Pebre mit Tomate

Chilenischer Grill-Dip

Frischer chilenischer Pebre mit reifen Tomaten, weißer Zwiebel, Koriander, grünem Ají, Zitrone und Olivenöl. Der rohe Dip wird fein gehackt, kurz gekühlt und zu Asado, Choripán oder gegrilltem Fleisch serviert.

Zum Rezept
Chilenischer Pebre mit Tomate und Ají
Vorbereitung 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Menge ca. 450 g Dip
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Obst
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die reifen Tomaten bringen Saftigkeit und eine frische, stückige Grundlage.
  • Zwiebel, Koriander und grüner Ají geben dem Pebre Schärfe, Kräuteraroma und Biss.
  • Zitronensaft und Olivenöl verbinden die Zutaten zu einem klaren, ausgewogenen Geschmack.
  • Die kurze Ziehzeit lässt die Aromen zusammenfinden, ohne die knackige Struktur zu verlieren.

Pebre ist eine chilenische, frisch gehackte Salsa mit Tomate, Zwiebel, Koriander und Ají. Diese Variante bleibt roh und setzt auf knackige Gemüsewürfel, frische Kräuter, Zitronensäure und Olivenöl. Nach einer kurzen Ziehzeit im Kühlschrank ist der Dip bereit für den Tisch und passt besonders gut zu Asado, Choripán und anderem gegrilltem Fleisch.

Roh, knackig und saftig mit frischer Koriandernote, lebendiger Zitronensäure und einer je nach Ají variierenden Schärfe. Das Olivenöl rundet den Dip ab, ohne die Tomatenwürfel zu beschweren.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Tomaten vorbereiten

    Tomaten waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 5 mm große Würfel schneiden.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Würfel sind gleichmäßig klein und behalten ihre Form.

    • Das Entfernen der Kerne hält den Pebre stückig und verhindert, dass er zu wässrig wird.
  2. Zwiebel und Koriander schneiden

    Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Die dicken Korianderstiele entfernen und die Blätter fein hacken.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Zwiebel und Koriander sind fein geschnitten, aber nicht zerdrückt.

  3. Ají und Gemüse vermengen

    Den grünen Ají längs halbieren. Je nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und den Ají sehr fein hacken. Tomaten, Zwiebel, Koriander und Ají in der Rührschüssel vermengen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die Tomatenwürfel bleiben intakt.

    • Für einen milderen Pebre die Ají-Kerne entfernen; für mehr Schärfe können sie teilweise bleiben.
  4. Pebre anmachen

    Zitronensaft, Olivenöl, Salz und schwarzen Pfeffer dazugeben. Alles gründlich, aber vorsichtig mischen, damit die Tomatenwürfel ihre Form behalten.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Zitronensaft und Olivenöl sind gleichmäßig verteilt, ohne dass die Tomaten zerfallen.

    • Nicht kräftig rühren oder zerdrücken; Pebre lebt von seiner frischen, stückigen Struktur.
  5. Kühlen und ziehen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Pebre 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Danach nochmals vorsichtig umrühren und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz oder Zitronensaft abschmecken.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Dip ist gut durchgezogen, bleibt aber frisch und stückig.

    • Die Ziehzeit verbindet die Aromen und hält den Pebre zugleich roh und knackig.
  6. Servieren

    Den Pebre in eine Servierschale geben und zu Asado, Choripán oder anderem gegrilltem Fleisch reichen. Er ist als Tischdip gedacht und wird nicht als Marinade verwendet.

    1 Minute
    • Den Dip erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Roh und knackig servieren: Pebre wird nicht gegart. Gleichmäßig kleine Würfel und vorsichtiges Mischen erhalten die frische, stückige Struktur.
  • Kurze Ziehzeit einplanen: Die 30 Minuten im Kühlschrank sind Teil des Rezepts: Sie verbinden Säure, Öl, Kräuter und Schärfe, ohne den Dip weich zu kochen.
  • Als Tischdip verwenden: Der Pebre wird zu Asado, Choripán oder gegrilltem Fleisch serviert und nicht als Marinade eingesetzt.

Zutatenwissen

Grünen Ají ersetzen

Frischen grünen Ají findest du am ehesten in lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Gemüseabteilungen. Jalapeño ist eine sinnvolle Alternative, verändert aber Aroma und Schärfe.

Schärfe steuern

Die Kerne können je nach gewünschter Schärfe entfernt werden. Für eine mildere Variante den Ají vollständig entkernen.

Tomaten entkernen

Das Entfernen der Kerne hält die Würfel klarer und verhindert, dass der rohe Dip unnötig wässrig wird.

Sinnvolle Alternativen

Jalapeño

Das Aroma verändert sich; die Schärfe kann je nach Frucht milder oder kräftiger ausfallen.

Den grünen Ají durch Jalapeño ersetzen. Die Jalapeño längs halbieren, nach gewünschter Schärfe entkernen und sehr fein hacken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Pebre ist sehr flüssig und verliert seine stückige Struktur.

Tomaten vierteln, Kerne entfernen und anschließend nur vorsichtig mischen.

Etwas überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Dip vor dem Servieren nochmals vorsichtig umrühren.

Der Pebre ist schärfer als gewünscht.

Ají nach gewünschter Schärfe entkernen und zunächst fein dosiert einarbeiten.

Mit zusätzlicher Tomate, Zwiebel und etwas Zitronensaft aus der vorhandenen Zutatenbasis ausbalancieren.

Der Dip schmeckt uneinheitlich und die Zwiebel steht zu stark im Vordergrund.

Den abgedeckten Dip 30 Minuten kühlen und danach vorsichtig umrühren.

Den Pebre noch einige Minuten gekühlt ruhen lassen und anschließend erneut abschmecken.

Servieren und kombinieren

  • Zu Asado: Pebre als frischen Tischdip zu Asado reichen. Die säuerliche, rohe Salsa ergänzt kräftig gegrilltes Fleisch.
  • Zu Choripán: Den Pebre direkt zu Choripán servieren. Die Tomaten-Zwiebel-Mischung bringt Frische und Schärfe zum gegrillten Würstchen im Brot.
  • Zu gegrilltem Fleisch: Als Tischdip zu anderem gegrilltem Fleisch anbieten. Pebre wird dabei separat gereicht und nicht als Marinade verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich grünen Ají ersetzen?

Ja. Jalapeño ist eine sinnvolle Alternative. Aroma und Schärfe können dadurch milder oder kräftiger ausfallen.

Soll ich die Ají-Kerne entfernen?

Das hängt von der gewünschten Schärfe ab. Für einen milderen Pebre die Schote vollständig entkernen; für mehr Schärfe können einige Kerne bleiben.

Warum muss Pebre 30 Minuten ziehen?

Die Kühlzeit verbindet Zitronensaft, Olivenöl, Kräuter, Zwiebel und Ají. Der Dip bleibt dabei roh und knackig.

Wozu wird Pebre serviert?

Pebre wird zu Asado, Choripán und anderem gegrilltem Fleisch als Tischdip serviert. Er ist nicht als Marinade gedacht.

Aus unserer Küche

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