden, nicht die Marinade aus dem Behälter mit dem rohen Fleisch.
Die Rinderrippen in die direkte Grillzone über mittlere bis mittelhohe Hitze legen, etwa 200 bis 220 °C. Mit der eingekochten Glasur bestreichen und 2 bis 3 Minuten grillen. Wenden, erneut bestreichen und weitere 2 bis 3 Minuten grillen. Dies noch ein- bis zweimal wiederholen, bis die Glasur glänzt und leicht karamellisiert ist. Wegen des Zuckers aufmerksam bleiben, damit die Oberfläche nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Glasur glänzt, haftet an den Rippen und ist leicht karamellisiert, ohne verbrannt zu sein.
Die glasierten Rinderrippen vom Grill nehmen und 10 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend heiß servieren.
Gut zu wissen
Dunkle Sojasauce ist kräftiger und dunkler als helle Sojasauce und verleiht der Glasur eine tiefere Farbe. Sie ist meist im Asia-Regal größerer Supermärkte oder in asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Reisessig steht gewöhnlich bei den asiatischen Essigen. Weißer Balsamico kann ihn ersetzen, schmeckt jedoch etwas runder und süßer.
Die Glasur wird heller und meist etwas salziger.
Dunkle Sojasauce im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen. Die Glasur vor dem vollständigen Einkochen probieren und bei Bedarf etwas vorsichtiger reduzieren.
Die Säure wirkt etwas runder und süßer.
Reisessig im gleichen Volumen durch weißen Balsamico ersetzen.
Die Glasur nur in kurzen Abschnitten von 2 bis 3 Minuten pro Seite auftragen und die Rippen während der gesamten direkten Phase beobachten.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Rippen mit einer dünnen zusätzlichen Schicht der eingekochten Glasur nochmals kurz über indirekter Hitze erwärmen.
Die Temperatur möglichst zwischen 150 und 160 °C halten und den Holzspießtest als Garzeichen verwenden.
Die Rippen weiter über indirekter Hitze garen, bis sich der Holzspieß leicht zwischen die Knochen schieben lässt.
Vor dem Marinieren 150 ml in ein sauberes Gefäß geben und ausschließlich diese Portion später einkochen.
Die Rinderrippen können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die für die Glasur vorgesehene Marinade separat kalt stellen.
Häufig gefragt
Ja. Verwende die gleiche Menge helle Sojasauce. Die Glasur wird dann heller und meist etwas salziger.
Die angegebene Marinierzeit beträgt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Etwa 30 Minuten vor dem Grillen die Rippen herausnehmen.
Ein Holzspieß soll sich leicht zwischen die Knochen schieben lassen. Die genaue Dauer hängt von Größe und Fleischauflage der Stücke ab.
Weißer Balsamico kann Reisessig ersetzen. Er schmeckt etwas runder und süßer.
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