Kashmiri-Chilipulver finden
Kashmiri-Chilipulver bekommst du meist in indischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Onlinesortiment für indische Küche. Es färbt kräftig und bringt milde bis mittlere Schärfe.
Punjabi Grillgericht
Hähnchenoberkeulen mit Knochen und ohne Haut werden zweifach in Joghurt, Zitrone, Ingwer, Knoblauch und indischen Gewürzen mariniert, zunächst indirekt durchgegart und anschließend direkt dunkel gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tandoori Chicken ist ein indisches Grillgericht, das besonders mit der Küche Punjabs verbunden wird. Diese Fassung verwendet Hähnchenkeulen mit Knochen und ohne Haut, die in einer säuerlichen Joghurtmarinade mit Ingwer, Knoblauch und Gewürzen ziehen. Erst gart das Fleisch bei mittlerer indirekter Hitze durch, danach bekommt es über direkter Hitze die typischen dunklen Grillstellen.
Saftige, würzige Hähnchenkeulen mit säuerlich-aromatischer Marinade, kräftiger Paprikafarbe und dunklen Grillstellen; dazu frische Schärfe und Säure von roten Zwiebeln und Zitronenspalten.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenoberkeulen trocken tupfen. Jede Keule auf der fleischigen Seite drei tiefe Schnitte bis nahe an den Knochen setzen. Dadurch erreicht die Marinade mehr Fleisch und die Stücke garen gleichmäßiger.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Zitronensaft und 12 g Salz verrühren. Die Keulen rundum damit einreiben und 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Das marinierte Geflügel während der Ruhezeit im Kühlschrank aufbewahren.
Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, 30 ml Öl, Paprikapulver, Kashmiri-ChilipulverRotes Chilipulver aus Kashmiri-Chilis, das vor allem Farbe und eine meist milde bis moderate Schärfe beitragen kann., Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala und Kurkuma zu einer glatten Marinade verrühren.
Die Keulen mit der zweiten Marinade gründlich bedecken und besonders viel davon in die Einschnitte drücken. Abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Die Hähnchenkeulen 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Den Grill für indirektes Grillen auf etwa 190 bis 200 °C vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben; beim Gasgrill nur einen Brennerbereich einschalten. Den Rost sauber bürsten und dünn ölen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Utensilien verwenden.
Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit sie nicht in die Glut tropft. Die Keulen zunächst auf die indirekte Seite legen, den Deckel schließen und etwa 25 bis 35 Minuten grillen. Nach etwa 15 Minuten wenden.
Daran erkennst du es: Die Keulen sind weitgehend durchgegart und zeigen an der Oberfläche noch keine starke direkte Grillbräunung.
Wichtig: Marinade nicht in die Glut tropfen lassen und rohes Geflügel nicht mit derselben ungesäuberten Zange servieren.
Die Keulen mit 15 ml Öl dünn bestreichen und über direkte mittlere bis starke Hitze legen. Unter häufigem Wenden weitere 3 bis 6 Minuten grillen, bis die Oberfläche dunkle Grillstellen zeigt. Bei aufflammendem Fett das Fleisch sofort zurück in den indirekten Bereich legen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche zeigt dunkle Grillstellen, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett das Fleisch sofort aus der direkten Hitze nehmen.
Die dickste Keule an der fleischigsten Stelle bis zum Knochen prüfen. Das Fleisch ist fertig, wenn es im Kern mindestens 74 °C erreicht hat. Anschließend 5 Minuten locker ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C im Kern; anschließend 5 Minuten Ruhezeit.
Wichtig: Geflügel erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Tandoori Chicken mit roten Zwiebelringen und Zitronenspalten servieren.
Gut zu wissen
Kashmiri-Chilipulver bekommst du meist in indischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder im Onlinesortiment für indische Küche. Es färbt kräftig und bringt milde bis mittlere Schärfe.
Die drei tiefen Schnitte auf der fleischigen Seite vergrößern die Kontaktfläche für die Marinade und unterstützen ein gleichmäßigeres Garen der dicken Oberkeulen.
Die 12 g Salz gehören ausdrücklich zur ersten Marinade. Sie sind nicht mit einer späteren, nicht vorgesehenen Salzmenge zum Abschmecken zusammenzufassen.
Die Farbe wird etwas weniger typisch, die Schärfe wirkt direkter.
Kashmiri-Chilipulver durch mildes Paprikapulver mit einer kleinen Prise Cayenne ersetzen und die Schärfe vorsichtig anpassen.
Vor dem Grillen überschüssige Marinade abstreifen und die Keulen zunächst indirekt grillen.
Die Keulen sofort in die indirekte Zone legen und dort weitergaren.
Die direkte Phase kurz halten, häufig wenden und bei aufflammendem Fett in die indirekte Zone wechseln.
Angebrannte Stellen nicht weiter direkter Hitze aussetzen; das Fleisch indirekt bis zur sicheren Kerntemperatur garen.
Jede Keule auf der fleischigen Seite dreimal tief einschneiden und die Marinade gezielt in die Schnitte drücken.
Die dickste Keule bis zum Knochen prüfen und die Grillzeit nicht allein nach der Uhr bestimmen.
Die Keulen zurück in die indirekte Zone legen und weitergaren, bis die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Die Marinade erhält eine deutlichere Schärfe, während die zweistufige Grillmethode unverändert bleibt.
Die Schärfe wird reduziert, die kräftige Farbe und das Grillaroma bleiben erhalten.
Die Keulen können nach der zweiten Marinade abgedeckt über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag gegrillt werden. Vor dem Grillen 30 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen.
Häufig gefragt
Die erste Zitronen-Salz-Marinade zieht 30 Minuten. Danach sollten die Keulen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in der Joghurtmarinade im Kühlschrank liegen.
Mildes Paprikapulver mit einer kleinen Prise Cayennepfeffer ist ein möglicher Ersatz. Die Farbe wird etwas weniger typisch und die Schärfe direkter.
Die indirekte Zone gart die dicken Keulen gleichmäßiger durch. Die direkte Zone sorgt anschließend für dunkle Grillstellen und kräftige Röstaromen.
Die dickste Keule an der fleischigsten Stelle bis zum Knochen prüfen. Das Fleisch ist fertig, wenn es im Kern mindestens 74 °C erreicht hat.
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