Florina-Paprika
Florina-Paprika sind längliche, süße rote Paprika aus Nordgriechenland. Sie sind gelegentlich in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten oder in griechischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Grill-Meze aus Nordgriechenland
Ganze Florina-Paprika werden direkt gegrillt, gehäutet, entkernt und lauwarm mit Olivenöl, Rotweinessig, Knoblauch und Salz mariniert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Psites Piperies Florinis sind ganze, gegrillte Florina-Paprika mit weicher Schale und süßem, rauchigem Fruchtfleisch. Die länglichen roten Paprika stammen aus dem Raum Florina in Westmakedonien und werden in Griechenland gern als einfache Meze serviert. Auf dem Grill bekommen sie ihre typische dunkle Haut, bevor sie gehäutet, entkernt und mit Olivenöl, Knoblauch und Rotweinessig mariniert werden.
Die Paprika sind weich und saftig, mit süßem Fruchtfleisch, dunklen Röstaromen und einer frischen, leicht säuerlichen Marinade. Knoblauch und Olivenöl runden den rauchigen Geschmack ab.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte, starke Hitze auf etwa 230–250 °C vorbereiten. Bei einem Holzkohlegrill die Paprika erst auflegen, wenn die Glut heiß ist und keine offenen Flammen mehr hochschlagen. Die Paprika waschen und gründlich trocknen.
Wichtig: Die Paprika erst bei stabiler Hitze und ohne hochschlagende offene Flammen auflegen.
Die Paprika unzerteilt auf den Grill legen. 12–18 Minuten grillen und alle 2–3 Minuten mit der Grillzange wenden, bis die Haut rundum Blasen wirft und deutlich dunkel bis schwarz gefleckt ist. Das Fruchtfleisch soll weich werden, die Paprika aber noch zusammenhalten.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum blasig und dunkel bis schwarz gefleckt; das Fruchtfleisch ist weich, die Paprika bleibt jedoch zusammen.
Wichtig: Beim Wenden auf heiße Gitterstäbe und austretenden heißen Saft achten.
Die heißen Paprika in eine Schüssel geben und abdecken. 10 Minuten ruhen lassen. Der entstehende Dampf löst die Haut und macht das Schälen leichter.
Daran erkennst du es: Die Paprika sind weich geworden und die Haut lässt sich leichter lösen.
Wichtig: Die Paprika sind sehr heiß; beim späteren Öffnen vorsichtig mit dem Dampf umgehen.
Jede Paprika vorsichtig häuten. Stiel, Kerne und die hellen Innenrippen entfernen. Dabei möglichst viel austretenden Saft auffangen. Die Paprika längs in breite Streifen schneiden und in eine flache Schale legen.
Daran erkennst du es: Die Paprikastreifen sind von Haut, Stielen, Kernen und hellen Innenrippen befreit.
Wichtig: Die Paprika vor dem Häuten kurz abkühlen lassen, bis sie sich sicher anfassen lässt.
Olivenöl, Rotweinessig, Knoblauch und Salz in einer kleinen Schale verrühren. Die Marinade über die noch lauwarmen Paprikastreifen geben und vorsichtig mischen, damit sie nicht zerfallen. Vor dem Servieren 5 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Paprikastreifen sind gleichmäßig mit der Marinade überzogen und bleiben weitgehend intakt.
Gut zu wissen
Florina-Paprika sind längliche, süße rote Paprika aus Nordgriechenland. Sie sind gelegentlich in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten oder in griechischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Die Paprika sind meist etwas dünner und weniger süß als Florina-Paprika, lassen sich aber ebenso grillen und marinieren.
Die roten Spitzpaprika in gleicher Stückzahl verwenden und nach denselben Schritten grillen, häuten, entkernen und marinieren.
Die Paprika direkt über starker Hitze grillen und regelmäßig wenden, bis die Haut rundum Blasen wirft und deutlich dunkel gefleckt ist.
Die Paprika erneut kurz auf den heißen Grill legen, bis weitere dunkle Blasen entstehen, und anschließend wieder abdecken.
Die Paprika längs in breite Streifen schneiden und die Marinade vorsichtig unterheben.
Zerfallene Stücke trotzdem lauwarm als rustikale Meze servieren.
Häufig gefragt
Ja. Rote Spitzpaprika eignen sich als Ersatz. Sie sind meist etwas dünner und weniger süß, können aber ebenso gegrillt, gehäutet und mariniert werden.
Die Haut soll rundum Blasen werfen und deutlich dunkel bis schwarz gefleckt sein. Diese kräftige Röstung sorgt für die typische rauchige Note; das Fruchtfleisch darunter soll weich bleiben.
Unter der Abdeckung entsteht Dampf. Er löst die geröstete Haut und erleichtert das spätere Häuten.
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