Quer zum Knochen dünn geschnittene Rinderrippchen werden mit einer süß-salzigen Tare aus Sojasauce, Sake, Mirin, Apfel, Knoblauch und Ingwer mariniert und direkt über starker Hitze gegrillt.
Von So schmeckt GrillenVeröffentlicht am 22. September 2026
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Die dünnen Rippchen garen schnell und entwickeln über starker direkter Hitze eine kräftige Bräunung.
Die Tare kombiniert salzige, süße und aromatische Komponenten; geriebener Apfel unterstützt dabei die fruchtige Tiefe.
Das Abstreifen überschüssiger Marinade reduziert Aufflammen und verhindert, dass der Zucker auf dem Rost zu früh verbrennt.
Yakiniku-Rinderrippchen verbinden dünn geschnittenes, kräftig aromatisches Rindfleisch mit einer kurz gekochten und anschließend abgekühlten Tare. Nach 30 Minuten Marinierzeit kommen die Rippchen direkt auf den heißen Rost und werden mit Frühlingszwiebeln, Sesam, Salatblättern und zurückbehaltener Tare serviert.
Kräftig gebräunte, saftige Rippchen mit karamellisierten Tare-Noten, salziger Umami-Würze und einer leichten Frische von Apfel, Frühlingszwiebeln und Salat. Gerösteter Sesam ergänzt einen warmen, nussigen Akzent.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Zubereitung
1
Tare kochen und abkühlen
Sojasauce, Sake, Mirin, braunen Zucker, geriebenen Apfel, Knoblauch, Ingwer, Sesamöl und Pfeffer in den kleinen Topf geben. Unter Rühren aufkochen, 3 Minuten leise köcheln lassen und anschließend 10 Minuten abkühlen lassen.
13 Minuten
Daran erkennst du es: Der Zucker ist gelöst und die Tare duftet aromatisch; sie soll vor dem Marinieren deutlich abgekühlt sein.
Die Tare zum Abkühlen in eine hitzefeste Schale umfüllen, damit sie schneller abkühlt.
2
Rippchen vorbereiten
Die Rinderrippchen mit Küchenpapier trocken tupfen und lose Knochensplitter entfernen. Große Stücke gegebenenfalls entlang der Knochen in handliche Portionen teilen; die Knochen am Fleisch lassen.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Die Stücke sind trocken und frei von losen Knochensplittern.
Trockene Oberflächen bräunen auf dem heißen Rost besser.
3
Marinieren
80 ml der abgekühlten Tare in eine saubere Schale füllen und für das Servieren beiseitestellen. Das Fleisch mit der übrigen Tare gründlich vermengen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
30 Minuten
Daran erkennst du es: Die Tare haftet gleichmäßig an den Rippchen.
Die zum Servieren zurückbehaltene Tare darf nicht mit dem rohen Fleisch oder dessen Marinade in Kontakt kommen.
Wichtig: Die für das Servieren bestimmte Tare getrennt von der Marinade aufbewahren.
4
Grill vorbereiten
Einen Holzkohle- oder Gasgrill für direkte, starke Hitze vorbereiten. Die Rosttemperatur sollte ungefähr 250–300 °C erreichen. Den sauberen Rost dünn mit neutralem Öl bestreichen.
10 Minuten275 °C
Daran erkennst du es: Der Rost ist sehr heiß und leicht geölt.
Den Rost erst ölen, wenn er sauber und aufgeheizt ist.
Wichtig: Öl sparsam auftragen, damit es nicht in die Flammen tropft.
5
Rippchen grillen
Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Tare leicht abstreifen, damit der Zucker nicht sofort verbrennt. Das Fleisch portionsweise direkt über der Hitze auflegen und je nach Dicke etwa 1–2 Minuten pro Seite grillen, bis es kräftig gebräunt und vollständig gegart ist. Bei aufflammendem Fett die Stücke kurz an den Rand der direkten Zone ziehen und anschließend über der Glut fertig grillen.
12 Minuten275 °C
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt und das Fleisch vollständig gegart.
Nicht zu viele Rippchen gleichzeitig auflegen, damit die Hitze nicht abfällt.
Die dünnen Stücke aufmerksam beobachten, da Zucker und Fett schnell zu starker Bräunung und Aufflammen führen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Rippchen kurz aus der Flamme nehmen und erst danach fertig grillen.
6
Ruhen lassen und servieren
Die gegrillten Rippchen 5 Minuten ruhen lassen. Danach mit Frühlingszwiebeln und geröstetem Sesam bestreuen und mit den Salatblättern sowie der zurückbehaltenen Tare auf der Servierplatte anrichten.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Die Rippchen haben kurz geruht und lassen sich mit Frühlingszwiebeln, Sesam und Salat servieren.
Die Salatblätter erst beim Anrichten dazulegen, damit sie knackig bleiben.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Starke direkte Hitze: Die Rippchen sind dünn geschnitten und werden portionsweise direkt über starker Hitze gegrillt. So entsteht rasch eine kräftige Bräunung, ohne das Fleisch unnötig lange auf dem Rost zu lassen.
Tare zurückbehalten: Vor dem Marinieren 80 ml Tare in eine saubere Schale geben. Diese Portion ist zum Servieren bestimmt und darf nicht mit der Marinade des rohen Fleisches vermischt werden.
Aufflammendes Fett: Bei aufflammendem Fett die Stücke kurz an den Rand der direkten Zone ziehen und anschließend über der Glut fertig grillen.
Zutatenwissen
Rippchen beim Metzger bestellen
Nach quer zum Knochen geschnittenen Rinderrippchen beziehungsweise Flanken-Cut-Rinderrippchen mit etwa 4–6 mm Dicke fragen. Dünn geschnittene Rinderquerrippe ohne Knochen funktioniert ebenfalls, gart aber etwas schneller und schmeckt weniger knochig.
Sake einkaufen
Sake bekommst du meist in Asia-Läden oder in gut sortierten Supermärkten. Trockener Reiswein ist eine passende Alternative, verändert das Aroma aber leicht.
Mirin einkaufen
Mirin steht häufig bei den japanischen Würzsaucen im Asia-Laden. Süßer Reiswein kann als Ersatz verwendet werden; die Tare wird dann meist etwas weniger voll und glänzend.
Sinnvolle Alternativen
trockener Reiswein
Das Aroma verändert sich leicht.
Sake im gleichen Volumen durch trockenen Reiswein ersetzen und wie im Rezept mit den übrigen Tare-Zutaten aufkochen.
süßer Reiswein
Die Tare wird meist etwas weniger voll und glänzend.
Mirin im gleichen Volumen durch süßen Reiswein ersetzen. Den braunen Zucker nicht automatisch erhöhen; zuerst die fertige Tare abschmecken.
dünn geschnittene Rinderquerrippe ohne Knochen
Die Rippchen garen etwas schneller und schmecken weniger knochig.
In 4–6 mm dicke Stücke schneiden oder schneiden lassen und beim Grillen besonders aufmerksam auf die Garzeit achten.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Tare verbrennt auf dem Rost, bevor das Fleisch gar ist.
Überschüssige Tare vor dem Grillen leicht abstreifen und die Rippchen portionsweise grillen.
Verbrannte Stücke nicht weiter über der Flamme garen; betroffene Stücke an den Rand der direkten Zone ziehen und dort fertig garen.
Fett flammt stark auf.
Portionsweise grillen und die Stücke bei aufflammendem Fett kurz an den Rand der direkten Zone ziehen.
Die Rippchen aus der Flamme nehmen, bis das Aufflammen nachlässt, und anschließend über der Glut fertig grillen.
Die dünnen Rippchen werden trocken oder zäh.
Je nach Dicke nur etwa 1–2 Minuten pro Seite grillen und die Bräunung laufend kontrollieren.
Die Rippchen nach kurzer Ruhezeit dünn schneiden und mit der zurückbehaltenen Tare sowie Salatblättern servieren.
Die zum Servieren bestimmte Tare wird mit rohem Fleisch oder Marinade vermischt.
Die 80 ml vor dem Kontakt der übrigen Tare mit dem rohen Fleisch in eine saubere Schale füllen.
Die verunreinigte Portion nicht roh servieren; nur die getrennt aufbewahrte saubere Tare verwenden.
Varianten
Knochenlose Querrippe
Die Rinderrippchen werden durch dünn geschnittene Rinderquerrippe ohne Knochen ersetzt.
Tare mit Reiswein-Alternativen
Sake und Mirin werden durch trockenen beziehungsweise süßen Reiswein ersetzt, wenn die japanischen Originalzutaten nicht verfügbar sind.
Servieren und kombinieren
In Salatblättern: Die gegrillten Rippchen in den Salatblättern servieren und mit Frühlingszwiebeln, Sesam und etwas zurückbehaltener Tare ergänzen.
Mit Reis: Gedämpfter Reis nimmt die süß-salzige Tare auf und ergänzt die kräftig gegrillten Rippchen.
Mit frischer, knackiger Beilage: Eine einfache rohe Gemüsebeilage oder zusätzlicher Blattsalat bringt Frische und Kontrast zur intensiven Tare und zum gerösteten Fleisch.
Allergene und Nährwerte
Soja: enthält · Sojasauce ist als Zutat angegeben.
Sesam: enthält · Sesamöl und gerösteter Sesam sind als Zutaten angegeben.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Welcher Zuschnitt eignet sich für die Rippchen?
Am besten eignen sich quer zum Knochen geschnittene Rinderrippchen beziehungsweise Flanken-Cut-Rinderrippchen mit etwa 4–6 mm Dicke. Dünn geschnittene Rinderquerrippe ohne Knochen ist ebenfalls möglich und gart etwas schneller.
Warum wird die Tare vor dem Marinieren gekocht?
Durch das kurze Aufkochen lösen sich Zucker und Würzzutaten gleichmäßig; anschließend muss die Tare abkühlen, bevor sie mit dem rohen Fleisch in Kontakt kommt.
Wie heiß sollte der Grill sein?
Der Rost sollte ungefähr 250–300 °C erreichen. Die Rippchen werden portionsweise direkt über der starken Hitze gegrillt.
Was tun, wenn das Fett aufflammt?
Die Stücke kurz an den Rand der direkten Zone ziehen, bis das Aufflammen nachlässt, und anschließend über der Glut fertig grillen.
Kann ich Sake und Mirin ersetzen?
Trockener Reiswein kann Sake ersetzen. Mirin lässt sich durch süßen Reiswein ersetzen; dadurch wird die Tare meist etwas weniger voll und glänzend.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …