Frische Kräuter
Koriander und Petersilie grob hacken, damit die Paste aromatisch und leicht rustikal bleibt.
Marokkanische Grillküche
Marokkanische Hähnchenflügel mit einer kräuterfrischen Chermoula-Marinade, indirekt gegart und anschließend direkt knusprig gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Hähnchenflügel verbinden kräftige Röstaromen mit einer frischen, kräuterbetonten Würzung. KorianderFrische Blätter und zarte Stängel der Korianderpflanze als Küchenkraut., Petersilie, Knoblauch, ZitroneDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und Kreuzkümmel bilden eine grobe Chermoula-Paste. Die Flügel werden zunächst indirekt gegart und anschließend über direkter Hitze knusprig gebräunt.
Außen kräftig gebräunt und knusprig, innen saftig und zart. Die Kräuter wirken frisch und grün, während Zitrone, Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprika für eine würzige, leicht rauchige Grillnote sorgen.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenflügel mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Falls noch Flügelspitzen vorhanden sind, diese am ersten Gelenk abtrennen; sie werden in diesem Rezept nicht benötigt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist trocken und die Flügelspitzen sind entfernt.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Geflügel Hände, Brett und Messer gründlich reinigen.
Koriandergrün, Petersilie, Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Koriander, Pfeffer, Salz, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel zu einer groben Kräuterpaste verrühren. 4 EL davon in eine saubere Schale geben und abgedeckt kalt stellen. Dieser Teil kommt später zum Bestreichen und hatte keinen Kontakt mit rohem Geflügel.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob vermischt und gleichmäßig feucht.
Wichtig: Die zum Bestreichen zurückbehaltene Paste muss in einer sauberen Schale bleiben.
Die Hähnchenflügel mit der übrigen Paste gründlich vermengen. Abgedeckt 2 bis 8 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind rundum mit Paste bedeckt.
Wichtig: Die Flügel ausschließlich im Kühlschrank marinieren.
Den Grill für eine Zweizonenhitze vorbereiten: Die indirekte Zone auf etwa 180 bis 200 °C bringen, die direkte Zone auf etwa 220 bis 240 °C. Den Rost reinigen und dünn mit dem neutralen Öl einreiben. Bei einem Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben; bei einem Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten.
Daran erkennst du es: Es sind eine deutlich getrennte direkte und eine indirekte Grillzone vorhanden.
Wichtig: Beim Reinigen und Ölen des heißen Grills auf Flammen und Verbrennungsgefahr achten.
Die Flügel mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen und den Deckel schließen. 20 bis 30 Minuten garen, nach etwa 15 Minuten wenden. Die Flügel sollen dabei bereits weitgehend durchgegart sein, aber noch nicht stark gebräunt.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind weitgehend durchgegart, aber noch nicht stark gebräunt.
Wichtig: Rohe Flügel nicht mit derselben Zange auf die Servierplatte legen.
Die Flügel in die direkte Zone legen und mit der zurückbehaltenen Kräuterpaste bestreichen. Je nach Größe 2 bis 4 Minuten pro Seite grillen, bis die Haut kräftig gebräunt und knusprig ist. Bei aufflammendem Fett die Flügel sofort zurück in die indirekte Zone legen. An der dicksten Stelle, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 74 °C Kerntemperatur prüfen. Falls nötig, die Flügel dort noch einige Minuten weitergaren.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt und knusprig; die dickste Stelle erreicht mindestens 74 °C.
Wichtig: Geflügel erst vom Grill nehmen, wenn an der dicksten Stelle mindestens 74 °C gemessen wurden.
Die fertigen Flügel 5 Minuten ruhen lassen und mit den Zitronenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Die Flügel sind heiß, saftig und lassen sich mit Zitronenspalten servieren.
Gut zu wissen
Koriander und Petersilie grob hacken, damit die Paste aromatisch und leicht rustikal bleibt.
Nur die gelbe äußere Schale abreiben; die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.
Geteilte Flügel garen gleichmäßiger und lassen sich auf dem Grill leichter wenden.
Die Würzung wird kühler und deutlich minziger, bleibt aber kräuterfrisch.
Die Petersilie im gleichen Gewicht durch grob gehackte frische Minze ersetzen.
Die Marinade wird salziger und komplexer; die frische Säure nimmt ab.
Zitronenabrieb und Zitronensaft nicht vollständig ersetzen, sondern höchstens einen Teil des Abriebs durch fein gehackte Salzzitrone austauschen und die Salzmenge entsprechend vorsichtig anpassen.
Die Flügel gründlich trocken tupfen und mit Abstand auf dem Rost verteilen.
Die Flügel kurz länger über direkter Hitze grillen. Bei aufflammendem Fett sofort in die indirekte Zone wechseln.
Die Flügel zunächst indirekt vorgaren und die zurückbehaltene Paste erst in der abschließenden direkten Grillphase auftragen.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Flügel in der indirekten Zone fertig garen.
Vor dem Marinieren 4 EL Paste in eine saubere Schale geben und ausschließlich diesen Teil zum Bestreichen verwenden.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle mit einem Kurzzeitthermometer prüfen und den Knochen dabei nicht berühren.
Die Flügel in der indirekten Zone weitergaren und die Kerntemperatur anschließend erneut messen.
Die Kräuterbasis bleibt erhalten und bekommt zusätzliche Schärfe.
Die Chermoula-Marinade kann auch für ausgelöste Hähnchenoberschenkel verwendet werden; Garzeit und Temperaturprüfung müssen angepasst werden.
Ein höherer Kräuteranteil macht die Paste grüner und frischer.
Die Flügel bis zu 8 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Die zum Bestreichen zurückbehaltene Paste ebenfalls abgedeckt kalt lagern.
Gegarte Flügel zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Reste nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Einfrieren ist möglich, kann aber die Knusprigkeit der Haut und die Textur der Kräuterpaste beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Die Flügel sollten mindestens 2 und höchstens 8 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren.
Die indirekte Zone gart das Fleisch gleichmäßig. Die direkte Zone sorgt anschließend für gebräunte, knusprige Haut.
Die Haut sollte kräftig gebräunt und knusprig sein. Zusätzlich die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen; sie soll mindestens 74 °C erreichen.
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