Ají panca
Ají-panca-Paste bringt eine milde Schärfe sowie fruchtige, leicht rauchige Würze in die Marinade. Sie ist meist in lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Asia-Läden oder im Onlinehandel erhältlich.
Peruanischer Grillzylinder
Ein ganzes Hähnchen wird mit Ají panca, Sillao, Knoblauch und Gewürzen mariniert und im geschlossenen Metallzylinder über Holzkohle langsam goldbraun und saftig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pollo al cilindro bringt peruanische Würze und kräftige Holzkohlehitze zusammen. Das marinierte Hähnchen hängt sicher im vertikalen Grillzylinder, während die umströmende Hitze die Haut tief goldbraun bräunt und das Fleisch saftig gart. Limettenspalten setzen zum Schluss einen frischen Kontrast.
Die Haut wird tief goldbraun und knusprig, mit rauchigen und leicht fruchtigen Ají-panca-Noten. Das Fleisch bleibt saftig und würzig, während Limette und Essig für eine lebendige Säure sorgen.
Schritt für Schritt
Entferne die Innereien, falls noch vorhanden, und tupfe das Hähnchen innen und außen gründlich trocken. Schneide überschüssige Haut- oder Fettlappen ab, ohne die Haut an Brust und Keulen zu entfernen.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Verrühre Sillao, Bier, Rotweinessig, Öl, Ají-panca-Paste, Knoblauch, Senf, Kreuzkümmel, Oregano, Salz, Pfeffer und den Saft der Limette zu einer glatten Marinade.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist gleichmäßig vermischt und ohne größere Pastenklumpen.
Reibe das Hähnchen innen und außen vollständig mit der Marinade ein. Lege es abgedeckt in eine Schale und stelle es 8–24 Stunden in den Kühlschrank. Wende es nach der Hälfte der Zeit einmal.
Daran erkennst du es: Die Marinade haftet rundum am Hähnchen; nach der Hälfte der Zeit ist es einmal gewendet.
Wichtig: Das marinierte Hähnchen bis zum Grillen gekühlt halten.
Nimm das Hähnchen 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Zünde die Holzkohle im Grillzylinder an und warte, bis eine gleichmäßige Glut entstanden ist. Heize den geschlossenen Zylinder auf 180–200 °C vor. Stelle eine hitzefeste Auffangschale unter die Hängeposition.
Daran erkennst du es: Die Glut ist gleichmäßig und das Thermometer zeigt stabil den Zielbereich an.
Wichtig: Beim Öffnen und Vorheizen auf Funken, heiße Metallteile und ausreichende Belüftung achten.
Befestige das Hähnchen mit den Haken sicher am stabilen Knochenbereich der Keulen. Achte darauf, dass es weder die Zylinderwand noch die Auffangschale berührt. Schließe den Zylinder und reguliere die Luftzufuhr so, dass die Temperatur möglichst konstant bleibt.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen hängt frei und berührt weder Wand noch Auffangschale.
Wichtig: Haken und Zylinder sind heiß; hitzefeste Handschuhe verwenden und die Aufhängung vor dem Schließen prüfen.
Gare das Hähnchen 90–120 Minuten in der umströmenden Hitze des geschlossenen Zylinders. Öffne den Deckel nur kurz zur Kontrolle. Beginne nach 75 Minuten mit der Temperaturprüfung und passe die Garzeit an die Größe des Hähnchens und die tatsächliche Zylindertemperatur an.
Daran erkennst du es: Die Haut färbt sich tief goldbraun und das Hähnchen gart gleichmäßig.
Wichtig: Den Deckel nur kurz öffnen, damit die Temperatur stabil bleibt und keine Stichflamme durch zusätzlich eindringende Luft entsteht.
Das Hähnchen ist fertig, wenn die dickste Stelle der Brust und der innere Bereich der Keule mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen. Die Haut soll tief goldbraun und knusprig sein. Falls die Temperatur noch nicht erreicht ist, schließe den Zylinder wieder und gare in 10-Minuten-Schritten weiter.
Daran erkennst du es: Brust und Keule erreichen mindestens 74 °C; die Haut ist tief goldbraun und knusprig.
Wichtig: Das Hähnchen erst aus dem Zylinder nehmen, wenn die Kerntemperatur an beiden Prüfstellen erreicht ist.
Hänge das Hähnchen vorsichtig aus, lege es auf ein Brett und lasse es 10 Minuten ruhen. Tranchiere es anschließend und serviere es mit den Limettenspalten.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich das Hähnchen sauber tranchieren und der Fleischsaft verteilt sich besser.
Wichtig: Zum Ausheben hitzefeste Handschuhe verwenden; Haken, Zylinder und Auffangschale bleiben heiß.
Gut zu wissen
Ají-panca-Paste bringt eine milde Schärfe sowie fruchtige, leicht rauchige Würze in die Marinade. Sie ist meist in lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Asia-Läden oder im Onlinehandel erhältlich.
Peruanisches Sillao ist eine würzige Sojasauce. Helle Sojasauce funktioniert als Ersatz, schmeckt aber meist salziger und weniger rund.
Die Marinade wird weniger fruchtig und etwas schärfer.
Ají-panca-Paste durch die angegebene Paprikapulver-Cayenne-Mischung ersetzen und wie im Rezept in die Marinade rühren.
Die Marinade schmeckt meist etwas salziger und weniger rund.
Sillao im gleichen Volumen durch helle Sojasauce ersetzen. Das Salz nicht eigenmächtig erhöhen.
Die Luftzufuhr schrittweise regulieren und die Zylindertemperatur regelmäßig kontrollieren.
Verbrannte Hautstellen gegebenenfalls entfernen, den Zylinder auf den Zielbereich zurückregeln und bis zur erforderlichen Kerntemperatur weitergaren.
Vor dem Schließen prüfen, ob das Hähnchen frei hängt und sich nicht an Wand oder Schale abstützt.
Den Zylinder vorsichtig öffnen, die Aufhängung mit Hitzeschutz korrigieren und weitergaren.
Ab 75 Minuten an Brust und Keule mit dem Thermometer prüfen.
In 10-Minuten-Schritten weitergaren und die Temperatur an beiden Stellen erneut messen.
Das Hähnchen kann 8–24 Stunden vor dem Garen mariniert werden. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Häufig gefragt
Verwende 25 g mildes Paprikapulver und 1 g Cayennepfeffer. Die Marinade wird dadurch weniger fruchtig und etwas schärfer.
Sillao ist eine würzige peruanische Sojasauce. Helle Sojasauce ist ein geeigneter Ersatz, schmeckt aber meist salziger und weniger rund.
Das Hähnchen sollte mindestens 8 Stunden und höchstens 24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Prüfe die dickste Stelle der Brust und den inneren Bereich der Keule. Beide Stellen müssen mindestens 74 °C erreichen; zusätzlich soll die Haut tief goldbraun und knusprig sein.
Der geschlossene Grillzylinder sollte möglichst konstant im Bereich von 180–200 °C gehalten werden.
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