Ganze Sardinen verwenden
Küchenfertig ausgenommene Sardinen mit Haut und Kopf halten beim direkten Grillen besser zusammen und bleiben saftiger.
Ganze Sardinen, direkt gegrillt
Ganze, ausgenommene Sardinen werden mit grobem Meersalz gewürzt, direkt über kräftiger Holzkohle gegrillt und heiß auf dicken Scheiben Bauernbrot serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sardinhas assadas leben von wenigen Zutaten und kräftiger Glut. Die Sardinen ruhen kurz mit grobem Meersalz, bevor sie direkt über dem Holzkohlegrill gegart werden. Dabei wird die Haut gebräunt, das Fleisch bleibt saftig und die austretenden Säfte ziehen in das Bauernbrot darunter.
Die Haut ist gebräunt und leicht knusprig, das Fleisch saftig, vollständig opak und aromatisch kräftig. Das grobe Salz bringt eine klare Meerwürze, während das Brot die warmen, herzhaften Fischsäfte aufnimmt.
Schritt für Schritt
Tupfe die Sardinen rundum gründlich trocken. Prüfe, ob sie sauber ausgenommen sind, und entferne gegebenenfalls verbliebene Innereien. Die Haut bleibt am Fisch.
Wichtig: Rohe Sardinen nach dem Vorbereiten abgedeckt und gekühlt halten.
Würze die Sardinen innen und außen mit dem groben Meersalz. Lege sie abgedeckt auf einen Teller und lasse sie 20 Minuten im Kühlschrank ruhen.
Zünde den Holzkohlegrill an und warte, bis eine gleichmäßige, kräftige Glut ohne hohe Flammen entstanden ist. Reinige den Grillrost und erhitze ihn gründlich. Die Sardinen werden direkt über der Glut gegrillt; Öl ist nicht nötig.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Glut und dem Grillrost vorsichtig arbeiten.
Lege die Sardinen nebeneinander auf den heißen Rost oder in einen Fisch-Grillkorb. Grille sie auf der ersten Seite 4 bis 5 Minuten, ohne sie zu verschieben. Wende sie erst, wenn sich die Haut leicht vom Rost löst.
Daran erkennst du es: Die Haut löst sich leicht vom Rost.
Wichtig: Bei aufflammendem Fischfett den Abstand zur direkten Glut kurz vergrößern.
Grille die zweite Seite ebenfalls 4 bis 5 Minuten. Entstehen durch austretendes Fischfett Flammen, ziehe die Sardinen kurz an den Rand der Glut und grille sie anschließend wieder über direkter Hitze. Drücke den Fisch nicht auf den Rost.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und der Fisch lässt sich wenden, ohne zu zerfallen.
Wichtig: Flammen nicht mit Wasser auf den heißen Grill schlagen; Sardinen stattdessen kurz aus der direkten Flammenzone ziehen.
Die Sardinen sind verzehrfertig, wenn die Haut gebräunt ist, das Fleisch vollständig opak wirkt und sich leicht vom Rückgrat löst. Mit einem Thermometer kannst du im dicksten Fleischteil, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 63 °C prüfen.
Daran erkennst du es: Gebräunte Haut, vollständig opakes Fleisch und leichtes Ablösen vom Rückgrat.
Wichtig: Den Fisch nicht roh oder glasig servieren.
Nimm die Sardinen sofort vom Grill und lege sie auf die dicken Brotscheiben. Serviere sie heiß, damit das Brot die austretenden Säfte aufnehmen kann.
Gut zu wissen
Küchenfertig ausgenommene Sardinen mit Haut und Kopf halten beim direkten Grillen besser zusammen und bleiben saftiger.
Grobes Salz verteilt sich beim kurzen Ruhen gleichmäßig und passt zur klaren, traditionellen Würzung des Fisches.
Dicke, stabile Scheiben saugen die austretenden Fischsäfte auf, ohne sofort durchzuweichen.
Das Brot wird etwas säuerlicher und kann die Fischsäfte ebenso gut aufnehmen.
In ähnlich dicke Scheiben schneiden und erst beim Servieren unter die Sardinen legen.
Der Geschmack bleibt klar salzig; bei feinerem Salz kann die Würzwirkung konzentrierter ausfallen.
Möglichst grobkörnig verwenden und die Sardinen gleichmäßig innen und außen würzen.
Den Fisch auf der ersten Seite ungestört grillen und erst wenden, wenn sich die Haut leicht vom Rost löst.
Festgeklebte Stellen vorsichtig mit einem breiten Grillwender lösen und die Sardinen im Korb fertig grillen.
Bei Flammen die Sardinen kurz an den Rand der Glut ziehen und erst danach wieder über direkter Hitze grillen.
Verbrannte Hautstellen entfernen und den Fisch an einer weniger heißen Stelle fertig garen.
Sardinen nur vorsichtig wenden und nicht auf den Rost pressen.
Zerfallene Stücke heiß auf dem Brot servieren; die Textur bleibt möglicherweise etwas trockener.
Den Rost gründlich reinigen und vor dem Auflegen der Sardinen vollständig erhitzen.
Den Fisch vorsichtig lösen und in einem Fisch-Grillkorb fertig grillen.
Die Sardinen werden im Fisch-Grillkorb gewendet. Das erleichtert das Handling, wenn die Haut sehr empfindlich ist.
Das Bauernbrot wird neben den Sardinen serviert, statt die Sardinen daraufzulegen.
Einfrieren kann die zarte Textur der gegrillten Sardinen beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Die Haut ist gebräunt, das Fleisch wirkt vollständig opak und löst sich leicht vom Rückgrat. Optional kannst du im dicksten Fleischteil mindestens 63 °C prüfen.
Nein. Die Sardinen können direkt auf einem gut erhitzten, sauberen Rost gegrillt werden. Ein Fisch-Grillkorb erleichtert jedoch das Wenden.
Die Sardinen geben beim Grillen selbst Fett ab. Zusätzliches Öl ist deshalb nicht nötig und kann die Flammenbildung verstärken.
Das Brot nimmt die austretenden Fischsäfte auf und wird dadurch zu einer einfachen, passenden Beilage.
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