Pasilla als charakteristische Chili
Pasilla-Chilis liefern eine dunkle, leicht rosinig-herbe und fruchtige Würze. Als Ersatz eignen sich Ancho-Chilis; die Sauce wird dadurch süßlicher und runder, während die herbe Pasilla-Note schwächer ausfällt.
Mexikanische Chilisauce
Eine dunkle, fruchtig-herbe mexikanische Chilisauce aus gerösteten Pasilla-ChilisPasilla-Chili ist ein länglicher, dunkel gefärbter und getrockneter mexikanischer Chili mit runzeliger Oberfläche., dunklem Bier, Orange, Zwiebel und Knoblauch. Sie wird kurz eingekocht und mit CotijaCotija ist ein gereifter mexikanischer Käse, der traditionell mit der Sierra de Jalmich im Westen Mexikos verbunden ist. und roter Zwiebel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Salsa borracha ist eine kräftige mexikanische Chilisauce. Für diese Version werden getrocknete Pasilla-Chilis und Zwiebel geröstet, die Chilis anschließend in dunklem Bier eingeweicht und mit Knoblauch, Orangensaft und Salz püriert. Nach kurzem Einkochen wird die Sauce warm oder zimmerwarm zu Barbacoa und gegrilltem Fleisch gereicht.
Dunkelrotbraun bis fast mahagonifarben, leicht grob püriert, mit fruchtigem Pasilla-Aroma, malziger Herbheit, gerösteter Zwiebel und einer angenehmen, würzigen Schärfe. Cotija sorgt für trockene, salzige Akzente.
Schritt für Schritt
Von den Pasilla-Chilis Stiele, Kerne und möglichst die groben Innenhäute entfernen. Eine trockene Pfanne oder einen Comal auf mittlerer bis niedriger Stufe erhitzen. Die Chilis jeweils 10 bis 15 Sekunden pro Seite rösten und dabei leicht andrücken. Sie sollen duften, aber nicht schwarz werden.
Daran erkennst du es: Die Chilis duften deutlich und zeigen keine schwarzen Stellen.
Wichtig: Geröstete Chilis nicht unbeaufsichtigt in der trockenen Pfanne lassen, da sie schnell verbrennen.
Die geviertelte weiße Zwiebel und die ungeschälten Knoblauchzehen in dieselbe trockene Pfanne geben. Etwa 8 Minuten rösten, gelegentlich wenden und herausnehmen, sobald die Zwiebel weich ist und dunkle Röststellen hat. Den Knoblauch aus den Schalen drücken.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und trägt dunkle Röststellen.
Die gerösteten Chilis in eine Schüssel geben und mit 250 ml Bier übergießen. 20 Minuten ziehen lassen, bis sie weich und biegsam sind. Die übrigen 50 ml Bier aufbewahren.
Daran erkennst du es: Die Chilis sind weich und biegsam.
Die eingeweichten Chilis mit ihrer Flüssigkeit, Zwiebel, Knoblauch, Orangensaft und dem abgemessenen Salz in den Mixer geben. Nur kurz zu einer leicht groben Sauce pürieren. Falls die Masse zu dick ist, nach und nach etwas vom übrigen Bier dazugeben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist verbunden, darf aber noch leicht grob wirken.
Wichtig: Den Mixer nicht überfüllen und den Deckel beim Pürieren sicher festhalten.
Das Öl in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Sauce vorsichtig hineingießen, umrühren und etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie dunkler wird und leicht eindickt. Den mexikanischen Oregano in der letzten Minute einrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist dunkler geworden und leicht eingedickt.
Wichtig: Beim Eingießen und Köcheln wegen möglicher Spritzer vorsichtig arbeiten.
Die Sauce mit zusätzlichem Salz abschmecken und in eine Servierschale füllen. Cotija und rote Zwiebel erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen würzig und ist servierbereit.
Die Salsa borracha warm oder zimmerwarm zu Barbacoa aus Lamm oder Ziege, zu gegrilltem Rindfleisch oder zu anderem kräftigen Grillfleisch servieren.
Gut zu wissen
Pasilla-Chilis liefern eine dunkle, leicht rosinig-herbe und fruchtige Würze. Als Ersatz eignen sich Ancho-Chilis; die Sauce wird dadurch süßlicher und runder, während die herbe Pasilla-Note schwächer ausfällt.
Cotija wird zerbröselt über die fertige Sauce gestreut. Zerbröselter Feta kann im gleichen Gewicht verwendet werden, schmeckt jedoch etwas spitzer.
Das dunkle Lagerbier dient sowohl zum Einweichen der Chilis als auch zum Anpassen der Konsistenz. Die malzige, leicht herbe Note ergänzt die gerösteten Chilis.
Die Sauce wird süßlicher und runder; die leicht rosinig-herbe Pasilla-Note fällt schwächer aus.
Pasilla-Chilis vollständig durch Ancho-Chilis ersetzen und nach demselben Verfahren rösten, einweichen und pürieren.
Feta bringt eine ähnlich trockene, salzige Würze, schmeckt aber etwas spitzer.
Den Feta zerbröseln und wie Cotija kurz vor dem Servieren über die Sauce streuen.
Die Chilis nur 10 bis 15 Sekunden pro Seite rösten und aus der Pfanne nehmen, sobald sie duften.
Mit etwas zusätzlichem Orangensaft und Bier verdünnen; bei stark verbranntem Geschmack die Sauce neu ansetzen.
Das übrige Bier nach und nach einarbeiten, bis die gewünschte fließfähige Konsistenz erreicht ist.
Esslöffelweise Bier einrühren und die Sauce kurz erneut erwärmen.
Die Sauce etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen und zusätzliches Bier nur nach Bedarf zugeben.
Die Sauce bei sanfter Hitze kurz weiter einkochen lassen.
Die Hitze kontrollieren und die Sauce vorsichtig mit einem Kochlöffel oder aus geringer Höhe einlaufen lassen.
Den Topf kurz von der Hitze nehmen, Spritzer abwarten und anschließend bei niedrigerer Hitze weiterarbeiten.
Eine mildere, rundere Variante mit Ancho-Chilis anstelle der Pasilla-Chilis.
Eine leicht spitzer salzige Variante mit Feta statt Cotija.
Die Salsa borracha wird ohne Cotija serviert; die rote Zwiebel bleibt als frischer Abschluss erhalten.
Häufig gefragt
Die Sauce ist würzig und aromatisch; die genaue Schärfe hängt von den verwendeten Pasilla-Chilis ab. Für eine süßlichere und rundere Variante können Ancho-Chilis verwendet werden.
Von den insgesamt 300 ml Bier werden 250 ml zum Einweichen der Chilis verwendet. Die übrigen 50 ml werden zurückbehalten, um die Sauce beim Pürieren bei Bedarf zu verdünnen.
Sie kann warm oder zimmerwarm zu Barbacoa, gegrilltem Rindfleisch oder anderem kräftigen Grillfleisch serviert werden.
Zerbröselter Feta ist im gleichen Gewicht eine brauchbare Alternative. Er bringt eine ähnlich trockene, salzige Würze, schmeckt aber etwas spitzer.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …