Grünen Ají ersetzen
Frischen grünen Ají findest du am ehesten in lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Gemüseabteilungen. Jalapeño ist eine sinnvolle Alternative, verändert aber Aroma und Schärfe.
Chilenischer Grill-Dip
Frischer chilenischer Pebre mit reifen Tomaten, weißer Zwiebel, Koriander, grünem Ají, Zitrone und Olivenöl. Der rohe Dip wird fein gehackt, kurz gekühlt und zu Asado, Choripán oder gegrilltem Fleisch serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pebre ist eine chilenische, frisch gehackte Salsa mit Tomate, Zwiebel, Koriander und Ají. Diese Variante bleibt roh und setzt auf knackige Gemüsewürfel, frische Kräuter, Zitronensäure und Olivenöl. Nach einer kurzen Ziehzeit im Kühlschrank ist der Dip bereit für den Tisch und passt besonders gut zu Asado, Choripán und anderem gegrilltem Fleisch.
Roh, knackig und saftig mit frischer Koriandernote, lebendiger Zitronensäure und einer je nach Ají variierenden Schärfe. Das Olivenöl rundet den Dip ab, ohne die Tomatenwürfel zu beschweren.
Schritt für Schritt
Tomaten waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 5 mm große Würfel schneiden.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind gleichmäßig klein und behalten ihre Form.
Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Die dicken Korianderstiele entfernen und die Blätter fein hacken.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Koriander sind fein geschnitten, aber nicht zerdrückt.
Den grünen Ají längs halbieren. Je nach gewünschter Schärfe die Kerne entfernen und den Ají sehr fein hacken. Tomaten, Zwiebel, Koriander und Ají in der Rührschüssel vermengen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die Tomatenwürfel bleiben intakt.
Zitronensaft, Olivenöl, Salz und schwarzen Pfeffer dazugeben. Alles gründlich, aber vorsichtig mischen, damit die Tomatenwürfel ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Zitronensaft und Olivenöl sind gleichmäßig verteilt, ohne dass die Tomaten zerfallen.
Die Schüssel abdecken und den Pebre 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Danach nochmals vorsichtig umrühren und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz oder Zitronensaft abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Dip ist gut durchgezogen, bleibt aber frisch und stückig.
Den Pebre in eine Servierschale geben und zu Asado, Choripán oder anderem gegrilltem Fleisch reichen. Er ist als Tischdip gedacht und wird nicht als Marinade verwendet.
Gut zu wissen
Frischen grünen Ají findest du am ehesten in lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Gemüseabteilungen. Jalapeño ist eine sinnvolle Alternative, verändert aber Aroma und Schärfe.
Die Kerne können je nach gewünschter Schärfe entfernt werden. Für eine mildere Variante den Ají vollständig entkernen.
Das Entfernen der Kerne hält die Würfel klarer und verhindert, dass der rohe Dip unnötig wässrig wird.
Das Aroma verändert sich; die Schärfe kann je nach Frucht milder oder kräftiger ausfallen.
Den grünen Ají durch Jalapeño ersetzen. Die Jalapeño längs halbieren, nach gewünschter Schärfe entkernen und sehr fein hacken.
Tomaten vierteln, Kerne entfernen und anschließend nur vorsichtig mischen.
Etwas überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Dip vor dem Servieren nochmals vorsichtig umrühren.
Ají nach gewünschter Schärfe entkernen und zunächst fein dosiert einarbeiten.
Mit zusätzlicher Tomate, Zwiebel und etwas Zitronensaft aus der vorhandenen Zutatenbasis ausbalancieren.
Den abgedeckten Dip 30 Minuten kühlen und danach vorsichtig umrühren.
Den Pebre noch einige Minuten gekühlt ruhen lassen und anschließend erneut abschmecken.
Häufig gefragt
Ja. Jalapeño ist eine sinnvolle Alternative. Aroma und Schärfe können dadurch milder oder kräftiger ausfallen.
Das hängt von der gewünschten Schärfe ab. Für einen milderen Pebre die Schote vollständig entkernen; für mehr Schärfe können einige Kerne bleiben.
Die Kühlzeit verbindet Zitronensaft, Olivenöl, Kräuter, Zwiebel und Ají. Der Dip bleibt dabei roh und knackig.
Pebre wird zu Asado, Choripán und anderem gegrilltem Fleisch als Tischdip serviert. Er ist nicht als Marinade gedacht.
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