Yaji-Würzmischung
Die Mischung verbindet grob gemahlene Erdnüsse mit Chili, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Nelke und Salz. Ein Teil wird für die spätere Bindung zurückbehalten.
Nigeria-inspirierte BBQ-Adaption
Zartes Rind aus dem indirekten Grill, langsam gegart, in Fasern gezupft und mit nussig-scharfer Yaji-Würze sowie aufgefangenem Grillfond gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Yaji-Pulled-Beef ist eine moderne, Nigeria-inspirierte BBQ-Adaption und kein traditionelles Einzelgericht. Die nussig-scharfe Würzung lehnt sich an Yaji aus dem nigerianischen Suya-Kontext an, während das Rind im Kugelgrill langsam zart gart. Die zerzupfte Struktur greift außerdem die Idee von fein geteiltem Fleisch auf. So entsteht ein saftiges Grillgericht mit klarer Würze, kräftiger Kruste und locker gebundenen Fleischfasern.
Außen dunkel und würzig mit nussiger Kruste, innen weich und saftig. Die Fasern lassen sich leicht teilen, während Chili, schwarzer Pfeffer, Ingwer und Nelke für eine warme, aromatisch-scharfe Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Die Erdnüsse im Mixer grob mahlen. Mit Chiliflocken, gemahlenem Ingwer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, schwarzem Pfeffer, Nelken und Salz in der Rührschüssel mischen. Zwei Esslöffel der Mischung für das spätere Vermengen nach dem Zupfen beiseitestellen.
Den Rinderbug trocken tupfen, rundum mit dem Öl einreiben und gleichmäßig mit der übrigen Yaji-Mischung bedecken. Abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen.
Wichtig: Das rohe Fleisch bis zur Verarbeitung durchgehend gekühlt halten und Kontakt mit verzehrfertigen Lebensmitteln vermeiden.
Den Kugelgrill auf 135 bis 145 °C indirekte Hitze einregeln. Die Kohlen auf eine Seite schieben und die Tropfschale auf der freien Seite platzieren. Das Fleisch anschließend über der Tropfschale auflegen und den Deckel schließen.
Nach etwa 3 Stunden das Fleisch wenden. Sobald eine kräftige Gewürzkruste entstanden ist und das Fleisch etwa 70 bis 75 °C Kerntemperatur erreicht, in die hitzefeste Schale setzen. Zwiebel, Knoblauch, frischen Ingwer und Rinderfond dazugeben. Die Schale dicht mit Aluminiumfolie verschließen und wieder über indirekter Hitze auf den Grill stellen.
Daran erkennst du es: Kräftige Gewürzkruste und etwa 70 bis 75 °C im Kern
Wichtig: Beim Öffnen der Schale kann heißer Dampf austreten.
Das Fleisch weitere 2 bis 4 Stunden indirekt grillen, bis es 94 bis 96 °C Kerntemperatur erreicht und sich mit einer Gabel ohne Widerstand teilen lässt. Die Zeit hängt von Zuschnitt, Grill und Temperatur ab; entscheidend sind Fühlerprobe und Fasern, nicht die Uhr allein.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich mit einer Gabel ohne Widerstand teilen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle des Fleisches prüfen.
Die Schale vom Grill nehmen und das Fleisch 45 Minuten dicht abgedeckt ruhen lassen. Den entstandenen Fond durch das Sieb gießen und auffangen.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist beendet, wenn das Fleisch stabil genug zum Zupfen ist.
Das Fleisch mit zwei Gabeln oder mit hitzefesten Handschuhen entlang der Fasern zerzupfen und größere Fettstücke entfernen. 100 bis 150 ml vom aufgefangenen Fond und die beiseitegestellte Yaji-Mischung unterheben, bis die Fasern saftig gebunden sind.
Daran erkennst du es: Die Fasern sind locker, saftig und gleichmäßig mit Fond und Würze überzogen.
Wichtig: Bei noch sehr heißem Fleisch hitzefeste Handschuhe verwenden.
Das Yaji-Pulled-Beef heiß und locker auf einer Platte oder in Schalen verteilen. Den restlichen Fond separat dazugeben.
Gut zu wissen
Die Mischung verbindet grob gemahlene Erdnüsse mit Chili, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Nelke und Salz. Ein Teil wird für die spätere Bindung zurückbehalten.
Der Fond gart gemeinsam mit den Aromaten in der abgedeckten Schale, wird anschließend aufgefangen und sowohl zum Binden als auch separat zum Servieren verwendet.
Die indirekte Zone auf etwa 135 bis 145 °C einregeln und während der langen Garzeit kontrollieren.
Das Fleisch in der dichten Folienphase bei stabiler, niedriger indirekter Hitze weitergaren, bis die Faserprobe passt.
Nicht nur nach der Uhr gehen, sondern 94 bis 96 °C und die Gabelprobe abwarten.
Das Fleisch wieder dicht verschlossen indirekt weitergaren und erneut prüfen.
Mit 100 ml beginnen und nur bei Bedarf bis zu 150 ml verwenden.
Das Fleisch kurz offen stehen lassen und zusätzliche zurückbehaltene Würzmischung nach Geschmack einarbeiten.
Das Fleisch ausschließlich in der indirekten Zone grillen und die Temperatur kontrollieren.
Sehr dunkle, bittere Krustenstellen vorsichtig entfernen und das Fleisch mit Fond binden.
Den Rinderbug mit Öl und Yaji-Mischung abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen.
Häufig gefragt
Mit 8 g milden getrockneten Chiliflocken wird die Würze aromatisch-scharf. Die Schärfewirkung hängt zusätzlich von der verwendeten Chilisorte ab.
Die Folienphase hält Fond und Dampf am Fleisch und unterstützt das langsame Zerfallen des Rinderbugs. Zwiebel, Knoblauch und frischer Ingwer aromatisieren dabei den Fond.
Das Fleisch sollte etwa 94 bis 96 °C Kerntemperatur erreichen und sich mit einer Gabel ohne Widerstand teilen lassen. Die Faserprobe ist wichtiger als eine exakt eingehaltene Uhrzeit.
100 bis 150 ml werden nach dem Zupfen unter das Fleisch gehoben. Den restlichen Fond separat zum Servieren reichen.
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