Festkochende Kartoffeln verwenden
Festkochende Kartoffeln behalten nach dem Vorkochen und Raspeln genügend Struktur für lange Kartoffelstäbchen und einen stabilen Fladen.
Schweizer Kartoffelfladen
Knusprige Rösti aus knapp vorgekochten, gekühlten KartoffelnFestkochende Kartoffeln behalten beim warmen Mischen mit der Brühe ihre Form und eignen sich deshalb besonders für den Kartoffelsalat., die auf der heißen Gussplatte über direkter Grillhitze goldbraun gebraten werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rösti ist ein Schweizer Kartoffelfladen aus der Deutschschweiz. Für diese eigenständige Grillvariante werden festkochende Kartoffeln knapp vorgekocht, vollständig gekühlt und grob geraffelt. Auf der gut vorgeheizten Gussplatte entsteht außen eine kräftige goldbraune KrusteEine Kruste ist die gebräunte Außenschicht eines Lebensmittels und sorgt oft für festen oder knusprigen Biss., während der Kern weich bleibt. Heiß und pur serviert, passt die Rösti als Grillbegleiter auf das Buffet.
Außen kräftig goldbraun und knusprig, innen weich und saftig mit deutlichem Kartoffelaroma. Salz und schwarzer Pfeffer würzen zurückhaltend, damit die Röstaromen der Gussplatte im Vordergrund bleiben.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in 2 l Wasser knapp weich garen. Je nach Größe dauert das etwa 25–30 Minuten. Sie sollen innen noch leicht fest sein und nicht zerfallen. Abgießen, kurz ausdampfenHeiße Lebensmittel nach dem Garen Dampf abgeben lassen. lassen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, zugedeckt kühl stellen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind knapp weich, innen aber noch leicht fest und nicht zerfallen.
Die kalten Kartoffeln schälen und längs über die grobe Reibe raspeln, damit möglichst lange Kartoffelstäbchen entstehen. Die Raspel vorsichtig mit 5 g Salz und dem Pfeffer mischen. Nicht auswaschen und nicht knetenBeim Kneten wird Teig durch wiederholtes Drücken, Falten und Dehnen zu einer gleichmäßigen, elastischen Masse verarbeitet., damit die natürliche KartoffelstärkeKartoffelstärke ist ein feines Stärkepulver aus Kartoffelknollen, das Flüssigkeiten bindet und Speisen verdickt. die Rösti zusammenhält.
Daran erkennst du es: Die Raspel bleiben möglichst lang und sind gleichmäßig, aber nur vorsichtig gewürzt.
Wichtig: Beim Raspeln die Kartoffeln kontrolliert führen und die Finger von den Reibeflächen fernhalten.
Den Grill mit aufgelegter Gussplatte auf etwa 220 °C vorheizen. Die Platte liegt dabei über direkter Hitze. 15 ml Rapsöl gleichmäßig auf der heißen Platte verteilen.
Daran erkennst du es: Die Gussplatte ist vollständig heiß und das Öl lässt sich gleichmäßig verteilen.
Wichtig: Vorsicht vor der heißen Gussplatte und aufspritzendem Öl.
Die Kartoffelmasse in vier Portionen teilen und jeweils zu einem etwa 1,5–2 cm dicken Fladen formen. Die Fladen auf die Gussplatte setzen und mit dem Wender vorsichtig anlegen. Die restlichen 5 g Salz gleichmäßig darüberstreuen. Die Rösti 5–7 Minuten braten, ohne sie zu verschieben, bis die Unterseite goldbraun und stabil ist.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun und stabil, sodass sich der Fladen vorsichtig lösen lässt.
Wichtig: Die Fladen vorsichtig auf die heiße Platte setzen und Abstand zu aufspritzendem Öl halten.
Die Oberseiten mit dem restlichen Rapsöl dünn bestreichen. Die Rösti mit einem breiten Wender vorsichtig wendenBeim Wenden wird eine Speise auf die andere Seite gedreht, damit sie beidseitig gart oder bräunt. und weitere 5–7 Minuten braten, bis auch die zweite Seite goldbraun ist und die Kartoffeln vollständig heiß sind.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und der Kartoffelkern ist vollständig heiß.
Wichtig: Beim Wenden besonders auf die heiße Platte und mögliches Ölspritzen achten.
Die Rösti direkt von der Gussplatte nehmen und sofort servieren. Sie schmecken am besten, solange die Kruste knusprig und der Kern noch weich ist.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist noch knusprig und der Kern weich.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten nach dem Vorkochen und Raspeln genügend Struktur für lange Kartoffelstäbchen und einen stabilen Fladen.
Die belegte Gesamtmenge von 10 g wird geteilt: 5 g kommen an die Kartoffelraspel, weitere 5 g werden vor dem Braten über die geformten Rösti gestreut.
Kartoffeln nur knapp weich garen, vollständig abkühlen lassen und mindestens 8 Stunden kühl stellen.
Die Masse vorsichtig zu dünneren Fladen formen und besonders lange auf der ersten Seite anbraten, bevor sie gewendet wird.
Die Fladen während der ersten 5–7 Minuten nicht verschieben.
Bruchstücke auf der Platte zusammenschieben, weiterbraten und als rustikale Rösti servieren.
Die Gussplatte auf etwa 220 °C vorheizen und die Fladen mit Abstand auflegen.
Die Rösti auf der Platte weiterbraten, bis beide Seiten deutlich goldbraun sind.
Die gleiche Kartoffelmasse in mehr als vier kleinere Fladen teilen. Sie lassen sich leichter wenden und eignen sich für ein Grillbuffet mit mehreren kleinen Portionen.
Die gesamte Kartoffelmasse zu einem großen Fladen formen. Diese Variante braucht besonders vorsichtiges Wenden mit einem breiten Wender.
Häufig gefragt
Gekühlte, knapp vorgekochte Kartoffeln bleiben fest genug zum groben Raspeln. Außerdem hilft die abgekühlte Struktur dabei, stabile Rösti-Fladen zu formen.
Erst wenn die Unterseite goldbraun und stabil ist. Während der ersten 5–7 Minuten sollten die Fladen nicht verschoben werden.
Die Kartoffelmasse wird in vier Portionen geteilt und ergibt vier etwa 1,5–2 cm dicke Rösti-Fladen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …